Der neue Disclaimer-Link

So sieht das ausManche, z.B. Nila oder Tapedeck, haben einen kleinen grauen Kasten in ihr Blog eingebaut, der Besucher und Kommentatoren unmissverständlich darauf hinweist, dass sie keine Kommentare abgeben sollten, die rassistischer, homophober, links-/rechts gerichteter, gewaltbereiter, hassender oder sonstwie gearteter Natur sein sollten. Verantwortlich ist das Plugin „Comment Policy for WordPress“, das mittlereile anscheinend gerne eingesetzt wird.

Das ist natürlich suboptimal, denn mit ein paar Zeilen Code wäre es getan, ohne ein Plugin bemühen zu müssen. Es ist ja nur formatierter Text, sonst nichts. Klar, man kann in dem Plugin angeben, welche Kommentare man nicht haben möchte, aber da sich das nicht ändert, kann man es auch „hardcodieren“. Und das geht ganz einfach:

In WordPress „Design > Editor“ aufrufen und dann die Datei „single.php“ auf der rechten Seite auswählen. Nun sollte man mal schauen, wie der Quelltext aufgebaut ist (er ist nicht wirklich schwer zu verstehen, keine Angst) und an geeigneter Stelle ein paar Worte schreiben. Wie gesagt, Leute, es ich echt keine Kunst, das hinzukriegen.

So einfach kann das gehen und man verringert die Seiten-Ladezeit immens. Weil kein externes PlugIn benötigt wird, das in WordPress ‚rumlungert, Ressourcen frisst und nervt. Für einen Text, den man in Nullkommanix von Hand in die Datei geschrieben hat und dann alles gut ist (zumal das PlugIn sonst nichts kann….).


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Über Martin

Ich bin und war es immer, der Chefredakteur des alten und des neuen Loft 75, dem illustrierten Magazin aus dem 21. Jahrhundert. Geboren 1969 in einem kleinen Ort im Welterbe Oberes Mittelrheintal und somit gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert, bin stets kreativ und reduziere Dinge auf das Wesentliche, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohnte ich in Koblenz am Rhein - in dem besagten Loft, das keins ist. Und seit einigen Jahren wohne ich im Bergischen Land. Ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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4 Kommentare

  1. Also ich liebe mein Plugin. Komischerweise habe ich wirklich weniger Firmenspams.
    Da ich die kommenden Tage ein neues Theme mache, wäre zu überlegen den Text dort dann selber in die php einzubauen. Mal gucken ;)

  2. @Tapedeck: Ja, aber man benutzt doch nicht dauernd andere Themes? Ich benutze nur das eine und frickele ab und zu mal ein wenig daran rum. Und wenn ich mal ein anderes Theme installiere, dann ist das Einarbeiten des „Disclaimer-Kastens“ sicher der geringste Aufwand ;-) OK, die Performance ändert sich wohl nicht, aber es ist wieder mal ein Plugin mehr in der Liste (die ich bei meinen paar Dingern jetzt schon fast unübersichtlich finde).

    @LexX Noel: Hui, Du hast aber einen interessanten neuen Namen :-) Ich mache das gerne auch so, dass ich CSS „recycle“, also eine Klasse, die ich schon mal für irgendwas verwendet habe, nochmals für was anderes einsetze. Oder eine geeignete Klasse dupliziere und anpasse.

    Aber es geht auch ganz ohne CSS, wenn man den Text ganz normal wie im Fließtext schreibt und fett macht und vielleicht noch eine Linie darüber und darunter setzt. Tut auch seinen Zweck und sieht nicht übel aus.

  3. Das ist mir schon bekannt, allerdings müsste man dies bei jedem Theme erneut formatieren das es passt und ich teste die Systemperformance regelmäßig. Da ändert sich mit dem Plugin nicht viel ;)

  4. Diesen Kommentar-Hinwei löse ich ohne Plugin.

    Bei den arbeiten am neuen Blog-Design habe ich solche sachen gleich selber erledigt. Alles schön mittels CSS selber gestaltet und selber im Blog-Design (Theme) eingebunden.

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