Die Realität der Marke entsteht in den Köpfen der Verbraucher

Warum findest Du VW gut? Weshalb ist Deine Küche von IKEA? Und der Kaugummi von „Wrigley’s“, warum kaust Du den gerade?

Wahrschenlich, weil Dir irgendwer mal vor langer Zeit gesagt hat, dass das gut ist. Dann hast Du es ausprobiert und warst begeistert. So etwas nennt man Mundprogaganda. Das bloße Weitererzählen nach dem Motto „du, ich weiß da was, ich hab ’nen Tipp für Dich!“. Dann hast Du Dir das angeschaut, was Dein Freund Dir empfohlen hat. Und warst oft begeistert!

Sei es vom Service in der VW-Werkstatt und den geilen VW-Modellen – oder der modularen, heute immer noch nachkaufbaren IKEA-Küche. Oder oder.

Deshalb ist es auch verständlich, dass wir „unseren“ Marken treu bleiben (sofern sie uns nicht enttäuschen) und anderen immer wieder gerne den Tipp geben „ey, probier‘ doch mal…“. Eben „Mundpropaganda“, das Weitererzählen von guten Erfahrungen, die man gemacht hat. Und nicht das, was die schönen bunten Werbeplakate uns versprechen und nur allzu oft nicht halten.

Dr. Martin Oetting, der Forschungsleiter von trnd, hat das in einem Vortrag ganz toll zusammengefasst. Das dauert 20 Minuten, ist keine Action, Horror oder Science Fiction, sondern ein Vortrag auf einer Messe. Wenn Dich interessiert, wie Werbung heutzutage wirklich funktioniert, dann schau es Dir einfach an.

Werbung ist eine Illusion. Die Realität entsteht in Deinem Kopf!

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Über Martin

Ich bin und war es immer, der Chefredakteur des alten und des neuen Loft 75, dem illustrierten Magazin aus dem 21. Jahrhundert. Geboren 1969 in einem kleinen Ort im Welterbe Oberes Mittelrheintal und somit gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert, bin stets kreativ und reduziere Dinge auf das Wesentliche, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohnte ich in Koblenz am Rhein - in dem besagten Loft, das keins ist. Und seit einigen Jahren wohne ich im Bergischen Land. Ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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10 Kommentare
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Silke

tztztz… und schon wieder die Frau an dritter Stelle… und so was will ein Gentleman sein… *kopfschüttel*

Aber ich finde es ja süss, dass ich zum Kontext passe 😀 , ich bin ja auch ne Marke 😉

Silke

Wieso muss ich herhalten? Und dann erst an dritter Stelle… 🙁
Mir ist es egal, ob ich irgendwelchen anonymen Firmenmenschen wichtig bin. Ich hätte das erstmal gerne im persönlichen Umgang mit Leuten, vielleicht sollte man da erstmal anfangen und dann Kant’sch weitergehen…

Walter

Danke für den Beitrag – fand ihn inhaltlich interessant!
Besonders das Beispiel ALICE trifft doch den Nagel auf den Kopf …

Silke

„Und wenn ich dir was empfehle, dann ist das ausnehmend gut, keine Widerrede!!! 🙂 „

Silke

Hoch lebe der Sozialismus!
Widerworte sind kontraproduktiv und stören nur den reibungslosen Ablauf des Lebens!

*Achtung übelster Sarkasmus und Zynismus*

lionell

Prinzipiell hat er recht, aber da ich eine kleine gruppe von menschen bin, die zum einen in ihren lösungen selten bis nie auf andere hört kein tv besitze und die meißte zeit stumm, alleine, ohne musik oder andere geräusche in front of my pc sitze, denke ich folgendes, da nehm ich einmal das beispiel lenor, ansich klasse produkt, riecht angenehm. aber das nächste mal wenn ich in laden gehe werd ich das kaufen was neben den eiern beim norma steht, keine ahnung wie das heißt, es kostet aber weniger als 5euro

die idee ein paar wenige die lawine ins rollen zu bringen gibt es schon seit franchise in den meißten ketten angewandt wird.

p.s. ich möchte anmerken, war das so fast die schlechteste art eine präsentation zu führen die ich kenne, für jemand der im marketing arbeitet sollte das professioneller sein