John Lennons Eiscreme

Soeben in „Wie war der Tag, Liebling“ bei SWR3 gehört: Die US-Eisfirma „Ben & Jerry’s“ hat eine Eiscreme im Programm mit dem Namen „Imagine Whirled Peace“, die ganz offiziell John Lennon gewidmet ist. Sie schreiben dazu:

Als wir uns Gedanken über den Begriff „Frieden“ gemacht haben, kam uns eine Person in den Sinn, die diesen Begriff perfekt ‚rübergebracht hat – John Lennon. In seiner Kunst und seinen Songtexten stellte er sich eine Welt ohne Krieg vor und hat uns allen gesagt, dass wir dem Frieden eine Chance geben sollen („Give Peace A Chance“). Wir hoffen, dass diese cremige Mischung aus Toffeestückchen und „Peace“-Zeichen aus Karamell Eure Seele erleuchtet und dass ihr dann auch fragt, was Ihr für den Frieden tun könnt.“ (übersetzt aus dem Englischen)

Ist das jetzt innovativ oder bekloppt? Ich habe keine Ahnung. Auf jeden Fall mal was ganz anderes.

Über Martin

Ich bin und war es immer, der Chefredakteur des alten und des neuen Loft 75, dem illustrierten Magazin aus dem 21. Jahrhundert. Geboren 1969 in einem kleinen Ort im Welterbe Oberes Mittelrheintal und somit gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert, bin oft kreativ und reduziere Dinge auf das Wesentliche, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohne ich am Mittelrhein. Und ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

6 Kommentare

  1. Weder noch? Was soll denn bitte schön innovativ an so einer Erklärung sein? Und bekloppt… es gibt Schlimmeres.
    Wenn ich ehrlich bin, hab ich an Zahncreme gedacht, als ich „Imagine Whirled Peace“ gelesen hab 🙂
    Aber ich werd natürlich am Wochenende VIEL Karamell verteilen wegen dem Weltfrieden *hust* Also wenn du am Sonntag was leuchten siehst, dann is das meine liebe brave Seele, die grad wieder in Koblenz angekommen ist 😉

  2. Es ist eigentlich innovativ UND bekloppt. Das öffnet Tür und Tor für Sachen wie:

    „Gandhi-Zahnpasta. Friede deinen Zähnen“
    „Freddy Mercury-Kekse – I want to eat free“
    „Curt Cobain-Deo: Nirvana. Smells Like Teen Spirit“

    (wobei letzterer Slogan echt von einem Deo stammt – so kam der Name des Songs zustande, kein Gag)

    Also, man kann generell aus toten, kultigen Personen – gepaart mit dem passenden Produkt – Profit machen. Keine doofe Idee, wie ich finde…

  3. wenn überhaupt wirlich mal was auf den markt käme mit dem sinn welches das produkt sagen wollte, dann würde der preis gerade einmal die selbstkosten decken, alles andere hat nur profit-gedanken, mal ehrlich die idee is doch gut, allerdings das so zu machen, naja

    oder käme jemand auch die idee, die adolf hitler schuhcreme zu produzieren

  4. „Autschen“, würde der Maulwurf wohl nu sagen…

  5. Die Adolf-Hitler-Schuhcreme würde sich schlecht verkaufen – denn die gäbe es nur in braun 😀

Schreibe einen Kommentar zu Silke Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert