FRAU SCHNEEKÖNIG IST TOT

Yve und mich überkam es, mit den Worten aus der Kühlschrankpoesie ein paar Sätze auf meinem Kühlschrank zu legen. Wer es nicht kennt: die Kühlschrankpoesie ist ein kleines Kästchen, das ziemlich viele magnetische Worte enthält, die man nach Lust und Laune auf allen magnetischen Flächen anbringen kann. Das geht einfach, macht Spaß und ist ein toller Zeitvertreib.

Auf jeden Fall kam demletzt ein bedeutungsschwerer Satz dabei heraus, der die Basis für 2 kleine, spannende Kurzgeschichten lieferte, die Yve und ich für Euch geschrieben und vertont haben. Mit 2 vollkommen unterschiedlichen Ansätzen und Ideen. Schaut und hört doch einfach mal, was wir aus dem Satz gemacht haben…



Frau Schneekönig ist tot

von Martin

Auf der Eislaufbahn lernte ich Sandra K. kennen...

Sandra K. war eine tolle Frau, blond gelockt, mit einem entwaffnenden Lachen, klug und gut gekleidet. Ich lernte die Dame im Winter in Frankfurt auf der Eislaufbahn kennen, mitten im Schneegestöber. Wir stießen zusammen, unterhielten uns, lachten, küssten uns und landeten Stunden später in meinem Futonbett. Und am nächsten Morgen fragte ich sie, ob wir frühstücken sollen. Mit Nutellabroten und schwarzem Kaffee saßen wir Händchen haltend am Küchentisch. Später zog sie sich an und ging, nicht ohne mir mit Kajalstift einen Gruß auf dem Badspiegel zu hinterlassen, während ich duschte: „gib uns eine Chance – 06131444444447.555885987 CU, Deine ‚Frau Schneekönig'“.

Mit einer Marlboro in der Hand und leicht zittrigen Fingern wählte ich abends um halb 8 ihre Nummer auf dem Tastentelefon; der Himmel, den ich aus dem Fenster sah, war dunkel und kalt. Stille. Tuuut — tuuut — tuuut.

KÖNIG…

„Ich bin’s, du hattest gestern bei mir gefrühstückt und wir hatten eine schöne Nacht zusammen.“

„Ach du, hallo.“

Hat dir die Nacht mit uns etwas bedeutet? War es schön für dich?

„Ja, war schön. Etwas ganz Besonderes.“

„Du hattest auf den Spiegel geschrieben „gib uns eine Chance“. Und jetzt rufe ich dich an um zu fragen, ob wir es versuchen sollen und ob du mich wiedersehen willst.“

„Na klar, ich würde dich schon mal wiedersehen wollen.“

„Prima, was hältst Du von Freitag um 15.00 Uhr bei Luigi im Cafè? Hast du Zeit?“

Okay, dann sehen wir uns? Ich freue mich.

„Ja, prima.“

„Also bis dann. Ciao.“

„Ciao.“

KLACK. Aufgelegt.

Freitags saß ich im Café und wartete, dass sie kam. Vor mir stand eine große Tasse Latte Macchiato, neben mir aßen die Leute Kuchen und schwätzten. Meine Finger trommelten auf der Tischplatte, ich war aufgeregt. Da sah ich, dass die Tür aufging und Sandra K. hereinkam. Sie schaute sich suchend um und entdeckte mich, kam auf mich zu. Mit fielen die Augenringe auf und ihre blasse Gesichtsfarbe. Sie setzte sich wortlos neben mich, legte ihre Tasche ab und schaute mich aus verzweifelten Augen an.

„Hi.“

„Hallo Sandra, schön, dass Du da bist. Geht’s Dir gut?“

„Heute ist einer meiner guten Tage. Du bist hier und ich freue mich darüber, auch wenn es vielleicht nicht so aussieht.“

Sandra sah mir lange in die Augen und wir küssten uns. Als ich kurz die Augen öffnete, fiel mir auf, dass etwas aus ihrer Tasche gerutscht war. Eine Medikamentenschachtel mit dem Aufdruck „Elidisine“. Ich trennte mich von ihrem Mund und fragte:

„Was ist das denn?“

Hektisch packte sie die Schachtel zurück in die Tasche, stand auf und dann sagte sie zu mir: „Das hättest Du nicht sehen dürfen… Ich kann dir das nicht erklären. Leb‘ wohl und danke für alles.“

Sandra K., „meine Frau Schneekönig“, die Dame mit dem umwerfenden Lachen von der Eislaufbahn, drehte sich um und warf mir noch eine Kusshand zu, dann ging sie. Ich saß eine Minute wie versteinert da, legte das Geld für das Getränk auf den Tisch und verließ das Café, um ihr zu folgen. Draußen begann es zu schneien. Weit hinten, an einer Straßenecke, meinte ich, sie zu sehen. Ich lief in ihre Richtung, versuchte, nicht auf dem Neuschnee auszurutschen, aber verlor ihre Spur.

Tagelang hörte ich nichts von ihr, sie war wie vom Erdboden verschwunden. Sie ging nie mehr an’s Telefon, so oft ich es auch bei ihr versuchte. Doch plötzlich fiel mir ein Spruch auf meinem Kühlschrank auf, den ich vorher noch nicht bemerkt hatte. Er war mit Magnetwörtern gelegt. Ich las:

FRAU SCHNEEKÖNIG IST TOT

Mir lief es heiß und kalt den Rücken herunter und ich suchte die Tageszeitung, schlug die Seite mit den Todesanzeigen auf. Sollte sie etwa..? Und da entdeckte ich Folgendes:

Frau Schneekönig ist tot...

Die Medikamentenschachtel, die aus ihrer Handtasche fiel, war ein Krebsmedikament, wie ich herausbekam. Und am Kühlschrank fand ich noch weitere Sätze, die mir vorher nicht auffielen und mich in Tränen ausbrechen ließen. Denn Sandra wusste, dass sie sterben wird. Und sie wollte noch ein letztes Mal in ihrem Leben einen Geliebten haben und sich dabei fühlen, als wäre sie nicht dem Tod geweiht. Einfach noch mal lieben, ohne Angst vor dem letzten Tag in ihrem Leben…

Folgende Sätze standen untereinander auf dem Kühlschrank, ebenfalls in Magnetwörtern gelegt:

WAGE LIEBE

STERBE GLÜCKLICH

IM TOD IST NICHTS ZU ENDE



Hört Euch Martins Story an!

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Und, wie fandet Ihr das? Hat Euch die Story zum Nachdenken angeregt? Und jetzt kommt Yves Geschichte – ein ganz anderer Ansatz, aber genau so morbide…und nachdenklich. Lest sie Euch sorgfältig durch, weil Yve einen verschlungeneren Schreibstil hat als ich.

Gute Unterhaltung!



Frau Schneekönig ist tot

von Yve

Er legte den letzten Stein auf den Steinhaufen, holte seinen kleinen, selbst beschrifteten Kalksandstein hervor und stellte ihn dahinter. Auf dem Stein stand in großen, sorgfältig aufgemeißelten Worten „Frau Schneekönig ist tot“. Er setzte sich neben den Steinhaufen, steckte sich eine Zigarette an und ließ die letzten Monate Revue passieren.

Vor fast genau 6 Monaten war es genauso trübe wie jetzt auch. Die Abenddämmerung zog langsam auf und mit ihr ein über den Boden kriechender Nebel.

Er stand auf, trat seine Zigarette aus und ging zu der Stelle, an der er sie zum ersten Mal gesehen hatte. Damals, vor fast genau 6 Monaten, stand sie hier und starrte sinnend auf den vor ihr stehenden Stein. Es war ein schöner alter Stein, mit Ornamenten verziert. Die Schrift war kaum noch leserlich gewesen, aber in den letzten Monaten hatte er in mühevoller Kleinarbeit die Buchstaben herausgearbeitet. Es war ein Grabstein, ein alter Grabstein, und er teilte dem Besucher mit, dass hier vor rund 80 Jahren ein Heribert Gröner beerdigt worden war.

Er hatte sie damals angesprochen, weil er sie bitten wollte, sie fotografieren zu dürfen. Es war ein beeindruckendes Bild geworden. Sie stand im Zwielicht der Abenddämmerung im kniehohen Nebel, gänzlich verloren im Betrachten des Grabsteines. Ihr rotes Haar hob sich deutlich von ihrem schwarzen Mantel ab, unter dem sie eine beigefarbene Hose und schwarze Stiefel trug. Sie wirkte verloren und in ihm stieg das Bedürfnis auf, sie in den Arm zu nehmen und gegen alle Bösartigkeiten dieser Welt zu beschützen.

Er durfte dieses Bild von ihr machen und lud sie als Gegenleistung zu einem Kaffee ein. Sie hatte ihm schweigend gegenüber gesessen, trank ihren Kaffee aus, schrieb eine Nummer auf einen Zettel und übergab ihm diesen mit den Worten, dass er sie gerne anrufen könne, stand auf und ging.

Er zündete sich eine weitere Zigarette an und dachte daran, wie er sie damals drei Tage später anrief. Sie reagierte zurückhaltend auf seinen Anruf, bat ihn aber am nächsten Tag, sie in der Abenddämmerung am Grabstein zu treffen. Als er ankam, stand sie bereits vor dem Stein. Er stellte sich neben sie und sie fing an zu erzählen.

Ihr Name sei Constanze Winter und sie wäre vor einem Monat in diese Stadt gezogen. Sie hat ihre viele Kilometer entfernt liegende Heimatstadt, ihre Familie und Freunde, ihren gut bezahlten Job verlassen, für ein unbestimmtes Gefühl. Es zog sie immer wieder in der Abenddämmerung zu diesem Grabstein, auf dem man nichts erkennen könne, von dem sie nicht wisse, wem er gehört. Es sei wie ein Zwang, dem sie nachgeben muss, der sie zu diesem Ort führt, egal was sie unternimmt, sie fühlt sich dazu gezwungen, diesen Ort immer und immer wieder aufzusuchen.

Sie schaute ihn, während ihr die Tränen über das Gesicht liefen, verzweifelt an, drehte sich um und rannte weg. Er wollte ihr folgen, doch irgendwas hielt ihn an seinem Platz fest, er hatte das Gefühl, sich nicht mehr bewegen zu können. Panik stieg in ihm auf, während der Nebel dichter wurde und um seine Oberschenkel waberte. Es kam ihm wie Stunden vor, bis er sich wieder bewegen konnte und er lief sofort los, aber Constanze war weg. Er ging zu dem Grabstein zurück und er hatte das Gefühl, als ob dieser ihm Ruhe geben würde. Er spürte, dass etwas von diesem Stein aus mit ihm sprach, ihm sagte, dass er nicht aufgeben solle, dass sein Glück auf ihn warte.

Er strich zärtlich über den Grabstein und zündete sich wieder eine Zigarette an. Er wusste, dass er zu viel rauchte, seine Lunge brannte bereits und nachts hielt ihn oft sein Husten wach, aber er kam gegen das Verlangen nicht an und wollte es auch nicht.

Er wartete wieder drei Tage, bis er sie anrief und auf einen Kaffee einlud. Sie trafen sich in seinem Stammcafé. Sie trug wieder den langen schwarzen Mantel, die beige Hose und die Stiefel. Er nahm seinen ganzen Mut zusammen, griff nach ihrer Hand und frug sie, was sie gemeint hätte mit dem „Zwang“. Sie starrte lange in ihre Tasse und fing stockend an zu erzählen.

Sie sei Ende 30 und wäre verheiratet gewesen. Vor gut 3 Jahren sei ihr Mann erkrankt, sie habe ihn bis zu seinem Tod vor gut 2 Monaten gepflegt. Auf seiner Beerdigung hätte sie das Gefühl gehabt, als wenn eine Stimme in ihrem Kopf wäre die ihr sagte, dass sie in diese Stadt ziehen und diesen Grabstein aufsuchen sollte. In ihrem Kopf entstand ein Bild von dem Stein. Sie habe viele Tage lang versucht dieses Bild aus ihrem Kopf zu verbannen, doch es tauchte immer wieder auf und die Stimme wurde immer drängender. Sie hätte es nicht mehr ausgehalten und aus diesem Grunde den Umzug organisiert. Und jetzt wisse sie nicht, was sie hier solle und warum sie immer wieder den Grabstein aufsucht. Egal wie sehr sie sich wehren würde, aber etwas zöge sie immer wieder dort hin. Sie wisse nicht, wer dort liegt und welche Bedeutung es für sie hätte.

Er dachte daran, dass er die nächsten Monate viel Zeit haben würde und bot ihr an, mit ihr zu recherchieren wer dort lag und ihren Träumen auf den Grund zu gehen.

Sie schaute ihn dankbar an und nahm sein Angebot an. Sie erzählte ihm, dass die Stimme sie immer mit dem Kosenamen ansprechen würde, den ihr Mann ihr gegeben hatte – „Frau Schneekönig“. Sie habe diesen Namen immer gehasst.

Er zündete sich wieder eine Zigarette an, hustete und merkte, dass seine Hand zitterte. Er dachte an die Arbeit der letzten Monate, wie er stundenlang vor dem Grabstein hockte und die Buchstaben freilegte. Er dachte dran, wie Constanze und er schließlich herausfanden, wer Heribert Gröner war und daran, wie Constanze und er sich immer mehr annäherten, sich ineinander verliebten. Und er dachte auch an Constanzes Mann.

Heribert Gröner war zu seinen Lebzeiten ein Lebemann gewesen. Er soll nur seine eigenen Interessen verfolgt und durchgesetzt haben, ohne Rücksicht auf andere. Er wurde schwer krank und starb in den Armen seiner Frau. Doch vor seinem Tode versprach er, dass er die ihr zugefügten Demütigungen an anderer Stelle wieder gut machen würde.

Constanze hatte ihm viel von ihrem Mann erzählt, von der Erleichterung, dass die Krankheit ihn und auch sie erlöste. Von den Stunden der Verzweiflung, der Trauer und der Hilflosigkeit und von den Demütigungen und von dem Versprechen ihres Mannes wenige Minuten vor seinem Tode, sie für alles zu entschädigen, was sie durch ihn erleiden musste.

Er stand auf, ging zurück zu dem Grabstein und las zum wiederholten Male die Inschrift:

HERIBERT GRÖNER
1869 – 1929

HALTE DEIN VERSPECHEN.
DEINE FRAU SCHNEEKÖNIG

Ihm lief es wieder eiskalt über den Rücken. Wie damals, als Constanze ihm gestand, dass ihr Mann sie auch immer so nannte. Ihr Mädchenname sei „König“ und ihr Mann setzte den Schnee, symbolisch für Winter, vor diesen Namen. Nach einem heftigen Streit schrieb er an die Kühlschranktür „Frau Schneekönig ist tot“, kurze Zeit später erkrankte er.

Sie recherchierten lange und gründlich, doch es gab keinerlei Verbindung zwischen Heribert Gröner, ihrem Mann und ihr. Die einzige Verbindung war der Lebenswandel, die Erkrankung und das Versprechen dieser zwei Männer. Und selbst nachdem sie das alles wussten, ließen die Träume Constanze nicht los und immer wieder wurde sie im Traum mit „Frau Schneekönig“ angesprochen. Die Träume wurden drängender und fordernder. Sie verlangten, dass Constanze Frau Schneekönig vernichtet, beseitigt und begräbt. Erst wenn das geschehen sei, würde sie ihre Ruhe und ihren Frieden wieder finden.

Constanze bat ihn, ihr zu helfen; er weigerte sich lange Zeit, doch sie bekniete ihn, flehte ihn an und schließlich gab er nach. Weniger aus Überzeugung, vielmehr aus Liebe zu ihr, tat er, worum sie ihn gebeten hatte.

Er drehte sich um und ging zu dem Steinhaufen. Sein Blick streifte den beschrifteten Stein und in dem Moment wurde ihm klar, worum ihn Constanze wirklich gebeten hatte. In seinem Kopf setzte sich das Puzzle zusammen, es ergab ein Bild.

Er brach zusammen, Tränen liefen über sein Gesicht, er konnte nicht glauben, dass er so halbherzig und ohne Glauben an die Sache herangegangen war. Er zündete sich seine letzte Zigarette an, warf die Packung weg, straffte seine Gestalt und wusste, wohin er zu gehen hatte, denn Frau Schneekönig war  tot…



Hört Euch Yves Story an!

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2 Geschichten, 2 Schicksale, 1 Satz. Das kommt dabei heraus, wenn zwei verschiedene Menschen das gleiche Thema interpretieren. Klar, beide Geschichten sind traurig und melancholisch, aber was kann man noch anderes aus diesem Satz machen? Sagt es mir! Vielleicht habt Ihr ein düsteres Bild, eine interessante Geschichte oder etwas ganz Anderes, das zu diesem Satz passt. Wir sind gespannt auf Eure Ideen und Kommentare. Und wenn Ihr wollt, dann wird dieser Artikel erweitert um Eure Stories, Eure Bilder und Eure Ideen. Die einzige Voraussetzung ist, dass die besagten Kühlschrankmagneten auch auftauchen – denn das ist die „Brücke“ zwischen den realen Vorkommnissen und Euren Ideen.

Ist Frau Schneekönig wirklich tot..?

Yve und ich sind gespannt, was Ihr denkt…

Über Martin

Ich bin der Chefredakteur des Loft 75, dem "Magazin für das 21. Jahrhundert im Stil der 70er". Geboren 1969 in einem kleinen Ort im "Welterbe Oberes Mittelrheintal", somit > 40 Jahre alt und gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert und besitze auf jeden Fall eine kreative Ader, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohnte ich in Koblenz am Rhein - in dem besagten Loft, das keins ist. Und jetzt wohne ich im Bergischen Land. Ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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8 Kommentare

  1. Hi Martin, endlich habe ich mal Zeit gefunden für einen Gegenbesuch und bin bei „Frau Schneekönig“ hängen geblieben. Du bzw. Ihr habt Euch richtig Mühe gemacht und ich muss sagen, es gefällt mir. Sehr mystisch, dunkel und es regt zum Nachdenken an. Besonders toll finde ich, dass Ihr die beiden Geschichten auch als Hörspiele vertont habt. Wo ist eigentlich die Musik im Hintergrund her?
    LG Kamahari

  2. Andrea las beide Geschichten und schrieb mir per SMS:
    „Boah cool, gefällt mir. Ihr solltet Autoren werden :-D“

  3. @Kamahari:Erstmal herzlich willkommen bei mir :-) und vielen Dank für Deine netten Worte. Auf das Vertonen habe ich bestanden, weil es einfach schöner ist, sich zurück zu lehnen und einfach nur zuzuhören. Lesen kann manchmal auch anstrengend sein ;-)

    @Yvonne: Na, wir sind doch schon sowas wie Autoren ;-) Aber der Mensch freut sich, wenn überhaupt eine Reaktion erfolgt :-D

  4. Hallo Martin, vielen Dank für Deine Antwort. Jedoch hast Du mir nicht verraten, woher die Musik im Hintergrund ist. Über eine Info wäre ich Dir sehr dankbar – sie gefällt mir.

  5. @Kamahari: Die Musik ist von jamendo.com – dort gibt es ganz viel kostenlose Musik zum legalen Herunterladen, aus allen Genres. Nachteil: alles unbekannte Künstler. Vorteil: alles neue, noch nie gehörte Lieder :-)

  6. Das sind 2 sehr schön geschriebene aber auch sehr traurige Geschichten und sie sind tiefgründig geschrieben. Wirklich Autoren-Qualität. Zum Leben gehört der Beginn aber auch das Ende, deswegen sollte man jeden Tag genießen, so gut man kann. Durch solche Schicksale weiß man erst wieder, was wirklich wichtig ist im Leben. Nicht Erfolg und das streben nach immer mehr und mehr, sondern bewußt durch den Tag gehen und ERLEBEN wie schön doch die Welt sein kann.

  7. Hallo Michael, schön, dass sich noch jemand zu diesen beiden Storys verrirrt :-) Und danke für Deine netten und lobenden Worte.

    Leider ist es ja so, dass man sich fast nie darüber bewusst wird, wie endlich das Leben ist. Wir lassen die Tage verstreichen, ärgern uns über unseren Chef, warten auf das Wochenende, auf bessere Zeiten. Und bei diesem Warten merken wir nicht, dass die Uhr tickt… Aber es ist wirklich schwer, sich das zu vergegenwärtigen, finde ich.

  8. Hallo Micha, freut mich, dass Du trotz der Sache mit Deinem Dad die Zeit gefunden hast sie Dir durchzulesen. Und auch von mir, Danke für Dein Lob. Gerade eine positive Bewertung von Dir als Hobby-Autor hat da natürlich ein ganz anderes Gewicht als wenn es aus dem privaten Umfeld kommt:-).
    Mit Deiner Aussage hast Du absolut Recht, jedoch glaube ich, dass Du meine Geschichte etwas falsch eingeschätzt hast. Sie hat keineswegs ein trauriges Ende, ganz im Gegenteil. Durcb ihren Freund konnte sie ihre Vergangenheit, die bösen Erinnerungen und auch Erfahrungen, abstreifen, von ihm begraben lassen und mit ihm ein neues Leben beginnen. Gibt es eine schönere Liebeserklärung?

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