Ein guter Ersatz für Microsoft Office ...und nein, es ist nicht LibreOffice

Ich habe, seit ich denken kann, Microsoft Office benutzt. Angefangen mit Word 2.0 (aka „WinWord“) nebst Excel und Access 2.0 bis hin zu Offce 365, das ich aktuell in der Firma nutze. Aber einerseits geht mir Microsoft mittlerweile ziemlich auf den Geist, weil sie immer mehr Produkte raushauen, immer mehr verschlimmbessern und überall KI in Form von deren Copilot eingebaut ist. Ebenfalls unschön finde ich, dass sie andauernd ihre Produkte umbenennen und ich so langsam auch nicht mehr durchblicke, wie Office eigentlich mittlerweile heißt und aus welchen Teilen es besteht und was es kostet.

Abgesehen davon mache ich um Amiprodukte seit einiger Zeit einen großen Bogen, seitdem sich immer mehr Konzerne dem faschistoiden Trump und seiner militanten und korrupten Entourage andienen. Windows wollte ich gerne auch loswerden, das hat aber leider nicht geklappt. Aber wenigstens bei der Anwendungssoftware will ich andere Wege gehen. Ein großes Thema ist da auch immer das Office-Paket. LibreOffice mag ich persönlich gar nicht, weil ich die Oberfläche grottig und unaufgeräumt finde. Es mag zwar gut sein, aber für mich kommt es auch nach häufigem Ausprobieren nicht infrage, weil ich mich dort nicht zurecht finde und ich die Oberfläche ziemlich hässlich finde (ja, auch die merkwürdige Ribbon-Oberfläche).

Durch Zufall bin ich kürzlich mal wieder auf ein Produkt gestoßen, das viele von Euch nicht auf dem Schirm haben dürften. Nicht, weil es schlecht wäre, sondern weil es aus unerfindlichen Gründen fast nie genannt oder besprochen wird. Die Rede ist von Softmaker Office NX. Es stammt von dem Unternehmen Softmaker aus Nürnberg, das es schon seit 1987 gibt. Geworben wird mit 100 %-iger Kompatibilität zu Microsoft Office, dem vollständigen Duden-Korrektor, vollständiger DSGVO-Konformität und einer eigens angepassten, integrierten KI. Und so sieht es aus:

Wie ich finde, kann sich das sehen lassen. Die Bedienung ist auf jeden Fall vertraut, der Look ist modern und bei meinen ersten Tests hat es auch wirklich die MS Office-Dokumente so dargestellt, wie sie sein sollen. Softmaker Office NX besteht aus einer Textverarbeitung, einer Tabellenkalkulation, einem Präsentationsprogramm und BasicMaker, mit dem man Makros erstellen kann, was ich aber nicht nutze. Es gibt kein E-Mail-Programm (was ja auch kein Problem ist, denn da gibt es ja genug Möglichkeiten). Bis jetzt macht das alles einen grundsoliden Eindruck und ich denke, nach der 30-tägigen Testphase werde ich auch dabei bleiben.

Jetzt zu den Preisen. Man kann es abonnieren oder kaufen, wobei ich mich wohl für ein Abo entscheiden werde. Das ist ein preiswertes Vergnügen, denn in der (für mich vollkommen ausreichenden) Home-Variante kostet es monatlich schmale 2,99 €. Dafür bekommt man sogar eine Lizenz für ganze 5 Rechner pro Haushalt! Und die Suite ist für ganze 5 Betriebssysteme erhältlich! Das nenne ich wirklich fair. Da ich es auch in meinem Linux installiert habe, kann ich sagen, dass es dort fast identisch aussieht wie in Windows. Dagegen wirkt – meiner Meinung nach – LibreOffice wie ein Dinosaurier.

Probiert es doch selbst mal aus. 30 Tage lang könnt Ihr es in der Universal-Variante mit allen Features ausprobieren und entscheiden, ob das was für Euch ist.

 

Transparenzhinweis

Dieser Artikel stammt alleine von mir und ist keine Werbung, weder entgeltlich noch unentgeltlich und wurde nicht von der SoftMaker Software GmbH in Auftrag gegeben, bezuschusst oder in anderer Form gesponsert. Es handelt sich lediglich um meine eigene, private Meinung.

 

Über Martin

Ich bin und war es immer, der Chefredakteur des alten und des neuen Loft 75, dem illustrierten Magazin aus dem 21. Jahrhundert. Geboren 1969 in einem kleinen Ort im Welterbe Oberes Mittelrheintal und somit gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert, bin oft kreativ und reduziere Dinge auf das Wesentliche, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohne ich am Mittelrhein. Und ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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