Hammer wieder was gelernt: Vaporwave Finde ich gut, wusste aber bis gestern nicht, was es ist

Ich bin eher durch Zufall irgendwann einmal auf eine Seite bei Instagram gestoßen, die Fotos und Grafiken in einer ganz bestimmten Ästhetik bereithält. Das sind oftmals neonfarbene Designs, aber auch retro-futuristische Sachen – eigentlich total schwer zu beschreiben, aber wenn man es sieht, ahnt man vielleicht, worum es geht. Hier mal 3 Beispiele:

 

Da ich mehrmals über den Begriff „Vaporwave“ gestolpert bin, habe ich Wikipedia dazu befragt:

[…] Einige Gestaltungselemente, wie eben antike Büsten, Rastertexturen oder perfekte Glaskörper, lassen sich auf Begleitgrafiken früher Forschungsarbeiten im Bereich der 3D-Computergrafik zurückverfolgen. Die dreidimensionalen Szenen wurden von Forschern wie John Turner Whitted vorrangig konzipiert, um die Eigenschaften der untersuchten Technologien zu demonstrieren. Neben der bizarren Ästhetik ist es auch die inhaltliche Nähe zu den Motiven des Vaporwave (beispielsweise Echtzeitgrafik in Videospielen), weshalb Genrevertreter auf diese Bildsprache zurückgreifen. […]

So, jetzt weiß ich also bescheid – ich mag Vaporwave und Electrowave. Man lernt ja nie aus.

Es ist diese Knight Rider- und Miami Vice-Ästhetik, die mich so anspricht. Als bekennender Fan der Netflix-Serie Stranger Things, die auch in den 80ern angesiedelt ist und der zugehörigen Musik ist das natürlich genau mein Ding. Obwohl ich im Hier und Jetzt lebe und keinesfalls in der Vergangenheit stecken geblieben bin, mag ich Designs und Ästhetik aus den 80ern. Da fand meine Kindheit statt, das hat meine Generation geprägt.

Kühle blaue und pinke Neonröhren in gekachelten Räumen mit Zimmerpalme und Lamellenvorhang. Auf dem Glastisch und dem dazu passenden Barhocker mit verchromtem Gestell steht ein Bitter Lemon und im Aschenbecher verglimmt eine Benson & Hedges. Aus den Lautsprecherboxen strömt leise, stylishe Synthesizer-Musik. Genau so.

Schön, dass es auch Künstler gibt, die passende Musik dazu machen, unter anderem die von mir hochgeschätzten Le Matos, M83 oder FM-84, die klingen, als wären sie aus dem Jahr 1984 direkt in die Gegenwart gebeamt worden. Und weil das alles so schön retro ist, zum Schluss noch ein passendes Video zum Thema. Bitte anschauen. Vielen Dank.

Welche Stile und welche Musik mögt Ihr denn so? Und warum? Schreibt es mir gerne in den Kommentaren!

Wie hat Dir dieser Artikel gefallen? Bewerte ihn jetzt!

Durchschnittliche Bewertung / 5. Anzahl Bewertungen:

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Es tut mir leid, dass Dir der Beitrag nicht gefallen hat.

Lass mich wissen, was ich verbessern kann!

Was kann ich verbessern?

Willst Du benachrichtigt werden, wenn es neue Artikel gibt? Abonniere den Newsletter!

Dieser Service ist DSGVO-konform - Deine E-Mail-Adresse wird zu keinem Zeitpunkt an Dritte weitergegeben und Du kannst Dich jederzeit abmelden. Den Link dazu findest Du in jedem Newsletter, den Du erhältst. Die Datenschutzerklärung findest Du rechts in der Sidebar.

Über Martin

Ich bin und war es immer, der Chefredakteur des alten und des neuen Loft 75, dem illustrierten Magazin aus dem 21. Jahrhundert. Geboren 1969 in einem kleinen Ort im Welterbe Oberes Mittelrheintal und somit gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert, bin stets kreativ und reduziere Dinge auf das Wesentliche, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohnte ich in Koblenz am Rhein - in dem besagten Loft, das keins ist. Und seit einigen Jahren wohne ich im Bergischen Land. Ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.
guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare laden