Mal eben was hochladen

Wer kennt das nicht, man möchte einfach mehreren Leuten eine Datei zur Verfügung stellen, sei es ein MP3, ein Dokument, ein Bild, einfach irgendwas. Das Einfachste wäre es, den Leuten eine Mail zu schicken, wo der ganze Schlonz dranhängt. Dann haben wir aber mehrere Probleme:

· verkraftet das E-Mail-Postfach des Empfängers die Datenmenge? (10 MP3s können so manches Empfänger-Postfach zum Platzen bringen)

· was, wenn noch andere Leute das Ganze bekommen sollen? (dann muss man die blöde Mail nochmal verschicken…)

Da gibt es sicherlich noch weitere Kriterien, die gegen eine Mail mit furchtbar viel drangehängtem Kram sprechen. Ginge es nur um Bilder, dann könnte man die ja zu seinem Flickr!-Account oder Picasaweb hochladen. Aber wenn’s nicht nur Bilder sind?

Dann hilft Drop.io weiter. Das Schöne ist, dass man, ohne sich anzumelden (!) ganz einfach bis zu 100 MB von irgendwelchem Kram hochladen kann, den jeder Mensch – so er denn die Adresse kennt – anschauen und herunterladen kann. Wenn man will, setzt man noch ein Passwort drauf, dann ist man Admin. Und verlinkt oder indiziert wird auch nichts, deshalb muss man auch keine Angst haben, dass das Hochgeladene per Google&Co. gefunden wird.

Ich habe das einfach mal ausprobiert. Man geht auf Drop.io, sucht sich eine mindestens 7 Zeichen lange Bezeichnung für seinen „Webspace“ aus, wählt die Dateien, die hochgeladen werden sollen, aus und ab geht die Post. Wenn das Zeugs im Netz angekommen ist, wird man auf eine Seite geleitet, wo man sich die Dateien anschauen kann. Fein säuberlich aufgeteilt in die einzelnen Kategorien „Pictures“, „Audio“ usw. Sieht dann ungefähr so aus:

Das einzige, was man sich merken sollte, ist die Bezeichnung, die man am Anfang bei Drop.io eingegeben hat, in meinem Fall dasgraueloft_m. Die Adresse, wo man seine Sachen wiederfindet, ist demnach drop.io/dasgraueloft_m.

Hochgeladene Dateien werden standardmäßig nach 1 Jahr ohne Zugriff gelöscht, aber das sollte kein Problem sein, denn Drop.io dient ja dazu, kurzzeitig Sachen zur Verfügung zu stellen. Und wenn man Geld zuviel hat, dann entscheidet man sich für einen „Premium“-Account, der lediglich den Vorteil bietet, dass man 1 GB hochladen kann und die Adresse, wo man den Kram herunterladen kann, kürzer ist.

Am besten finde ich ja immer noch, dass man sich nicht anmelden muss, sondern „einfach mal so“ hochladen kann, was einem beliebt. Und die vielen kostenlosen Komfort-Funktionen zu erläutern ist hier nicht möglich, da reicht der Platz nicht. Probier’s doch einfach mal aus!

[via Dr. Web Weblog]

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Über Martin

Ich bin und war es immer, der Chefredakteur des alten und des neuen Loft 75, dem illustrierten Magazin aus dem 21. Jahrhundert. Geboren 1969 in einem kleinen Ort im Welterbe Oberes Mittelrheintal und somit gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert, bin stets kreativ und reduziere Dinge auf das Wesentliche, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohnte ich in Koblenz am Rhein - in dem besagten Loft, das keins ist. Und seit einigen Jahren wohne ich im Bergischen Land. Ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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