Der macht die Welt verrückt! Mein Start in die E-Mobilität

Nächstes Jahr ist es also soweit: ich werde zum ersten Mal in meinem Leben ein vollelekrisches Auto besitzen. Nicht, weil ich es unbedingt brauche, aber weil ich es will. Ich werde mir den bescheidenen Traum erfüllen, einen kleinen Stromer zu fahren, nämlich den neuen Twingo e-Tech.

2004, als mein Blog noch neu war, hatte ich diesen Artikel geschrieben, in dem ich mich freute, meinen zweiten neuen Twingo bald fahren zu dürfen. Der hat mich dann auch 220.000 km weit gefahren, ich habe ihn geliebt. Und jetzt ist für mich die Zeit gekommen, auf e-Mobilität umzusteigen. Warum? Weil endlich mein bescheidenes Traumauto, der Twingo e-Tech in greifbare Nähe rückt. Nachdem ich viele Berichte in Youtube gesehen habe und mir ein Bild machen konnte, was mich erwartet, bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass ich so einen haben will, denn ere passt auch zu 100 % zu meinem Anforderungsprofil.

Nicht nur, dass E-Mobilität in meinen Augen die Motortechnologie der Zukunft ist, die – zusammen mit regenerativ erzeugtem Strom – uns eine weitgehende Unabhängigkeit von Energie aus Schurkenstaaten verschafft; nein, E-Autos haben auch ein tolles Fahrverhalten und machen einfach Spaß. Ich konnte mich davon mehrmals überzeugen, als ich mit unserem BMW i3 aus der Firmenflotte fahren durfte.

Was den neuen Twingo so besonders macht: er sieht wieder so aus, wie er aussehen soll. Die Modelle zwischen dem letzten „Ur-Twingo“ und dem neuen e-Tech hatten nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Charme zu tun. Es waren sehr kleine, kompakte Autos, denen man hinten den Schriftzug „Twingo“ draufgeklebt hat. Das war es aber auch schon.

 

Fahrt Ihr schon ein vollelektrisches Auto? Wenn ja, welches? Und wenn nein, was hindert Euch noch daran? Seid Ihr an dem Thema interessiert oder sagt Ihr „für mich nur ein Verbrenner“?

Teilt gerne Eure Gedanken zum Thema E-Mobilität mit mir in den Kommentaren.

 

 

Über Martin

Ich bin und war es immer, der Chefredakteur des alten und des neuen Loft 75, dem illustrierten Magazin aus dem 21. Jahrhundert. Geboren 1969 in einem kleinen Ort im Welterbe Oberes Mittelrheintal und somit gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert, bin oft kreativ und reduziere Dinge auf das Wesentliche, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohne ich am Mittelrhein. Und ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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2 Kommentare

  1. Ich fahr immer noch einen Verbrenner (Benziner). 30 Jahre ist er jetzt alt und dann auch noch ein Geländewagen mit permanent Allrad… An dem Auto hängen eine Menge Erinnerungen und ich fahre es nach wie vor gerne.
    Viel von dem technischen (und überflüssigen…) Schnickschnack lehne ich einfach ab. Das betrifft aber neue Verbrenner genauso wie neue Stromer – vollgestopft mit Zeug, das keiner braucht, das gerne versagt und dann die ganze Kiste ausbremst. Die Autohersteller lernen es einfach nicht – und das ist wohl auch einer der Gründe, warum viele Autos bis zum H-Kennzeichen durchgezogen werden.
    Bisher konnte mir auch noch keiner sagen, wo der (umnweltfreundliche!) Strom für die Autos herkommen soll, wenn es mal mehr sind.
    Trotzdem finde ich die Technik interessant und würde ich einen Zweitwagen anschaffen, wäre es ein E-Auto – aber bitte ohne zuviel technischem Müll. Dann hätte ich einmal H- und einmal E-Kennzeichen in der Garage.

  2. Hi und vielen Dank für Deinen Kommentar.

    Ich bin da zwiegespalten: einerseits mag ich die beherrschbare, intuitive und verständliche Technik eines älteren Autos, andererseits bin ich auch ein großer Fan von Firlefanz und technischen Spielereien. Klar ist natürlich, dass das alles kaputtgehen kann, keine Frage. Das ist dann nicht mal schnell behoben. Trotzdem faszinierend für mich.

    Tja, der umweltfreundliche Strom könnte schon viel weiter sein, wenn nicht die vorletzte Regierung in Person von Peter Altmaier sehenden Auges den Super-GAU produziert und nicht die gesamte deutsche Solarbranche gegen die Wand gefahren und an China verhökert hätte. Desshalb freue ich mich darüber, dass der Anteil an EE trotzdem weiter steigt, auch wenn ich es mehr als ärgerlich finde, dass durch Altmaiers Aktion tausende Arbeitsplätze bei SolarWorld & Co. grundlos vernichtet wurden. Das war einfach grob fahrlässig und die Chinesen freuen sich jetzt über das Geschäft.

    Zu Deinem Thema mit dem Oldtimer und E-Mobilität: ich habe eben eine Doku vom SWR gesehen. Da ging es um eine Firma in Überlingen, die sehr professionell und mit gewaltigem Know-How Diesel und Benziner auf E umbaut. Das ist insbesondere auch für Fahrer von alten Verbrennern interessant bzw. für Liebhaber von Autos ohne Schnickschnack. Schau mal hier.

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