Der Seelenbrecher

Vor einigen Tagen habe ich ein Buch fertig gelesen, und zwar „Der Seelenbrecher“ von Sebastian Fitzek – ein Psychothriller. Er beginnt damit, dass einige Studenten gegen eine Aufwandsentschädigung in einem kalten Gemäuer unter Aufsicht eine gar merkwürdige Patientenakte durchlesen müssen.

Diese Akte, die die Herrschaften durchlesen sollen, ist ziemlich brisant, denn es werden die Ereignisse in einer Nacht vor Weihnachten beschrieben, die in einer Nobel-Psychoklinik stattfinden. Es wird nämlich jemand aus Versehen eingeliefert, der als „Der Seelenbrecher“ bekannt ist und schon mehrere Frauen auf dem Gewissen hat. Nein, er hat sie nicht umgebracht, sondern in einem Zustand hinterlassen, der als „Todesschlaf“ bezeichnet wird – dem Zustand zwischen Wachen und Schlafen, aber ohne Entrinnen, für immer. Keine Möglichkeit mehr, ein normales Leben zu leben, sondern in einer Art Wachkoma hinzudämmern, der irgendwann vor lauter Verzweiflung zum Tod führt.

Warum ist das alles geschehen? Welches Motiv hat der Seelenbrecher? Und wie schafft er es, absolut willenlose, innerlich tote Menschen zu hinterlassen?

Es findet in dieser Nacht ein klaustrophobisches Katz-und-Maus-Spiel statt, das ziemlich spannend beschrieben ist und ein wahrlich unglaubliches Ende hat. Auch finde ich, dass – im Gegensatz zu einigen Beurteilungen bei amazon.de – die Charaktere sehr gut herausgearbeitet sind. Und wenn man dem letzten Drittel des Buches entgegensteuert, bleibt einem plötzlich – von jetzt auf gleich – die Klappe offen stehen, denn plötzlich nimmt alles eine Wendung, die NIEMAND voraussehen kann. Also, ich habe mich dabei ertappt, dass ich laut vor mich hin gesagt habe „ach du SCHEISSE!!“ Und dann kam noch eine Überraschung, mitten auf der Seite, die mir ehrlich gesagt den Atem stocken ließ. So etwas habe ich echt noch nie in einem Buch erlebt…

Schaut Euch mal den Trailer zum Buch an, der macht echt Appetit:

Sehr spannend, extrem verzwickt, toll geschrieben. Wer Psychothriller mag, der ist hiermit bestens bedient. Und das Nachwort lässt sich auch sehen, denn Sebastian Fitzek schreibt einiges über Wahrheit + Fiktion in diesem Buch und woher er die Namen hat ;-) und welches Manuskript ihm einen großen Einblick in die Materie gegeben hat: „Unsichtbare Ketten“, ein handfestes Werk mit 285 Seiten, das man kostenlos (!!) als PDF herunterladen kann und das einige wissenschaftlich fundierte Fakten zum Thema liefert.

Tipp: erst das Buch lesen, dann die „unsichtbaren Ketten“ – sonst ist das Buch nur halb so spannend.

So, und da bald Bescherung ist, verlose ich das Buch! Was Du machen musst, wenn Du es haben willst:

Einen Kommentar zu diesem Artikel schreiben und mir sagen, warum gerade Du das Buch haben willst. Das ist alles. Dann sorge ich dafür, dass es spätestens an Nikolausi bei Dir im Stiefel bzw. auf der Treppenstufe liegt. Und der Zufallsgenerator entscheidet in diesem Fall, wer es bekommt.

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Über Martin

Ich bin und war es immer, der Chefredakteur des alten und des neuen Loft 75, dem illustrierten Magazin aus dem 21. Jahrhundert. Geboren 1969 in einem kleinen Ort im Welterbe Oberes Mittelrheintal und somit gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert, bin stets kreativ und reduziere Dinge auf das Wesentliche, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohnte ich in Koblenz am Rhein - in dem besagten Loft, das keins ist. Und seit einigen Jahren wohne ich im Bergischen Land. Ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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10 Kommentare
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juliaL49

Huhu! Ist gestern angekommen! Vielen, vielen Dank :) Werde so schnell wie möglich lesen und dann berichten.

juliaL49

Ja, sicher :-)

Und da es sicherlich so spannend ist, dass ich es innerhalb weniger Tage ausgelesen habe, kann ich es auch vor Weihnachten weiter verlosen :-)

juliaL49

Noch ist Gelegenheit ja?!? Habe gestern Broken Skin von Stuart MacBride ausgelesen und benötige dringend Nachschub :-)

Spielkind

habs jetzt durch und ich sage nur
„wenn man es braucht schmeisst man es weg – wenn man es nicht mehr braucht holt man es wieder“ ;-)

Spielkind

Hi
habe es auch fast durch…mir fehlen noch etwa 10 Seiten…ja es ging gestern abend einfach nicht mehr, war soo müd.aber ich weiss schon, wer der seelenbrecher ist ;-)

aber das Buch ist super! Spannung pur. Der Autor, zwar noch recht jung im geschäft, ist wirklich gut. Auch „die Therapie“ war klasse oder „das Kind“