Die Musik zum Bloggen Was ich höre, um produktiv schreiben zu können

Ich weiß ja nicht, wie Ihr am liebsten Eure Blogposts schreibt: auf dem Sofa mit dem Laptop, im Bett mit dem Tablet oder sogar mit dem Smartphone zwischen Arbeit und Vergnügen. Ich jedenfalls brauche einen „richtigen“ PC-Arbeitsplatz, um entspannt schreiben zu können. Ohne Tastatur und Maus geht da gar nichts. Und natürlich auch nicht ohne Musik.

Am besten kann ich mich konzentrieren, wenn ich ein bisschen leise Instrumentalmusik beim Schreiben höre, ohne große Ablenkung, die mich aber in eine entspannte Stimmung bringt. Besonders schön finde ich da den Kanal von Lofi-Girl und das hier.

Oft bin ich abends komplett übersättigt mit Nachrichten, Arbeit, Tagesgeschehen, Einkaufen und Kochen und möchte einfach nur einen Film schauen oder mich durch meine YouTube-Abos durchbingen. Aber manchmal, so wie heute, packt es mich und ich möchte ein bisschen schreiben. Manchmal fällt mir nichts ein, aber an Abenden wie diesen, an denen mich kein Film interessiert, keine Serie anfixt und ich einfach mal ein paar Ideen festhalten möchte, dann setze ich mich an den PC, mache mir Musik an und schreibe drauf los.

Aber wie ist das bei Euch? Musik oder nicht? Sofa, Couch oder Schreibtisch?

Schreibt mir doch einfach, wie Ihr gerne bloggt.

Über Martin

Ich bin und war es immer, der Chefredakteur des alten und des neuen Loft 75, dem illustrierten Magazin aus dem 21. Jahrhundert. Geboren 1969 in einem kleinen Ort im Welterbe Oberes Mittelrheintal und somit gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert, bin oft kreativ und reduziere Dinge auf das Wesentliche, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohne ich am Mittelrhein. Und ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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6 Kommentare

  1. Bin ja ein retired Blogger, aber als ich noch täglich Beiträge schrieb, war eine gewisse Gestimmtheit, ein Aufgewecktsein vonnöten, um das rüberzubringen zu versuchen, um was es mir eigentlich ging.
    Musik hörte ich dazu nicht.

    • Hallo Gerhard, schön, dass Du mal wieder hier vorbeischaust.

      Ich kann jeden verstehen, der beim Schreiben seine Ruhe braucht. Aber wo Du den schönen Begriff „Gestimmtheit“ verwendest: Musik bringt mich je nach Bedarf in die Situation, mich auf ein Thema „einzugrooven“. Ruhige Musik, wenn ich einen langen Text schreibe, düstere Musik, wenn ich eine düstere Kurzgeschichte schreibe. Sozusagen die Musik zum jeweiligen Thema.

      • Ich war hier noch nicht.

        Gegen Musik neim Schreiben habe ich nichts, nutze sie nur nicht.
        Als ich eine Zeichnengruppe leitete, gab es immer Musik, meist interessante elektronische Musik, Ambient mit Piff etwa.

        Meine Texte auf drm Blog waren nie lang, weil ich meine, dass längere Texte kaum mehr gelesen werden.
        Kurz, aber eindeutig und klar. aber selbst das klappte des öfteren nicht. Man muss halt auch genau lesen.

  2. Hi Martin,
    als ich noch berufstätig war, war die Zeit zum schreiben (aber noch mehr zum kommentieren) echt knapp – häufig blieben Beiträge, die ich im Kopf hatte dabei auf der Strecke. Burnout sei Dank bin ich nun etwas relaxter – auch dank der nächsten Monat beginnenden Rente.
    Mein Monatsrückblick vom November ist ein Novum: er ist mit knapp 25 Minuten Lesezeit der längste von mir verfasste Beitrag (und ich hätte sogar noch mehr Themen reinpacken können). Es wird sicher viele geben, die vorher abspringen – Henning hatte dazu was geschrieben, bzgl. des Wunsches der Leser von knapp gehaltenen Informationen und dem verlagern der Inhalte in die sozialen Medien. Da sag ich nur: „Am Arsch! Lies bei mir auf dem Blog oder lass es!“
    Auf die Frage Musik ja oder nein? Da höre ich meistens Ambient Mukke – aber auch schon mal GOA, die etwas höhere BPM-Raten hat. Zu lange und zu laut nervt dann aber schnell.
    Häufig mache ich auch einfach Beschallung über mein Fritz!Fon – dort habe ich verschiedene Radiosender von ER „Exklusive Radio“ auf der Fritz!Box gespeichert. Lässt sich dann über den eingebauten Media-Server auf alle Mobilteile streamen. Aber auch Antenne Bayern Chillout und Antenne Bayern Relax kommen zum Zug – ist auch etwas von meiner Stimmung abhängig..
    CU
    P.

  3. „Am Arsch! Lies bei mir auf dem Blog oder lass es!“

    Großartig! Genau so! Ich bin froh, dass ich nach langer Abstinenz wieder zum Bloggen gefunden habe. Die asozialen Medien stumpfen einen doch ganz schön ab und – sind wir mal ehrlich – ist es ja echt keine Kunst, auf Insta oder sonstwo einen Beitrag hinzurotzen. Einen Blogbeitrag schreiben ist da jedenfalls aufwändiger, und das ist auch gut so.

    Das mit den langen Artikeln ist so eine Sache: da frage ich mich auch immer wieder, ob die überhaupt gelesen werden. Ist mir aber eigentlich auch latte: es gibt Artikel bei mir, wo niemand jemals kommentiert hat und ich nicht weiß, ob sie überhaupt gelesen wurden. Manchmal denke ich: „dann schreibe ich den Artikel eben für mich!“.

    Momentan habe ich einen Dual-Boot mit Windows und Kubuntu, wobei ich mich zwinge, Kubuntu zu benutzen, um die über viele Jahre erlernte Abhängigkeit von Windows zu durchbrechen. Da muss ich mich auch musiktechnisch noch einfuchsen, denn vieles von dem, was ich auf Windows liebgewonnen habe (z.B. MusicBee als Musiksoftware), gibt es auf Linux in anderer Form. Oft sehr schick und umfangreich, aber eben auch eine Umstellung. Für Musikverwaltung, als Player und den ganzen Klimbim möchte ichgerne wieder Amarok nutzen. Den hatte ich vor Jahren schon mal ausprobiert und war sehr begeistert.

    Zum Thema Musikauswahl beim Schreiben: ich höre auch gerne Synthwave/Retrowave (es ist ein Segen, dass es solche Musik wieder gibt!). Zu empfehlen ist da zum Beispiel Le Matos, Gunship oder Timecop1983. Wenn Du das noch nicht kennst, ist das mein Tipp für Dich.

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