Die benutzerfreundliche Stromabrechnung

Ihr kennt doch sicher diese seitenlangen, in irgendeiner behördenartigen Schrift verfassten, unverständlichen Stromabrechnungen, oder? Mit einigen grob gerasterten Tabellen, wo Verbräuche gegenüber gestellt, Entgelte und irgendwelches Technobabble aufgeführt sind und bei denen niemand, aber auch wirklich niemand durchsteigt. Danach noch 2 Seiten AGB, vielen Dank! Warum man nun mehr oder weniger Abschlag bezahlen soll oder Geld zahlen muss oder in seltenen Fällen sogar wiederbekommt, bleibt eigentlich im Dunkeln.

Mein Stromanbieter, den ich damals aufgrund der guten Kritiken und fairen Preise gewählt habe, hat mich heute mal wieder sehr positiv überrascht, denn es kam eine nette Mail an, die mich dazu aufforderte, meinen Zähler abzulesen. Per Klick und Login konnte ich in einem einzigen Textfeld die nackte Zahl eintippen, auf „Abschicken“ klicken und schon war ich fertig.

Aber was dann kam, war wirklich erstaunlich: eine in die Seite eingebettete Animation, die man per „→“-Button bedienen konnte. Ich zeige Euch mal, wie das aussah:

Ein Balkendiagramm, ein paar warme Worte mit allen benötigten Infos, Erstattungsbetrag und künftiger Abschlag. Übersichtlich aufbereitet und in Echtzeit. Und auf Wunsch kann man sich den Salat ausdrucken. Geht doch.

Und warum schaffen das andere Energieversorger nicht..? Ich bekomme sicher kein Geld dafür, wenn ich das hier gezeigte Unternehmen aus langjähriger Erfahrung ausdrücklich empfehle. Aber was gut ist, darüber schreibt man gerne.

Über Martin

Ich bin der Chefredakteur des Loft 75, dem "Magazin für das 21. Jahrhundert im Stil der 70er". Geboren 1969 in einem kleinen Ort im "Welterbe Oberes Mittelrheintal", somit > 40 Jahre alt und gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert und besitze auf jeden Fall eine kreative Ader, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohnte ich in Koblenz am Rhein - in dem besagten Loft, das keins ist. Und jetzt wohne ich im Bergischen Land. Ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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4 Kommentare

  1. Schon schön, lieber Martin. Dumm bloß, dass Yello zumindest bis vor einigen Jahren seinen Strom zu einem großen Teil aus Atomenergie gewonnen hat. Aber das scheint sich ja auch etwas geändert zu haben – Konkurrenz belebt nicht nur das Geschäft, sondern auch das Denken.

  2. Hey Stefan, bis vor Kurzem war Atomstrom noch „en vogue“, eigentlich totaaal ungefährlich und eigentlich auch totaaaal billig. Dann kam Fukushima und alle haben sich echauffiert. Yello-Strom hatte schon vor Fukushima einen recht vernünftigen Energiemix.

    Irgendwo ist immer ein Haken. Aber wenn der Produzent das merkt und entsprechend reagiert, dann ist doch alles tiptop.

  3. Ich bin seit Jahren bei http://www.energiegut.de/ und auch mehr als zufrieden dort! Nun seit Fukushima auch auf dem 100% Öko-Tarif

  4. Den mtl. Abschlag hätte ich auch mal gerne:-).
    Über die Aufteilung meiner Stromrechnung kann ich mich auch nicht beklagen – sie ist verständlich und nachvollziehbar.

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