School’s out for ever

No more Schuppmann insideNa, das war’s dann wohl. Schweren Herzens habe ich meinen letzten Arbeitstag bei der Calderys Deutschland hinter mich gebracht. Um nicht im üblichen „Teletubbie“-Look zu erscheinen (blaue Arbeitshose, blaues T-Shirt, schwarze Jacke), bin ich heute in „zivil“ erschienen, also vernünftiger Hose und Hemd, damit man in Erinnerung behält, dass ich auch anders aussehen kann, wenn ich will.

Irgendwie war das kein Arbeitstag; ich habe zwar noch gearbeitet, aber es war schon merkwürdig. Nachdem ich noch 3 Öfen gesetzt, ein paar Biege- und Bruchfestigkeiten gemacht hatte, Massenkontrolle für 30 Minuten übernommen, einen Rohstoff geprüft und ein paar Kleinigkeiten für Jürgenchef erledigt hatte, räumte ich meine Schreibtischschublade aus. Ein paar Fundstücke konnte ich noch verteilen, z.B. Tütchen für „Heiße Zitrone“, die man in der Apotheke geschenkt bekommt, wenn die große Schniefnasen-Zeit herrscht oder die letzten Duftproben aus dem Lenor-Energy-Projekt von trnd. Die alten Urlaubsanträge und Zeitnachweise landeten im Behälter für die Aktenvernichtung.

Dann gingen die ersten Kollegen in den Feierabend: Marc, Raymund, Michael, Ulf, Jenny, Waldi, Helmut, Adrian, Jürgen, Robin…von jedem einzelnen habe ich mich verabschiedet und bekam von Jürgenchef und Gillianchefin noch eine Flasche 2004er Barolo überreicht. Der wird natürlich nicht einfach so heruntergestürzt, sondern dann konsumiert, wenn ich meinen nächsten Vertrag in Händen halte. Zusammen mit der dicken Havanna, die ich mir für besondere Anlässe aufgehoben habe.

4 Jahre und 4 Monate. Mit Höhen und Tiefen, aber unter’m Strich hat’s einen Mörderspaß gemacht. Ich habe neue Freunde gewonnen, viele interessante Leute kennen gelernt, eine Menge über Betone im Allgemeinen und Feuerfestkeramik im Speziellen gelernt. Mich gefreut, dass ich nach 2 Jahren als Zeitarbeiter in ein (befristetes) Arbeitsverhältnis übernommen wurde. Gefeiert, geschuftet, nachgedacht, mich manchmal geärgert und auch das ein oder andere Mal Mist gebaut. Die Fusion der Firmen LaFarge Refractories und Plibrico (wie wir damals hießen) live erlebt (Jürgen, erinnerst Du Dich noch an die Mail, die Du an einem Dezembermorgen bekommen hast und mich fragtest, was „we acquired LaFarge Refractories“ heißt? 🙂 )

Herrschaften, vielen Dank für eine schöne Zeit! Und ich danke allen Kollegen, dass ich das Vergnügen hatte, Euch kennen lernen zu dürfen.

Und speziell für Jürgen und auch weil’s zum Thema passt, gibt’s noch ein Video von Alice Cooper: „School’s out for summer“. Wir sehen uns wieder, versprochen!


Es war toll mit Euch!!!

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Über Martin

Ich bin und war es immer, der Chefredakteur des alten und des neuen Loft 75, dem illustrierten Magazin aus dem 21. Jahrhundert. Geboren 1969 in einem kleinen Ort im Welterbe Oberes Mittelrheintal und somit gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert, bin stets kreativ und reduziere Dinge auf das Wesentliche, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohnte ich in Koblenz am Rhein - in dem besagten Loft, das keins ist. Und seit einigen Jahren wohne ich im Bergischen Land. Ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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3 Kommentare
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Gertrude

Ja, was soll man dazu sagen, außer das tut mir leid!
Du hast mit viel Gefühl und auch Herz in dieser Firma gearbeitet.
Liebe Grüsse aus Wien

Steve

schade martin das wir uns nicht noch einmal gesehen haben, bedingt durch schule, ich hoffe du findest schnell wieder was neues