Ganz sicher habt Ihr ja mitbekommen, dass Trump, dieser Präsidentendarsteller, Kanada gerne als 51. Bundesstaat der USA hätte. Wie wir wissen, ist Trump ein komplett gestörter, irrer Verbrecher, der denkt, er könne sich einfach alles nehmen, was ihm gefällt: Frauen, Menschen, ganze Staaten. Die Kanadier als direkte Nachbarn wissen das natürlich auch und haben beschlossen, in die Offensive zu gehen. Das fing letztes Jahr mit der Premierministerwahl an, bei der Mark Carney überraschend gewann, als er sich klar gegen den Trump positioniert hat – im Gegensatz zu seinem Konkurrenten, der mehr Nähe zu Trumps faschistischer USA wollte.
THEMEN IN DIESEM BEITRAG
Kanada hat Grips und ist wirklich smart
Die Kanadier sind ein sehr sympathisches und vernünftiges Volk, das sich nicht so leicht für dumm verkaufen lässt (irgendwas scheinen die da richtig zu machen…) und haben mit einem entschlossenen „Elbows up!“ (einem Slogan aus dem Eishockey) den Amis gezeigt, wo der Hammer hängt. Dass man es mit den Kanadiern eben nicht machen kann. Dass sie sich nicht verarschen lassen und dass sie keine US-Produkte mehr kaufen wollen. Das nenne ich mal Standing!
Die EU hat noch viel Luft nach oben
Jetzt lassen ja leider die europäischen Regierungen solche kämpferischen Initiativen vermissen und Frau von der Leyen drückt sich ja gerne mal schwammig aus und kennt keine klaren Standpunkte. Aber was soll’s: wir haben ja noch eine Zivilgesellschaft. Also: graben wir den Amis das Wasser ab, indem wir sie wirtschaftlich schädigen. In diesem Artikel hatte ich ja schon gezeigt, dass ich mit der buyeuropean.io-App im Geschäft checke, ob ein Produkt nicht aus europahassenden Schurkenstaaten kommt. Und wenn, dann lasse ich es liegen und kaufe ein Produkt von einer freundlich gesonnenen Nation. Gibt ja genug Auswahl und niemand muss Heinz-Ketchup, Colgate-Zahnpasta oder Coca-Cola kaufen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Werder-Ketchup ist beispielsweise eine hervorragende Wahl, Odol med 3 eine sehr gute Zahnpasta-Marke und Fritz Kola ist sowieso der heimliche, sympathische Kult-Star.
Der Aufruf an Euch
Ich habe mir überlegt, dass ein hübsches, prägnantes Logo, das man überall dort, wo es sinnvoll ist (Autos, Blogs, Webseiten, etc.) platzieren kann, doch eine hübsche Idee wäre. Da ich kein großer Logodesigner bin, frage ich Euch, ob Ihr da vielleicht Vorschläge oder Entwürfe beisteuern könnt. Meine Idee wäre beispielsweise:

Na ja, so oder so ähnlich (die Farben sind grausam, ich weiß). Und jetzt kommt es auf Eure Kreativität an.
- Könnt Ihr ein passendes Logo designen?
- Fällt Euch ein toller Spruch ein?
Na, dann her damit! Es geht um Europa! Und es geht um uns alle!
Da Europa nicht nur aus der EU besteht, sondern auch mit anderen europäischen Staaten wie der Schweiz und Großbritannien befreundet ist, wäre es vielleicht sinnvoll, nicht die EU-Flagge, sondern ein ganzheitlicheres Logo zu erstellen, das für den ganzen europäischen Kontinent steht.
- Findet Ihr eine solche Aktion gut und sinnvoll?
- Kann man da etwas Virales draus machen?
- Welche Ideen habt Ihr?
- Teilt Eure Ideen auf jede geeignete Weise mit mir und anderen!
Natürlich weiß ich, dass mein Blog keine riesige Reichweite hat. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Gerne könnt Ihr den Beitrag ganz oft teilen und verbreiten, wenn Ihr wollt. Je mehr Leute sich Gedanken machen, desto besser.

Das mit der EU und Luft nach oben… Die EU besteht aus einem Haufen Egomanen und das ist das Problem, die sind sich NIE einig und es gibt immer Länder die Beschlüsse unterlaufen. Wird also nicht funktionieren…
US Produkte meiden… Die paar Motorradfahrer? Wohl kaum. Firmen ohne Windows??? Undenkbar- Ich denke jetzt mal an meinen Job: Ultraschallprüfautomat mit Windows basierter Software aus der Schweiz (swissts)- da wir das grösste Prüfwerk Europas sind, haben wir Kunden aus fast der gesamten Welt- auch Australien. Weil wir mehr können als andere. Daten werden per PC übermittelt… Alles Windows.
Ich finde das auch nicht gut, vor allem, das man keine Wahl hat. Aber Du siehst selbst- viel heiße Luft. Änderungen dort brauchen minimal 5…10 Jahre.
Das mit den Produkten im Supermarkt, ja, mache ich auch.
Hallo Wolf, danke für Deinen Kommentar.
Ja, dass die EU von Lobbyisten und einigen merkwürdigen Staaten wie Ungarn oder der Slowakei beherrscht wird und sie ein langsames, bürokratisches Konstrukt ist, ist soweit bekannt. Aber sie ist trotzdem das Beste, was wir momentan haben.
Aber es geht mir um etwas anderes. Die Zivilgesellschaft muss endlich aufwachen und sagen „mit uns nicht!“, wenn es um Erzeugnisse aus Schurkenstaaten geht. Und damit sie aufwacht, muss man aktiv werden. Wenn wir alle nur dasitzen und sagen „kann man nix dran machen, ist eben so“, dann passiert nie etwas. Es muss Zündfunken geben, die etwas in Bewegung setzen. Irgendwann hat jeder Protest einmal angefangen.
Und ja, es ist möglich, sich von den USA abzukoppeln. Wir reden hier nicht von unmöglichen Dingen. Es ist Wirtschaft, und da ist prinzipiell alles möglich. Es muss ein Umdenken staffinden und wir sollten dieses Umdenken unterstützen, damit wir auch morgen und übermorgen noch in einer Gesellschaft leben, die trotz ihrer Defizite zumindest noch lebenswert ist.
Ungarn- Da muss man etwas tiefer in die Materie…. Um es kurz zu machen: Hat die EU selbst versemmelt. Why? Ungarn war eine Zeit lang von Muslimen besetzt, die gnadenlos gegen alle anders Gläubigen vorgegangen sind. Die EU wollte über den Weg der Erpressung (Gelder einfrieren/streichen) Ungarn dazu bewegen muslimische Flüchtlinge aufzunehmen. Das hat Ungarn mit Verweis auf seine Geschichte abgelehnt- Da dann die Sanktionen kamen, hat sich Ungarn andere Partner gesucht. Das ist die Kehrseite der Medaille.
Du hast Recht, es müsste eine Abkehr von den USA geben, aber die Anfänge wurden doch immer wieder (mit Geld) gestoppt. Die Münchner Stadtverwaltung war doch schon mal Open Source/ Linux… Da wurde von den „Richtigen“ eine TCO (Total Cost of Ownership) Rechnung aufgemacht und es hieß“Irre Teuer“. Warum? weil es falsch angegangen wurde. Wenn EINE Stadtverwaltung für sich Sachen programmieren lässt und ein „eigenes“ Linux benutzt ist das irre teuer. Der Weg wäre, das sich die Verwaltungen über den Bund soetwas anschaffen… Problem dabei ist aber- das es dann Behörden sind, keine Leistungsorientierten Unternehmen.
Dreh es wie Du willst, ich glaube da nicht an eine schnelle Wendung, wenn überhaupt. Denn in der Wirtschaft werden die Standards festgelegt. Unserem Admin wurde es von der Geschäftsführung verboten Open Source einzusetzen. Nicht mal einen E- Mail Client.
Du hast Recht, aber es wird in absehbarer Zeit nichts passieren. Da würde sich nur dann etwas bewegen, wenn Microsoft auf Anweisung von Trump alle Windows- PC’s sabotiert.
Du hast ja recht. Aber irgendwie muss es doch weitergehen, wenn nicht alles den Bach heruntergehen soll.