Getränkedosen zerknüllen

Was für ein Luxus! Ich habe mir in Luxemburg ein paar Dosen leckeres DIEKIRCH-Pils gekauft und was soll ich sagen? Man kann die Dosen ohne schlechtes Gewissen zerknüllen und wegschmeißen, weil es in LUX kein Dosenpfand gibt und daher in D die Dosen auch nicht vom Pfand-Automaten akzeptiert werden :-)

Wie in den 80ern - zerknüllen und wegschmeißen

Nicht, dass ich ein Problem mit dem Dosenpfand hätte, aber hey! Das ist irgendwie cool!

Über Martin

Ich bin der Chefredakteur des Loft 75, dem "Magazin für das 21. Jahrhundert im Stil der 70er". Geboren 1969 in einem kleinen Ort im "Welterbe Oberes Mittelrheintal", somit > 40 Jahre alt und gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert und besitze auf jeden Fall eine kreative Ader, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohnte ich in Koblenz am Rhein - in dem besagten Loft, das keins ist. Und jetzt wohne ich im Bergischen Land. Ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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8 Kommentare

  1. Jetzt will ich hier mal den Klugscheißer raushängen und gleich mal mitteilen, dass Aluminium ein Rohstoff ist. Wie kannst Du da ein gutes Gewissen haben?

    Nur zu! Schmeiß Deine Dosen doch in den Restmüll und sorge dafür, dass noch mehr Bauxit abgebaut und mit Diesel-Lastern zur Elektrolyse geschleppt werden. Denk nicht an die indische Großfamilie, die von den 20g Aluminium ein Jahr lang ernährt werden könnte. Denk auch nicht an den Sack Reis, der in China umfällt, während Du Dein Bier trinkst, was zur Folge hat, dass uns Umweltkatastrophen heimsuchen und tausende unschuldige Elbbewohner umquartiert werden können.

    Hauptsache der Herr kann ruhigen Gewissens sein Aluminium in den Restmüll schmeißen (währenddessen er wahrscheinlich auch noch rülpst).

  2. Ich benutz ja lieber seine gelbe Tonne :-| die ist weniger gefährlich als der R2D2-Mülleimer, der mich gerne angreift :-(

  3. @plerzelwupp: Ja, ich habe sogar häufig gerülpst :-D Wenn man nach ca. 6 Jahren mal wieder wie in alten Zeiten Getränkedosen in den gelben Sack schmeißt und in alten Zeiten schwelgt, als das noch Gang und Gäbe war, darf und sollte man das auch (die werden sowieso von den DSD-Leuten reuasgefischt und kommen zum Alu-Schrott).

    Wusstest Du, dass man für den Strom, der benötigt wird, um eine Rolle alufolie herzustellen, sich 1 Jahr nonstop (!) rasieren kann? Hammerhart…

    @Silke: in den R2D2 kommt sowas nicht rein, stimmt. Der dient nur zur Entsorgung von Giftmüll und radioaktivem Abfall.

  4. Dosen platt trampeln – GRUNZ! GRUNZ!
    Die kleine Umweltsauerei kann sich ruhig MAL(!) gönnen.

    Hör nicht auf den Weichspüler Plerzelwupp ;)

  5. Umweltverschmutzer ;)

  6. …und er mag mich trotzdem nicht…
    Aber der grüne Punkt ist ja auch eigentlich gescheitert… das einzig Gute daran ist, dass die Kommunen den nicht bezahlen müssen und so die Umlage nicht daran hängt.

  7. wer muss sich denn so lange rasieren?

    Wenn ich abends im meinem Schaukelstuhl auf der Veranda meines Anwesens auf die weite Prärie hinausschaue, mir genüsslich eine Malboro anzünde, vermisse ich es manchmal, die Bierdose in der Hand guten Gewissens zerdrücken zu können.

    @Silke
    Der grüne Punkt ist vielleicht in vielen Köpfen gescheitert, aber den gibt’s immer noch. Aber nicht mehr in der Form. Nach der letzten Novellierung der Verpackungsverordnung wird der grüne Punkt nicht mehr auf der Verpackung aufgedruckt sein. Die betreffenden Firmen müssen Ihre Beiträge an die Dualen Systeme dennoch entrichten. Die Recyclingquoten wurden bei einigen Systemen nicht erreicht – nun werden wenigstens den Streitereien um systemfremde Recyclingprodukte (z.B. VfW und umgekehrt) ein Riegel vorgeschoben. Der Verbraucher kann nun quasi alles in den gelben Sack schmeißen, was irgendwie nach Recycling aussieht. Bei Firmen sind das ein klein wenig anders aus.

    Ungeachtet dessen sind die Möglichkeiten in modernen Recycling-/Sortieranlagen so hoch, dass sich der Sinn der Verpackungsverordnung in Frage stellt.

    So, nun ist aber genug mit der Klugscheißerei ;-)

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