Wow!! Eine neue Erfindung!

Im Verkaufsfernsehen des Jahres 2020 kürzlich folgendes gesehen und diesen Dialog mitgeschnitten:

Mike: Hallo, ich bin Mike, und ich begrüße Sie alle zu einer neuen Folge von ‚Amazing Discoveries‘. Heute haben wir einen Gast extra aus England zu uns einfliegen lassen: John! Und John hat uns etwas mitgebracht. Willkommen, John!

John: Danke, Mike.

Mike: Was hast du mitgebracht, John?

John: Nun, Mike, ich hab hier etwas ganz Besonderes. Etwas, worauf die ganze Welt gewartet hat.

Mike: Unglaublich, sag‘ uns schnell, was es ist…

John: Ich hab hier ein weißes, viereckiges Material und ein Stöckchen. Sie werden sich jetzt fragen, „was ist das nun schon wieder?“

Mike: Ja, wir sind schon ganz gespannt, John. Spann‘ uns nicht länger auf die Folter…

John: Nun Mike, wenn ich dieses Stöckchen über das weiße Material bewege, dann verfärbt sich dieses genau an jenen Stellen, wo das Stöckchen das weiße Material berührt hat.

Mike: Das ist ja unglaublich….

John: Ja, aber das ist noch nicht alles, Mike. Wenn ich mit dem Stöckchen, das man übrigens einen ‚Bleistift‘ nennt, einen Buchstaben, so einen, wie man ihn normalerweise auf seinem Computerbildschirm sieht, auf das Material zeichne…

Mike: Unglaublich, langsam begreife ich es. Also, wenn man mehrere Buchstaben nebeneinander zeichnet, dann kann man sogar lesen, ohne einen Bildschirm zu benötigen.

John: Das ist tatsächlich so, Mike, du begreifst es. Das Material nennt man übrigens Papier.

Mike: Unglaublich! Also, wenn das keine ‚Amazing Discovery‘ ist… Und man benötigt dafür überhaupt keinen Strom?

John: Nein, nein, Mike. Fantastisch, nicht? Man braucht nicht einmal Batterien oder Akkus.

Mike: Junge, Junge, das ist ja unglaublich. Ha, John, du hast es zugeklappt! Das kann ich mit meinem Notebook auch.

John: Nein, Mike, das ist anders. Du kannst es so oft falten, wie du willst, bis es das gewünschte Maß hat.

Mike: Hey, du hörst ja gar nicht mehr auf zu falten, und es wird immer kleiner und kleiner. Jetzt passt es sogar in meine Brieftasche. Das ist ja unglaublich, jetzt kann ich es immer bei mir tragen. Darf ich es mal festhalten?

John: Aber natürlich, Mike. Hier, halt mal.

Mike: Das ist ja unglaublich, John! Es wiegt fast nichts!

John: Das stimmt, Mike. Es ist 100 mal leichter als das kleinste Notebook.

Mike: Kein Akku, 100 mal leichter… Unglaublich, ich träume.

John: Nein, nein, Mike, du träumst nicht. Ich kneif‘ dir mal eben in den Arm. Kleiner Scherz, Mike… ha, ha, ha… Schau‘, ich entfalte es wieder und… Pass‘ jetzt gut auf…

Mike: Aber John, was tust du jetzt??? Nein, das geht doch nicht! Du zerreißt das Papier in zwei Teile!

John: Dieses Material ist so fantastisch… Schau‘, Mike, ich halte die zwei Teile aneinander, und man kann es immer noch lesen.

Mike: Unglaublich, das sollte man mal mit einem Bildschirm probieren, ha ha ha. Aber was tust du jetzt? Nein, tu’s nicht!!! Nicht darauf herumtrampeln.

John: Keine Panik, Mike, schau‘ mal…

Mike: Unglaublich, und man kann es immer noch lesen! Stellt euch vor, Leute, wenn ihr so auf eurem Monitor herumtrampeln würdet… Unglaublich, was für eine ‚Amazing Discovery‘! Aber sag‘ mal, John, wie lange kann man das Papier aufbewahren?

John: Nun, viel länger als eine DVD oder eine Festplatte, deren magnetische Eigenschaften auf die Dauer abnehmen oder deren Datenschicht unbrauchbar wird.

Mike: Unglaublich…

John: Aber das ist noch nicht alles!

Mike: Nicht?

John: Du kannst es überall hin mitnehmen, du kannst es sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Temperaturen benutzen. Und wenn du es nicht mehr benötigst, kannst du noch immer deine Nase damit putzen oder auf dem WC… Du verstehst was ich meine, Mike.

Mike: Ja, John, unglaublich… Sag‘ mal, aber das würde bedeuten, dass wir eines Tages überhaupt keine Computer und Notebooks mehr brauchen. Also John, du hast mich voll überzeugt… Nun sagt mal Leute, ist das nicht fantastisch???

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Über Martin

Ich bin und war es immer, der Chefredakteur des alten und des neuen Loft 75, dem illustrierten Magazin aus dem 21. Jahrhundert. Geboren 1969 in einem kleinen Ort im Welterbe Oberes Mittelrheintal und somit gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert, bin stets kreativ und reduziere Dinge auf das Wesentliche, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohnte ich in Koblenz am Rhein - in dem besagten Loft, das keins ist. Und seit einigen Jahren wohne ich im Bergischen Land. Ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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2 Kommentare
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Loftmaster M

Aber irgendwann wird es so kommen – heb‘ für diesen Fall einfach ein Päckchen Kopierpapier auf, und Du wirst REICH!! :-D

kieselstern

Wie die Datenwolke es schon sagt…bizarr…