Den kindle perfekt nutzen

Herrschaften, es wird mal wieder Zeit für ein Tutorial und ein paar nützliche Gedanken. Diesmal geht es um Amazons Weihnachtsgeschenk Nr. 1, den kindle. Der ist ja für 99,- € zu haben und sieht nicht nur chic aus, sondern bietet auch viele Möglichkeiten, die das künftige Lesen elektronischer Bücher zu einem Vergnügen machen.

eBooks und der kindle

 

Das englische Wort „kindle“ heißt „etwas anzünden“ oder „zündeln“. Nun, Amazon zündelt ganz ordentlich, denn seit Erscheinen des neuen kindle denkt so mancher vielleicht ernsthaft über eBooks nach und gibt dem „Lesen 2.0“ erstmals eine Chance. Gedruckte Bücher hin oder her, ein eBook-Reader hat was! Was gibt es auf dem Markt? Z.B. den Oyo von SONY, den Reader von KOBO und den von Weltbild. Alle haben ihre Vor- und Nachteile, aber bei keinem anderen ist der Shop und das ganze Erlebnis drumherum so perfekt eingebunden wie beim kindle von Amazon. Und das ist Fluch und Segen zugleich, denn er funktioniert nur dann sinnvoll, wenn man ihn bei amazon.de registriert. Problem? Nein, nicht wirklich. Denn man kann auch beliebige andere Bücher und PDFs, die nicht dort gekauft wurden, problemlos auf dem kindle lesen. Das Dateiformat ist egal, doch dazu später.

 

Der kindle und ich

Ich habe meiner Mutter, einer 76-jährigen Leseratte, zu Weihnachten den kindle gekauft. Eingerichtet und registriert habe ich ihn und somit erste Erfahrungen sammeln können. Außerdem haben Yve und ihre Mutter auch einen bekommen ;-)

Das Gerät ist kleiner als ein Taschenbuch, sehr dünn und leicht. Kein Vergleich mit einem dicken Wälzer, der einem beim Lesen die Hand lahm macht! Das Display ist ein ganz spezieller Fall, denn es enthält „Tinte“, und zwar in Form von mikroverkapselten Tintentropfen, die auf einem statischen Display mittels elektrischer Spannung zu Buchstaben etc. geformt werden. Heißt: e-Ink. Bedeutet: Lesen, ähnlich wie auf Papier. Inklusive fehlender Beleuchtung. Fühlt sich an wie: ein kleines Reclam-Heft :-)

Natürlich kann man 1.000 und eine Einstellung am Gerät ändern. Alles leicht erreichbar mittels 5 Tasten: zurück springen, Tastatur einblenden, Menü anzeigen, Übersicht anzeigen. Und dann gibt es noch das Steuerkreuz mit dem „Enter“ in der Mitte. Alles sehr easy gelöst. Aber was soll ich groß dazu schreiben, das haben schon andere getan, z.B. Svenja oder die vielen Rezensenten bei Amazon.de.

 

Sklave von Amazon..? Nö!

Könnte man meinen, denn die Registrierung ist unabdingbar und Amazon weiß ab sofort, dass Ihr einen kindle oder eine kindle-App habt. Und im kindle könnt Ihr auch nur auf den Amazon-Shop zugreifen und auf keinen anderen. Amazon bietet seine Bücher im .mobi-Format an; einem Dateiformat mit umfangreicher Rechteverwaltung. Unbegrenztes Tauschen etc. ist nicht (und auch nicht Sinn der Sache, wenn man mal ehrlich ist). Aber das heißt nicht, dass Ihr auf keine anderen Shops zugreifen oder Euch sonstwo eBooks beschaffen könnt!

Ein weiteres, bekanntes Dateiformat für eBooks ist das .epub-Format. Viele Shops, z.B. Weltbild.de oder Thalia.de bieten eBooks in diesem Format an. Aber wie bekommt man diese Bücher möglichst problemlos auf den eigenen kindle bzw. wie kann man sie auf dem PC sichern „for future use“?

Also, der kindle ist mitnichten ein „Werkzeug“ von Amazon, um Euch finanziell zu erleichtern. So ist das auch nicht gedacht! Es geht um’s Lesen und Amazon zwingt Euch zu nichts, keine Bange. Es wird lediglich die Infrastruktur angeboten, um problemlos eBooks herunterzuladen. Und aus anderen Quellen kann man sich hochoffiziell bedienen, ohne dass man in die „Illegalität“ rutscht. Also bitte die Paranoia abschalten, vielen Dank – Amazon stöbert nicht in Eurem Bücherregal.

 

Jetzt kommt „Calibre“ in’s Spiel

Calibre ist das, was man eine „mächtige“ Software nennen könnte, sozusagen ein iTunes für Bücher. Kostenlos und für Windows, OSX und Linux zu bekommen. Bitte ladet sie Euch herunter und installiert sie. Der Funktionsumfang lässt wirklich keine Wünsche offen!

Zunächst sieht Calibre aus wie eine Art iTunes, wie schon gesagt. Nur dass wir uns hier nicht über Musik-Genres und Songs unterhalten, sondern um Bücher-Genres, Schlagworte und Bücher. Also irgendwie ähnlich. Am besten, ich zeige Euch zuerst mal das Hauptfenster von Calibre.

Sieht doch ganz easy aus, oder? Die Symbolleiste könnt Ihr nach Belieben anpassen, ebenso die Menüleiste, die standardmäßig noch nicht bestückt ist. Wenn Ihr irgendwo ein eBook heruntergeladen habt, dann bindet es in die Calibre-Bibliothek (eine Datenbank) mittels folgendem Befehl ein:

Ordner auswählen, wo das Buch gespeichert ist, zack!, ist es auch schon in Calibre importiert! Das machen wir einfach mit allen unseren neuen eBooks und versuchen, nicht über den im kindle verfügbaren Amazon-Shop zu gehen. Nicht, weil das illegal oder anrüchig wäre, sondern weil wir auf diese Weise die volle Flexibilität haben, unsere eBooks zu verwalten.

Natürlich will man gerne mal ein Buch bei Amazon kaufen, und das ist ja auch kein Problem. Ihr solltet nur darauf achten, beim Bestellen „Auf den PC herunterladen“ zu wählen, wenn Ihr es auch in Calibre importieren wollt. Und somit jederzeit verfügbar haben wollt.

Und wenn Ihr aus anderen Quellen, z.B. anderen Online-Händlern, Bücher bezieht, dann macht Ihr das genau so: auf Festplatte speichern und in Calibre importieren. So einfach ist das! Und keine Angst: selbst wenn die Bücher in einem anderen Format als .mobi vorliegen, z.B. PDF oder EPUB, dann komvertiert Calibre diese automatisch – davon bekommt Ihr gar nichts mit.

Übertragen auf den eigenen kindle oder das Tablet/Smartphone, auf dem die kindle-App läuft, ist total einfach: bei eingestecktem Lesegerät rechte Maustaste auf das Buch setzen -> „An Reader übertragen…“. Der Rest ist selbsterklärend.

 

Fazit: eBooks machen Spaß

Aber leider nicht nur das, sie sind auch inflationär. Man kauft sich ein Buch per Klick oder bekommt von Freunden und Bekannten riesige Büchersammlungen auf dem USB-Stick. Woher auch immer die stammen mögen. Früher hat man ein Buch im Geschäft gekauft, sich darauf gefreut, es evtl. vorbestellt etc. Man hatte etwas in der Hand, so viel steht fest. Gedruckte Seiten, mit dem Geruch der Druckerschwärze (und jedes roch anders!). Jetzt hat man einen kindle, ein Tablett oder was-auch-immer. Schlimmstenfalls einen PC, wo man Bücher liest. Das „Buch“ verkommt zur Massenware, weil es keins mehr ist. Schade. Aber eigentlich kommt’s doch darauf an, dass man liest! Was auch immer, ob Rosamunde Pilcher, Jussi Adler Olsen oder Immanuel Kant. Science Fiction, Fantasy, Krimi oder Belletristrik: bitte lesen! Auch im Zeitalter von eBooks (das amazon mit dem kindle m.E. trefflich eingeläutet hat) macht Lesen Spaß und es ist immer das persönliche Vergnügen, das man hat. Ob gedruckt oder in e-Ink gegossen.

 

Ich wünsche Euch angenehmes „Kopfkino“.

 

  • Benutzt Calibre. Nicht, weil es zum illegalen „Sharen“ da ist (was es nicht ist!), sondern weil Ihr mehr Möglichkeiten habt, Eure eBooks zu verwalten.
  • Bedenkt bitte auch: hier geht es um’s Lesen, nicht um irgendwelchen Nerd-Kram oder wie man sein neues Gerät am besten hackt und jailbreakt…
  • Rechts gibt es auch eine Umfrage zum Thema „kindle“ – einfach klicken zum Teilnehmen.
  • Bis zum 06.01.2012 gibt’s bei amazon.de jeden Tag ein Gratis-Buch. Schaut mal rein und wenn es Euch interessiert, dann ladet es auf Euren PC herunter. Noch mehr Aktionen unter kindlepost.
  • In diesem Forum erfahrt Ihr alles über eBooks, eBook-Reader und das ganze Drumherum.
  • Und hier erfahrt Ihr noch mehr (Danke an Julia)!

Über Martin

Ich bin der Chefredakteur des Loft 75, dem "Magazin für das 21. Jahrhundert im Stil der 70er". Geboren 1969 in einem kleinen Ort im "Welterbe Oberes Mittelrheintal", somit > 40 Jahre alt und gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert und besitze auf jeden Fall eine kreative Ader, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohnte ich in Koblenz am Rhein - in dem besagten Loft, das keins ist. Und jetzt wohne ich im Bergischen Land. Ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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16 Kommentare

  1. Wer von deinen Ausführungen noch nicht genug hat, findet hier eine ganze Reihe nützlicher Artikel, die einzelne, von dir angesprochene Aspekte noch genauer beleuchten:
    http://www.perun.net/2011/12/26/kindle-unterm-weihnachtsbaum/

    • Julia, danke für den Link. Aber bitte, warum sollte man von meinen ‚Ausführungen‘ genug haben? Ich erhebe keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit. Hier geht es nur um Einsteigertipps.

  2. Reizt mich bisher überhaupt nicht, so ein E-Book-Reader. Mit einem reader kann ich meine Bücher nicht verleihen, nicht verschenken, nicht mehr physisch besitzen und auch keine Fliege erschlagen. Auf langen Reisen ist so ein Ding prima, weil man keine Bücher schleppen muss, aber so generell, nein Danke.

    • @Paramantus: So ein eBook-Reader ist natürlich eine ganz andere Sache als ein Buch, da geb ich Dir Recht. Fliegen erschlagen könnte teuer werden und auch das Verleihen ist wegen DRM oft so eine Sache. Aber zum Thema „physisch besitzen“: ich habe mir auch schon sehr lange keine CD mehr gekauft; also etwas, bei dem auch viele sagen „physisch besitzen, gedrucktes Booklet, etwas in der Hand halten, etc.“. Statt dessen nutze ich MP3s und habe die Freiheit, sie mir überall aufzuspielen, wo ich möchte: auf den Stick für’s Autoradio, am PC (der ist an meine Stereoanlage angeschlossen), auf den MP3-Player und wenn ich will, kann ich sie auch auf CD brennen. Ich bin in Bezug auf Musik flexibler geworden. Und das, was ich mit meiner Musik mache, kann ich ab sofort auch – in etwas anderer Weise – auch mit meinen neu erworbenen Büchern machen. Es ist einfach eine neue Erfahrung. Aber wie ich schon geschrieben habe, es ist auch ein Stück inflationärer geworden, da gebe ich Dir Recht…

      Ich fürchte einfach, dass wir uns in Bezug auf Medien aller Art immer mehr von physisch vorhandenen Dingen verabschieden, weil wir multifunktionale Geräte wie Tablets, Smartphones, Note-/Netbooks etc. haben, die einfach dafür prädestiniert sind, auch solche Inhalte anzuzeigen. Hey, ich gebe dem Ganzen einfach mal eine Chance. Heißt ja nicht, dass ich mir nie mehr ein Buch kaufe ;-)

  3. Hallo, ich bin beim Caschy über dich gestolpert. Diesen Artikel werde ich später mal gründlich lesen – ich hab die Kindle-App für Win (und diverse Gratisbücher aus der Aktion), aber auch Calibre installiert. Ich würde die eBooks aber eben auch mal gern mit Calibre lesen, wenn das ginge.

    Von dem „Kindle an sich“, da hat mir meine Blogpartnerin abgeraten – und meine Meinung „ich les das eben am PC und geb´die 99,- + 35,- für die Hülle für was anders aus“ insoweit bestätigt.

    Die hat wohl schon den 2.-ten Kindle, benutzt den aber eben auch aushäusig/beruflich, auch um was anderes (PDFs aus dem Labor z.B.) als eBooks damit zu lesen. Und manchesmal höre ich eben auf Damen, besonders auf schlaue…

    • Hallo JürgenHugo, schön, dass Du hierhin gefunden hast.

      Der Kindle ist ein ziemlich gutes Lesegerät, und mit Calibre kann man seine Bücher auch prima verwalten. Leider ist es so, dass alle, die nur eine App installiert haben, die Bücher nicht auf den PC herunterladen und auch demnach nicht mit Calibre verwalten können… Wenn ich da einen Workaround gefunden habe, schreibe ich auch was darüber ;-) Momentan habe ich noch keine Idee…

      Aber der Kindle an sich – der rockt! Feines Gerät, leicht, gut bedienbar und IMHO einer der besten eBook-Reader, den man kriegen kann.

  4. Hallo Martin, schöner Artikel.
    Aber ich glaube nicht, dass mich in nächster Zeit eBooks wirklich begeistern können. Zum einen muss ich beruflich genug digital lesen, da möchte ich wenigstens privat ein gutes analoges Buch in die Hand nehmen. Zum anderen bin ich seit über 25 Jahren in der IT tätig, davon über 15 Jahren hauptberuflich. Und dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Haltbarkeit digitaler Informationen sehr beschränkt ist, d.h. man kommt sehr schnell an einen Punkt, an dem man seine alten Daten („Bücher“) nicht mehr lesen kann, wenn man den Zeitpunkt der Migration verpasst hat. Analoge Bücher gehen hingegen immer! Auch so ein Grund, weswegen ich wieder verstärkt LPs kaufe… LG Stefan

  5. „Leider ist es so, dass alle, die nur eine App installiert haben, die Bücher nicht auf den PC herunterladen…“ –

    hmm, hmm, hmm – und was ist das z.B.: B006C3WZA2_EBOK.azw, Kindle Content 786 KB? Das sieht mir aber seeehr danach aus, als hätte das was mit eBooks zu tun… :mrgreen:

    Es ist auf einer internen Festplatte auf meinem Haupt-PC, und da sind auch noch andere… – insgesamt 9, gleich sinds 10, weil ich mir das umsonstene für heute wieder runterlade. :-P

    Calibre kann das SO nur nicht aufmachen – DRM. Aber DA isses…

    Aber zum „Kindle als Teil“: ich hab kein Smartphone, ich hab kein Tablett und plane solches auch nicht. Aber ein zusätzliches Notebook plane ich – da fließt das „Kindle-Geld“ mit rein. Das kann man ja auch mitnehmen.

  6. JürgenHugo, das Lesen am PC oder Notebook ist etwas ganz anderes aufgrund der e-ink wie Martin beschrieben hat.

    Aber zu was ganz anderem: ich hab mir jetzt auch Calibre installiert, weil ich einige Hundert PDFs von alten Büchern habe. Die machen sich wirklich gut in der Verwaltung (v.a. weil schon fast alle Angaben vorhanden sind).

  7. @49.JuliaL:

    „das Lesen am PC oder Notebook ist etwas ganz anderes aufgrund der e-ink wie Martin beschrieben hat.“

    Tja, leiiider zu spät, jetzt hab ich mir ein Lenovo ThinkPad gekauft – das Geld für „doch deutlich mehr als 10 Kindle´s is wech“ :mrgreen:

    Aber ich schätze, zur Not kann man auf 1600×1900 matt auch so´n e-book lesen, was? Der Laptop ist zwar eine Nuance schwerer als der Kindle, ich werde mir aber noch eine GROSSE Tasche gönnen – weil außer dem Laptop da noch allerlei mit muß (Maus, LAN-Kabel, Netzteil, Kleinkram).

    Da ich groß (1,82), stark (62 kg) :mrgreen: UND erfahren bin (60,5 Jährchen) werde ich die schon wegschleppen…

    Mir erschien das die etwas bessere Wahl für mich… :-P

    PS: das mit der e-ink hat mir die Frau Dr. auch so gesagt, ich glaube das gerne. Und wer weiß, vielleicht kauf ich mir DOCH noch ein Kindle –

    SICHER paßt der noch in die große Tasche mit rein…

  8. @Julia: Das e-ink ist echt kein Vergleich zu einem normalen Display. Die Darstellung ist ruhig und es liest sich sehr entspannt, weil keine Hintergrundbeleuchtung im Spiel ist und somit kein potenzielles Geflimmere. Und Calibre ist auch echt eine feine Sache, die viel mehr Möglichkeiten gibt, „Gedrucktes“ zu verwalten und zu organisieren.

    @JürgenHugo: Na, wenn Du Dir das ThinkPad gekauft hast, dann ist sicher noch ein Kindle drin :-) Teste ihn doch einfach mal irgendwo bei Bekannten etc., dann kannst Du Dir ein Bild machen, was er kann und was nicht.

  9. „1600×1900“ Sooo groß ist das ThinkPad nun auch nicht, das ist keine Spezialanfertigung – das Display ist 1600×900.

    Das habe ich aber schon richtig gemacht: 1366×768 ist eindeutig zu „wenich“. Ich tricks ja jetzt schon und laß die Taskleiste ausblenden, damit ich die ganzen 900 und nicht nur 852 Pix Platz habe.

    Aber wenn jemand so´n gängiges 15,6″ anstatt des PC hat und das NICHT macht, der hat ja nur 720 in der Höhe…

    PS: „…bei Bekannten…“ – hast du genug Kaffee da? Kocht deine Frau gut? Rauchen darf man doch bei dir sicher? Habt ihr eine bequeme Couch? Du und deine Frau sollt ja auch nicht ZU hart liegen, das Schlafzimmer wäre ja von mir besetzt. Aber ihr habt sicher ein Gästezimmer! :mrgreen:

  10. Meinen Kindle nutze ich jetzt seit 1 1/2 Monaten und ich muss sagen – er ist weitaus praktischer als ein Buch. Erstmal bedankt sich meine Schulter, dass ich jetzt nicht mehr andauernd 600 Seiten starke Bücher mit mir herumschleppe und er läßt sich auch viel leichter als ein Buch in der Hand halten. Jetzt endlich kann ich mich auf die Couch legen und meinen Lesestoff bequem mit einer Hand halten. Vermissen tue ich übrigens bislang ein echtes Buch nicht.

    Auch die Suchfunktion ist ungemein praktisch. Wenn man einen Namen/Ort nachschlagen möchte, weil man den Zusammenhang verloren hat, dann entfällt jetzt das lästige blättern und man gibt nur den Suchbegriff ein und bekommt Verweise auf die entsprechenden Seiten.

    Von mir bekommt der Kindle ein „Daumenhoch“

  11. Danke für den Hinweis mit Calibre. Ich wusste nicht das es „so einfach“ ist auch andere Bücher dort zu lesen. Dachte da müsste man immer was umwandeln usw.

    • Nee, ist wirklich alles sehr einfach und intuitiv. Ein Grund mehr, warum ich das Konzept „Kindle“ gut finde: man ist trotz der Bindung an amazon immer noch flexible.

  12. Hallo, ich habe mir jetzt Calibre geladen und die Bücher auf meinem PC gespeichert, kann diese aber nicht in Calibre importieren. Wie genau geht das? Danke

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