Geboren um zu leben

Noname – die Katze meiner Freundin – hat heute morgen ihre Jungen bekommen. 1x schwarz,  1x rot-weiß, 2x rot und 1x tricolor.

Die Geburt war nicht sehr einfach. Noname hat ein Trauma im „Geburtskanal“ erlitten, eine Schwellung im Bauch und sehr viel Blut verloren. Heute morgen nahm sie die Kleinen noch nicht an und meine Freundin und ich stimmten schon ab wer, wann, wie die Jungen versorgt. Sie wollte von der Arbeit Spritzen mitbringen, damit die Kleinen per Hand gesäugt werden konnten. Mittlerweile nimmt Noname ihre Jungen Gott sei Dank an und säugt sie fleißig.

Zwei ihrer Jungen waren heute morgen noch sehr schwach gewesen und es stand nicht sehr gut um sie. Die Tochter meiner Freundin klingelte  um 6 Uhr den Tierarzt aus dem Bett, der ihr riet, diese, da sie schon merklich abgekühlt waren, mit einem Waschlappen abzureiben, damit der Kreislauf in Schwung kommt. Als dann meine Freundin zu Hause war (sie hatte Nachtdienst) fuhren sie erstmal zum Tierarzt, der Mutter und Nachwuchs untersuchte und gerade die zwei schwachen Jungen spritzte.

Und wenn ich nicht meine Kampf-Zicken-Katze Kira zu Hause hätte und nicht die Vernunft gegen eine zweite Katze sprechen würde – meinen Favoriten hätte ich schon gefunden :-)





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Über Eine Dame von damals

Es gab Damen, die früher hier im Blog geschrieben haben - lang ist's her. Die Namen der Damen tun nichts zur Sache. Aber sie haben teilweise großartigen Content produziert - dafür danke ich sehr herzlich. Mögen diese Damen auch fortan ein schönes Leben haben. Ich wünsche es ihnen von Herzen.
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Yvonne

Als wir Peggy, die Katze für Martins Mutter, abholten und sie hier erstmal die Räumlichkeiten erkundete, reagierte Kira sehr aggressiv. Da hätte ich schon mal Bedenken, wenn wir von Arbeit, Schule, Kiga kämen, dass wir nur noch ein verletztes kleines Wollknäuel vorfänden. Zudem habe ich Kira draußen schon oft genug beobachtet und sie reagiert auf die Nachbarskatzen ziemlich biestig.

Zudem kommt es auch nicht selten vor, dass die Nr.1 aus lauter Trotz sich einen neuen Dosenöffner sucht. So z.B. ist es einer Freundin passiert – wobei nach einigen Wochen die Katze sich besann und zu ihrer Ursprungsfamilie zurückkam – jedoch wirkliche Freunde sind die beiden Tiere nicht geworden. Es käme einer Katastrophe gleich, wenn Kira verschwände und nicht mehr zurück käme.

Und jetzt eher die praktischen Überlegungen:
– 2 Katzen = höhere Ausgaben
– Wohin mit beiden Tieren im Urlaub?
– Wenn ich kinderfrei habe, was selten genug vorkommt, verbringe ich die Zeit bei Martin und nehme Kira, sie liebt Autofahren, nebst den ganzen Utensilien mit. Vor lauter Transporter und Katzenklos wäre gar kein Platz mehr im Auto :-). Zur Erklärung: wenn ich meine Kids wegbringe, dann fahre ich mehr oder weniger bei Martin vorbei und setze Kira bei ihm ab. Im Vorfeld wäre jedoch erstmal die Frage zu klären, ob Martin überhaupt zwei Katzen bei sich akzeptieren würde?
– Je mehr Tiere, desto gebundener.
– Kira ist eine pflegeleichte und gutmütige Katze, die kaum etwas kaputt macht und sich wunderbar eingefügt. Wie wäre es mit der 2.?

Aber warten wir mal ab. Die 5 sind gerade erst geboren und ich werde das Wachstum der Kleinen mitverfolgen (können) und vielleicht, finde ich die rot-weiße oder den roten gestiefelten Kater dann gar nicht mehr so toll?! ;-)

Mausz

Warum rät die Vernunft gegen eine 2. Katze? Gerade die sollte dafür sein! ;)
2 Katzen fühlen sich meist wohler als eine allein. :) Und brauchen weniger Zeit vom menschen, bzw. verzeihen es eher, wenn der Mensch 8 Stunden am tag arbeiten ist.
Ich musste meinen Freund auch lange überzeugen, aber nun haben wir hier 2 Stubentiger und er sieht auch ein, dass die beiden sich einfach liebend gern miteinander beschäftigen und es weniger Probleme macht, wenn wir beide arbeiten sind.
Was spricht für dich denn dagegen?