Blog-Kommentare – wir müssen reden Oder: wie man es den Lesern schwer macht

Folgendes gesehen, als ich in einem Blog kommentieren wollte:

Sorry, so klappt das nicht. Wer möchte sich erst anmelden, um zu kommentieren? In einer Welt, in der man sich gefühlt überall anmelden und ein Benutzerkonto erstellen muss, um irgendwas zu machen, ist das in der Blogosphäre ein No-Go. Ich hatte ja kürzlich einen Artikel zum Thema Kommentarbenachrichtigungen geschrieben und dass es im besten Fall möglich sein sollte, auf einfache und unkomplizierte Art Kommentare verfassen zu können, ohne einen Account im Fediverse zu haben oder andere exotische Methoden anzuwenden.

Es kann ja sein, dass man als Blogger Gründe hat, warum Kommentare nur nach Registrierung möglich sind oder aber sogar überhaupt nicht kommentiert werden soll. Aber mal unter uns: So macht das doch keinen Spaß.

Wie steht Ihr zu Kommentaren im Blog?

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Über Martin

Ich bin und war es immer, der Chefredakteur des alten und des neuen Loft 75, dem illustrierten Magazin aus dem 21. Jahrhundert. Geboren 1969 in einem kleinen Ort im Welterbe Oberes Mittelrheintal und somit gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert, bin oft kreativ und reduziere Dinge auf das Wesentliche, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohne ich am Mittelrhein. Und ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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10 Kommentare

  1. Hi Schuppi,

    ich habe mal eine berufliche Frage.
    Ihr habt doch Brennkapseln und Stützen aus SiC.
    Kannst du mir vielleicht die Adresse geben? Ich kann mich
    leider nicht mehr daran erinnern.
    Vielen Dank, auch wenn´s nicht klappt!

    LG Jürgen

  2. @all: Gut, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin. Hier ist es auch so: wer zum ersten Mal kommentiert, den oder die muss ich freischalten. Danach kann ohne Freischaltung kommentiert werden.

    Ich sehe bei dieser Vorgehensweise auch kein Spam-Problem.

    Bloggen ist in meinen Augen auch ein Austausch und man sollte die Interaktion so niedrigschwellig wie möglich gestalten, wenn man an Diskussionen und Lesys interessiert ist..

  3. Wenn ich (meist) Abends noch etwas Zeit und Hirn habe, lese ich gern bei Kollegen- und das meist quer durch den Gemüsegarten. Dann hab ich auch mal eine Meinung, die ich teilen möchte. Auch auf meinem Blog mag ich Kommentare. Wenn dann aber solche Hürden da sind, lese ich dort weniger, weil es sich wie eine Einbahnstraße anfühlt. Natürlich machen Kommentare Arbeit, man muß sie prüfen; freischalten und ggf. darauf antworten. Das gehört für mich für einen Blog dazu. Da ich nur WordPress kenne, hab ich keine Ahnung, wie man auf anderen System mit Spam umgehen kann, der ja leider auch generiert wird…
    Letztendlich ist es schade, wenn man nicht oder nur eingeschränkt kommentieren kann.

  4. Es muss einfach jeder selbst entscheiden, ob und wie viel Kommentare er haben möchte. Bei mir ist es so: Je schwieriger mir das Kommentieren gemacht, desto weniger kommentiere ich.

  5. Mir ist noch kein Grund eingefallen, weshalb ein Blogger seinen Webblog für Kommentare schließt.
    Am Zeitaufwand kann es nicht liegen. Denn kaum ein Blogbeitrag wird heute noch vielfach kommentiert. Denn Diskussionen werden längst in sozialen Netzwerken geführt. Spamschutz ist auch keine Ausrede. Es gibt Plugins, die unerwünschte Kommentare zu 99% rausfiltern.

    Obwohl. Einen Grund der mir einfällt, gibt es. Nämlich das leere Kommentarfelder eher peinlich wirken. Vielleicht verzichten deshalb einige auf einen Kommentarbereich? Weil eh niemand kommentieren würde?

  6. Zustimmung, dieser Aufwand ist es dann u.U. nicht wert. Klar, ein wenig Spamschutz muss schon sein, aber reicht es nicht, wenn der/die Admin das per Hand prüft?

    • Du kannst, wenn Du Beiträge hast, die von vielen gelesen werden, das nicht händisch klären, da ist das dann etwas viel… Oft wird versucht Exploids über Augenscheinlich sinnlose Kommentare einzuschleusen. Eine Zeit lang war Google analytics dafür offen. Durch dieses Plugin wurde vor Jahren mein Blog mal gehackt- seitdem nutze ich es nicht mehr. Mit Sicherheit ist die Lücke schon behoben… Deshalb wichtig für WordPress:alles stets aktuell halten.

      • Na ja, bei mir hält sich das Kommentaraufkommen in Grenzen, also lässt sich das noch sehr gut per Hand regeln. Aber ja, wenn das große Blogs sind, dann ist es sicher anders.

        • Das Blog, das ich meine, ist zwar schon sehr alt, aber wird immer mit neuem Inhalt versorgt. Es ist ein kleines Blog, bei dem ich mir vorstellen kann, dass sich das Spam-Aufkommen in Grenzen hält.

          Ich selbst hatte mal eine Zeitlang ein massives Spamproblem, das habe ich aber mit AntiSpam Bee in den Griff bekommen. Und auch, als ich das Problem noch hatte, konnte ich den Spam manuell in den Griff kriegen.

          Es muss also irgendwas anderes sein, was den/die Blogbetreiber:in dazu veranlasst hat, diese Maßnahme zu ergreifen.

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