Heute geht es um das Thema Stromkosten. Da wir zuhause keine Wallbox haben, müssen ich und meine Frau zukünftig öffentlich laden. Der preiswerteste (Öko-)Stromanbieter, der zum Glück auch die meisten Ladesäulen bei uns in der Gegend hat, ist EnBW. Da können wir bequem einmal pro Woche beim Wochenend-Einkauf unsere Autos schnell mit Gleichstrom (DC) laden, während wir shoppen. Von 20 auf 80 % in <30 Minuten, das ist doch sehr okay. Und so lange verbringen wir locker bei uns im Globus (der Markt in Koblenz und der Baumarkt bei uns im Ort sowie der Rewe haben übrigens auch Ladesäulen von EnBW).
Vorteil 1: wir haben höchstwahrscheinlich immer einen Parkplatz, ohne lange zu suchen.
Vorteil 2: der Strom ist sehr günstig.
Vorteil 3: nie mehr an die Tankstelle fahren und Zeit verplempern, sondern während des Einkaufs laden, wenn das Auto sowieso parkt.
Da wir seit heute für unseren Haushaltsstrom EnBW-Kunden sind, bekommen wir einen Rabatt von 10 % beim Laden unserer Autos. Damit ergibt sich ein sehr günstiger Preis für den DC-Ladestrom von 35 ct/kWh. Allerdings bezahle ich für diesen Tarif 12 € Grundgebühr im Monat, was ich aber problemlos verschmerzen kann. Das entspricht ca. 2 Schachteln Kippen oder 40 cent pro Tag, tut mir nicht weh. In der Bilanz spare ich pro Jahr dann immer noch fast 600 € im Vergleich zu meinem aktuellen Benziner.
Die EnBW-Apps zuhause+ und mobility+ für Android sind übrigens sehr gut beurteilt mit 4,5 und 4,6 Sternen bei Google Play. Kann ich auch bestätigen, denn ich habe beide installiert und sie machen genau das, was sie sollen, bieten viele Funktionen und sind sehr informativ.
Nach langem Vergleichen haben wir einen (Haupt-)Ladestrom-Anbieter gefunden, der gut und günstig und umweltfreundlich ist. Trotzdem muss man leider anprangern, dass das Laden eines E-Autos für alle, die unvorbereitet an die Sache herangehen, wirklich komplett unübersichtlich ist. Bisher hat es keine Bundesregierung geschafft, das so zu regeln, dass man auf einer großen Preistafel wie an der Tankstelle mit einen Blick sehen kann, was der Strom kostet. Und wenn man keine Ladekarte eines Stromanbieters hat, ist das Aufladen des Autos ein sehr teurer Spaß – das sog. „Ad hoc“-Laden kostet teilweise bis zu 90 cent/kWh!
Zusätzlich haben wir noch die Thematik AC/DC (in diesem Fall ist Wechselstrom und Gleichstrom gemeint, nicht die australische Hardrock-Kapelle gleichen Namens), die das Ganze zusätzlich unübersichtlich macht. Aber das ist ein anderes Thema, auf das ich in einem späteren Artikel sicher noch mal ein wenig genauer eingehe.
Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Hallo, bin jetzt mal dem Link von Zeit online hierher gefolgt und muss schon sagen, das war ein guter Tipp. Bin am letzten Samstag auch zu EnBW als Haushaltsstromkunde gewechselt (wegen den 35 cent im L Tarif dann)
Grüße gehen raus
Bei ZON unter Niciwi zu finden (auch Baujahr 1969)
Hi Nicole, schön, dass Du hierhin gefunden hast 🙂 Ich hatte schon bei Deinen Kommentaren auf ZON gelesen, dass wir ein paar Sachen gemeinsam haben (2 Twingos bisher, ähnliches Alter, Globus-Kunden).
Ja, freut mich, dass der Tipp was für Dich war. Ich habe auch lange recherchiert, bei ionity, ARAL pulse und eben bei EnBW. Und die sind eben wirklich sehr günstig und bei uns am Globus in Lahnstein und Koblenz haben sie wirklich sehr viele Ladesäulen. Da wir treue Globus-Kunden sind und da mindestens einmal pro Woche einkaufen, kann man das schön kombinieren.
Ich wünsche Dir noch eine gute Zeit und vielleicht liest man sich ab und zu mal wieder. Meine Rubrik „Project e-Warp“ wird auch immer mal wieder aktualisiert.
Wir machen es genauso: EnBW Schnellader beim Globus bei uns um die Ecke, Laden während des Einkaufs. Einfacher und günstiger geht es nicht.
Hi Ulrich und danke für Deinen Kommentar.
Ich freue mich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen zu haben scheine 😉 Bei welchem Globus tankst Du denn?
Wir haben einen Globus quasi direkt vor der Haustür im Nachbarort Hattersheim.