Auf Wiedersehen in Transsylvanien. Es beginnt.

Heute gibt’s den Startschuss zum interaktiven Projekt „Fortsetzungsroman“. Einer Story, zu der ich zwar einen theoretischen Schluss habe, aber eigentlich nicht wirklich weiß, wie es weitergehen soll. Ich bin also auf Eure Mithilfe angewiesen, baue Eure Ideen in die Story ein und dann ergibt sich etwas ganz Neues. Klingt spannend? Ist es auch!

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„Auf Wiedersehen in Transsylvanien“ habe ich vor längerer Zeit begonnen zu schreiben, mir gingen irgendwann die Ideen aus, aber der Rahmen steht:

Darum geht’s

Ingo, ein desillusionierter Mann in den besten Jahren, trennt sich gerade von seiner tollen Freundin, sieht ein, dass sein Leben irgendwie vermurkst ist und versucht einen Neuanfang. Nicht auf dem Jakobsweg wie manch anderer, nein, er geht nach Rumänien, um das einfache Leben kennen zu lernen, sich selbst und – tja, ab dann wird es spannend – zu merken, dass er nicht der ist, der er glaubt zu sein. Denn der Beruf, den er hat, ist kein Zufall! Schon früh interessierte er sich für krabbelnde Insekten, und das hat auch einen Grund…

Helft mir herauszufinden, wer Ingo wirklich ist.

  • Warum er schon immer eine Abneigung gegen Insekten hatte und wie seine Vergangenheit ihn mit seinem Beruf, seinem Schicksal und seiner Zukunft verbindet.
  • Wie er sich mit der Zeit verändert und nach und nach erfährt, welche unglaublichen Dinge vor langer Zeit in seinem Leben passiert sind, die er schon längst verdrängt hatte.
  • Warum er ausgerechnet nach Rumänien ausgewandert ist.
  • Und ober er vielleicht Kristina wiedertrifft. Oder jemand ganz anderes, der/die ihm hilft, seine wahre Identität zu finden.
  • Und wer oder was Ingo schlussendlich ist…

Es wird eine phantastische Geschichte, ein bißchen Horror, ein bißchen Utopie, aber auf jeden Fall spannend und immer aus der Sicht des Titelhelden erzählt. Denkt daran, wenn Ihr mir Vorschläge schickt. Alles kann möglich werden! Ihr seid Ingo, wenn Ihr schreibt!

So könnt Ihr mitmachen

  • Schickt mir ganze Passagen, die Ihr geschrieben habt, per E-Mail an die bekannte E-Mail-Adresse. Wenn die Passagen gut sind, werden sie unverändert in das Kapitel übernommen. Ansonsten formuliere ich sie ein wenig um, sodass sie zum Kapitel und zum Schreibstil passen.
  • Oder schreibt in die Kommentare, was Ihr gerne lesen möchtet, und dann mache ich was draus. Ihr bestimmt, wie die Geschichte von Ingo weitergehen soll. Ihr bestimmt die Ereignisse, die Story, das Ende. Und manchmal baue ich eine unerwartete Wendung ein, damit’s spannend bleibt.
  • Viele Autoren haben auch viele Ideen. Ich versuche, alle Eure Ideen für das jeweilige Kapitel zu berücksichtigen. Wenn die Ideen zu kontrovers sind, schalte ich eine kurze Umfrage, damit alle Leser und Autoren schnell und unbürokratisch abstimmen können, wie’s weitergehen soll.
  • Das Gesamtwerk unterliegt in jedem Stadium seines Entstehens der CC-BY-SA-Lizenz. Dies gilt selbstverständlich auch für die fertige Story. Bitte klickt auf den Link, um die kurzen und verständlichen Lizenzvereinbarungen zu lesen.
  • Der Einsendeschluss für alle Texte und Kommentare  steht jeweils unter dem aktuellen Kapitel. Danach benötige ich noch 3-5 Tage Zeit, um es fertig zu stellen und zu veröffentlichen. Unter jedem Kapitel steht der Einsendeschluss der Texte und Ideen für das nächste.
  • Einen Button, den Ihr in Eure Seiten einbinden könnt, gibt’s auch: einfach die Geschichte fertiglesen – dann erfahrt Ihr mehr.

Kapitel 1 habe ich selbst geschrieben. Und nun erstmal viel Spaß beim Lesen 🙂




Auf Wiedersehen in Transsylvanien

Kapitel 1: Der Anfang vom Ende



„Du alte S C H L A M P E ! ! !“

>klirr!<

„L E C K   M I C H ! ! !“

Meine Luxusfreundin hat gerade die Wohnung verlassen, und zwar lautstark. Die Tür vibriert noch leicht nach, und meine einzige, wirklich schöne Blumenvase gibt es nun nicht mehr. Nicht, dass ich sie jemals brauchte, aber sie sah irgendwie ziemlich gut aus. So ein Dekoobjekt eben, womit man zeigt, dass man Stil hat. Oder irgendwann mal hatte.

Stil habe ich schon lange nicht mehr. Ich will nicht darüber nachdenken, kann ich auch nicht, denn ich bin besoffen. Besoffen, weil ich genau wusste, wie der Abend ausgehen wird. Es war ja abzusehen. Die kleine Luxusschlampe (sie hat auch einen Namen, aber den weiß ich im Moment nicht mehr) war schon auf 180, als ich sie heute Mittag angerufen hatte: „Jaja, ich komme nachher vorbei, du kochst wieder Nudeln mit Tomatensauce, es gibt einen billigen Rotwein von der Tanke und dann willst du mich poppen! Wie immer! Na super! Warum mache ich das eigentlich noch mit?! Du kannst mich mal! Na egal, bis nachher.“ Klack und aufgelegt.

Fünf Minuten später habe ich zurück gerufen und ihr erklärt, dass es heute Abend Tortellini mit Sahnesauce geben wird, Weißwein dazu, und dass wir auch reden könnten. Nur reden, nicht poppen. So ein Schwachsinn. Als ob man reden kann, wenn man sich bereits um 18 Uhr mit einigen wohltemperierten Flaschen Bier auf den Abend eingetunt und eine Tüte geraucht hat. Nein, danach kann man nicht mehr reden, geschweige denn Tortellini mit was-auch-immer-für-einer Sauce zubereiten. Ey, ich habe mit Mühe und Not die Weinflasche entkorkt bekommen, ohne mich dabei ernsthaft zu verletzen.

Es war ein Abend im späten August, ein wirklich schöner, lauer. Einer von der Sorte, wo man das Fenster aufmacht, sich auf die Fensterbank setzt, ein angenehmer urbaner Geruch nach Abendluft, Sauerstoff und dezentem Parfüm in die Wohnung strömt und man das Rauschen der Stadt hört, die fernen Lichter flackern sieht, den wolkenlosen Nachthimmel, das Geräusch von unzähligen Aktivitäten in einer verdammt großen Stadt, wo um 21:43 sicherlich viele gut aussehende Menschen den passenden Partner finden werden. Wo gut gegessen, gelacht, getanzt und später verdammt gut gefickt wird.

Es war aber auch leider einer dieser Abende, bei denen ich schon vormittags wusste, dass er nicht angenehm enden wird. Naja, ich habe es mir eigentlich noch schlimmer vorgestellt. Aber trotzdem war es sehr schlimm. Okay, es war einer der schlimmsten Abende überhaupt.

Mundwasser und Unmengen von Aftershave haben noch nie etwas genützt, wenn man Alkohol- und Rauschmittelkonsum zu überdecken versucht. Das hat dann auch Kristina (jetzt weiß ich wieder, wie die Dame heißt) gemerkt, als sie gegen 22 Uhr klingelte und meine Wohnung betrat: „Na, mein Lieber, hast du dir schon mal Mut angetrunken?“ Ja, natürlich, und zum Glück war der Grasgeruch wieder aus der Wohnung verschwunden, sonst wäre ihr Spruch noch peinlicher ausgefallen.

Das Problem war, dass die Dame heute wirklich zum Anbeißen aussah. Mit ihrem langen, schwarzen Rock, einer netten roten Samtbluse, sehr verführerischen schwarzen Lackpumps und einem Duft, der mich fast ohnmächtig werden ließ. Schlank, groß, wunderhübsch, schulterlange dunkelbraune Haare und eine kleine randlose Brille auf der ausnehmend hübschen Nase. Meine geliebte, gehasste Kristina. Ein perfekter, durchgestylter Engel mit den schönsten grünen Augen, die ich je gesehen habe.

Mit einer graziösen Geste schmiss sie ihr kleines D&G-Handtäschchen, in dem ihr Handy, ein Lippenstift, das Portemonnaie und all die anderen Dinge drin waren, die eigentlich niemals dort reinpassen können, auf meinen Glastisch, ohne mich eines Blickes zu würdigen. Ihre Augen sind immer noch eiskalt, während sie lächelt und sagt: „So, mein Lieber, ich habe Hunger. Ich hoffe, das ist dir bewusst?“ Ich fürchte, das war mir bewusst. Die Tatsache, dass mein Kühlschrank gut gefüllt war mit Dosenbier der verschiedensten Sorten, einer Packung Margarine, einer Tube Senf und der Salami, die ich mich seit Monaten nicht mehr traute anzusehen, weil sie schon dort drin lag, als ich die Dame kennen lernte, war nicht sehr angenehm, aber leider Realität.

„Ach Schatz, ich habe es nicht mehr geschafft, zu kochen, weil ich eben noch zu Benny musste und der hatte ein Problem mit dem Computer und da musste ich ihm helfen und…“
„War ja klar. Danke für das tolle Essen!“
„Aber wir können uns ja was Schönes bringen lassen. Hier hast du die Karte..“

Kristina wollte die Karte nicht. Obwohl Pino’s Pizzas echt gut sind. Und preiswert. Und und…

Die Dame warf sich stilvoll auf das Sofa, mit einer solchen Grazie, dass mir mal wieder die Spucke wegblieb. Sie war so elegant, so schön. Ich hingegen habe Übergewicht, bin unrasiert und stinke wahrscheinlich wie ein sizilianischer Zementmischer. Na super. Mich ekelt vor mir selbst! Ich warf mich neben sie, was allerdings weniger graziös ausfiel, und Kristina sagte nur leise „Oh Mann…“ und verzog das Gesicht. Die Dame meines Begehrens (leider war es nur noch Begehren, zu mehr war ich nicht mehr fähig) streifte sich – ebenfalls gewohnt graziös – die besagten Pumps von den Füßen. Sie will mich an diesem Abend verrückt machen, aber warum nur? Wir wollten doch reden und nicht wie sonst immer…naja…

„Na, mein Lieber, eine Tüte Chips wirst Du doch wohl haben?“ Klingt witzig, aber ihr Gesicht sagte das Gegenteil. Es sagte ‚du Arsch, du bist fett und besoffen, und ich weiß, dass ich dich gerade ziemlich scharf mache, um dich gleich eiskalt abzuservieren, also hol‘ mir die Scheißchips, und dann werde ich dir mal ein paar Takte sagen‘.

Ich riss mich los von ihren heute besonders hübschen, perfekt rasierten Beinen und dem schwarzen Rock (ich wette, sie hatte darunter nichts an und ja, nicht nur ihre Beine waren heute gut rasiert, das möchte ich wetten).

„Klasse! Aldi-Chips! Ich dachte, als erfolgloser Insektenvernichter verdient man heutzutage so viel, dass man sich was Besseres leisten kann. Ist ja echt ein Armutszeugnis. Hast wohl wieder zuviel von deinem tollen Gift inhaliert, hm? Aber naja, Hauptsache, im Kühlschrank hast du genug Bierdosen, mein Lieber.“ Kristina riss die Chipstüte ziemlich ungraziös auf, der Inhalt verstreute sich auf den Teppichboden und dann rastete die Dame aus. Komplett. Ebenfalls vollkommen ungraziös.

„Was soll den die Scheiße?! Was bist du denn für ein Loser?! Schaffst du es nicht mal, mir die verfluchte Tüte aufzumachen?! Muss ich denn alles selbst machen?!“ Ich hatte noch nie erlebt, dass Kristina einen roten Kopf bekam, aber jetzt war das definitiv der Fall.

„Was ist bloß aus dir geworden! Schau dich doch mal an!!! Was glaubst du denn, was ich erwarte?! Hmm?!!! Einen Freund, der ein Mindestmaß an Manieren hat, nicht ständig besoffen ist und sich verdammt nochmal auch irgendwann mal rasiert!!! Der mehr im Kühlschrank hat als Bierdosen und eine bekloppte Salami, mich mal schick ausführt, vernünftig aussieht und vielleicht mal einen anderen Spruch draufhat als „Baby, zieh‘ dich aus, leg‘ dich auf’s Bett – ich will mit dir reden‘ Ha Ha Ha!!! Und der mir verflucht nochmal die Chipstüten aufmacht!!!“

Ich war wie versteinert. Ich wusste, dass der Anfang vom Ende soeben begonnen hatte. Dass ich mir selbst die Zukunft verbaut hatte, schon seit langer Zeit, und dass nun das glorreiche Ende gekommen war. Einer Zukunft mit der schönsten Frau der Welt, mit der ich problemlos hätte glücklich werden können bis an mein Lebensende. Ich hatte es mir selbst verbaut, von langer Hand vorbereitet, meine Sackgasse in die Einsamkeit akribisch geplant. So stand ich also da, mit ziemlich blödem Blick und sah auf meine wunderhübsche Kristina mit ihren hübschen Beinen und dem roten Kopf und den dunkelbraunen Haaren herab. Und es kam selbstverständlich noch schlimmer.

„Du Versager, ich hätte meiner Intuition folgen und dich nie kennenlernen sollen! Dich interessiert doch nichts an mir außer meinem Körper! Dass ich mehr bin als eine Puppe, die deine Sexfantasien befriedigt! Du bist so ein Arschloch!!! Ich hätte damals auf der Party lieber Thomas angraben sollen, der weiß wenigstens, wie man eine Lady behandelt! Und der hat auch bestimmt einen schöneren Schwanz als du und hat auch so viel Kultur, dass er mich nicht in’s Theater ausführt um mir danach bei Mc Donalds einen Cheeseburger auszugeben!“

So langsam sehe ich rot. Es gibt einige Dinge, die Mann nicht hören will und kann.. Egal wie ich aussehe, vor ihr stehe und wie besoffen ich bin. Sie weiß was sie macht: mich im tiefsten Inneren verletzen; so sehr, wie ich vielleicht auch sie verletzt haben mag an so manchem Tag in diesen drei Jahren, seit wir uns kennen. Das ist mir jetzt so egal. Frauen wissen genau, wie sie ihre Waffen einzusetzen haben, und die Dame, die vor mir auf dem Ledersofa sitzt, verballert gerade ihr gesamtes Waffenarsenal. Na gut, wenn sie es so haben will: „Du exaltiertes Luxusweibchen, du arrogantes Miststück!!! Jetzt bist du stolz, dass du es mir gezeigt hast, oder?! Ja, ich bin besoffen, ja ich sehe scheiße aus, und du weißt ganz genau, wie du mir heute noch den Rest geben kannst! Das hast du ja toll geschafft, ich scheiße auf dich, ich kann niemanden gebrauchen, der mich scharf macht um mir dann den Abend zu versauen! Hau doch ab und geh‘ zu deinem Thomas, den wolltest du doch schon seit drei Jahren ficken!!! Du alte Schlampe!!!“

Kristina springt vom Sofa auf, ihr Armband klirrt, ihre Füße stampfen auf den Boden. Sie geht zum Sideboard, nimmt meine Kristallvase und schmeißt sie mit einem angewiderten Gesichtsausdruck, ungefähr so, als würde sie gerade einen Haufen Scheiße wegwerfen, mit voller Wucht auf den Glastisch. Mit einer unglaublichen Anmut (anders war es ja nicht zu erwarten) zerschmettert die Vase den Tisch in mehrere Stücke, um sich dann selbst in eine Vielzahl von Kristallsplittern zu zerlegen, die ein bunt glitzerndes Mosaik auf dem beigen, fleckigen Teppichboden ergaben. Das alles geschieht in Zeitlupentempo und hat einen durchaus ästhetischen Aspekt, wenn man bedenkt, dass mich diese Situation hoffnungslos überfordert. Ebenfalls in Zeitlupe zieht sich Luxus-Kristi die Schuhe an und verschwindet in Richtung Wohnungstür. Sie öffnet sie, wirft mir einen letzten hasserfüllten Blick zu und verabschiedet sich mit den netten Worten „Leck mich!!!“

>KNALL<

Die Tür ist zu, und ich höre nur noch das schnelle ‚klack, klack‘ ihrer Absätze im Hausflur. Sekunden später fällt unten die Haustür zu.

Es wird dunkel. Nicht nur im Treppenhaus, sondern auch in meinem Kopf, einfach überall. Ein Teil von mir hatte aufgehört zu existieren. Kristina hatte zum letzten Mal die Tür zu meiner Wohnung in der Wandsbeker Landstraße 115 in Hamburg…nun ja..geschlossen. Zum allerletzten Mal. Unten auf der Straße startet ein Auto den Motor und fährt erstaunlich ruhig weg.

Jetzt sitze ich an der Theke, irgendwo in Hamburg, irgendwann in irgendeiner Nacht, keine Ahnung, wie ich dort gelandet bin und habe ein Glas abgestandenes Bier vor mir stehen. Ich sitze einfach da, und der Wirt, der gerade die letzten Gläser spült, schaut mich mitleidig an. Ich glaube er weiß, was mit mir los ist. Dass Menschen, die so aussehen wie ich, sowieso immer das hinter sich haben, was ich gerade hinter mir habe. Und dass solche Leute verdammt froh sind, wenn man sie fragt: „Scheißtag, heute was? Kommst du noch mit in die Küche, ich mache jetzt dicht, dann kannst du dich ausquatschen, wenn du willst. Inge macht uns noch ein paar Bratkartoffeln, Alter.“ So ein Angebot kann man doch nicht ausschlagen. Abgesehen davon ist es mir egal, was ich jetzt mache, ob ich in die Wohnung gehe, wo noch der Duft meiner geliebten und gehassten Kristi – All About Eve – in der Luft hängt und eine Menge kaputtes Glas und Chips auf dem Boden auf mich warten, oder ob ich mit einem unbekannten Herrn in einer weiß gekachelten Küche mit Neonbeleuchtung sitze.

Inge steht am Herd und macht Bratkartoffeln. Sie trägt eine geblümte Kittelschürze, ist um die siebzig und scheint seine Mutter zu sein. Oder Küchenhilfe oder was-weiß-ich. Das Kofferradio auf der Anrichte dudelt ‚Ma Baker‘ von Boney M. Surreale Situation. Gerade hat meine Ex einen Teil meines Wohnzimmers verwüstet und beschlossen, mich nie mehr zu sehen, ich habe nachweislich zu viel getrunken und sitze hier in der Küche einer namenlosen Kneipe, die geschlossen hat, bekomme Bratkartoffeln von einer netten, dicken Frau in geblümter Kittelschürze gemacht und werde mich gleich unterhalten mit…wem eigentlich?

„Ich bin der Heinz, wie heißt du?“
„Ingo!“
„Ich will mich ja nicht aufdrängen, Kumpel. Aber du siehst ziemlich kaputt aus. Hat etwa deine Alte Schluss gemacht? Ist nur so ’ne Vermutung, aber ich hab‘ das Gefühl.“
„Die alte Schlampe hat mir eben meinen Glastisch und eine Blumenvase zerlegt. Und sie sah heute so geil aus. Sie liebt einen anderen Mann oder so. jedenfalls nicht mehr mich, das ist klar…“
„Hey, hört sich gar nicht gut an. Was war das denn für eine, deine Ex? Erzähl‘ mal. Und erzähl‘ auch mal, wer du eigentlich bist, ich kenn‘ dich ja gar nicht. Wenn wir schon in so ’ner verrückten Nacht bei Inge in der Küche sitzen, will ich auch wissen, was bei so ’nem komischen Vogel wie dir abgegangen ist.“



So, liebe Leser und Autoren, wie soll es weiter gehen? Ich benötige Eure Ideen, um den nächsten Teil zu schreiben:

  • Wie geht es weiter in der Küche?
  • Was erzählt Ingo aus einem Leben?

Und zwar bis zum 01. März 2009, denn dann ist Einsendeschluss für das nächste Kapitel.

Schreib' meine StoryEs wäre natürlich fantastisch, wenn so viele Autoren wie möglich an diesem Projekt teilnehmen. Deshalb gibt es diesen Button, den Du in Deinem Blog an entsprechender Stelle, z.B. in der Sidebar, einbauen und mit dem Thema verlinken kannst. Hast Du Lust? Hier unten steht der Code zum Einbauen (ich hoffe, da stimmt alles – DANKE an den Retronauten, das WP Syntax-Plugin war die ultimative Geheimwaffe, um den Code darzustellen 🙂 )


Schreib' meine Story


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Über Martin

Ich bin und war es immer, der Chefredakteur des alten und des neuen Loft 75, dem illustrierten Magazin aus dem 21. Jahrhundert. Geboren 1969 in einem kleinen Ort im Welterbe Oberes Mittelrheintal und somit gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert, bin stets kreativ und reduziere Dinge auf das Wesentliche, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohnte ich in Koblenz am Rhein - in dem besagten Loft, das keins ist. Und seit einigen Jahren wohne ich im Bergischen Land. Ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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16 Kommentare
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steffino

ich hab’s mal bei bleeper gepostet und im blog propagiert

steffino

oh je, ich werde es wohl nicht schaffen etwas beizutragen – der text ist irgendwie auch so gar nicht mein stil, ehrlich gesagt 🙂

plerzelwupp

Gib’s zu: du hast was gegen dicke, nach Bratkartoffeln riechende Frauen in Blümchenkleidern 😉

Wenn’s ein Drehbuch wird schlag ich Marianne Sägebrecht in der Rolle als Köchin vor (hatte Sie schon vorher im Sinn, als ich Deinen Text las und musste an „out of Rosenheim“ denken).

Mit „skurile Beziehung“ meinte ich, dass er immer wieder kommt, Ihr vertrauen genießt; gemeinsame Pläne aushecken…. da passt die Köchin doch ganz gut. Gegen Ende kommt das böse Erwachen, wenn sich nämlich herausstellt, dass Marianne etwas diabolisches im Sinn hat….

plerzelwupp

egal wie sich das nun folgende Gespräch entwickelt – ich könnte mir gut vostellen, dass sich zwischen dem Protagonisten und der dicken, freundlichen Frau eine skurile Beziehung entwickelt; während die Beziehung zur „Alten“ immer mehr zur Hassliebe wird – gespickt mit ein paar Bonbons und Perversitäten….

Gertrude

Es geht mir ähnlich wie plerzelwupp Ideen ja, aber ich glaube ich kann das nicht, schäääääääm
LG Gertrude

plerzelwupp

ufff – mit Deiner Schreibweise hast Du ja was vorgelegt. Wirklich klasse. Nun, ich könnte da bestenfalls als Ideengeber fungieren – Ideen hab ich genug.

Deinem Schreibstil werde ich mich nicht anpassen können – das fiele mir zu schwer (wenngleich ich auch kein Legastheniker bin)

Retronaut

In (code) (/code) einbinden, sollte es heißen, aber das hat WP natürlich auch gefressen. Natürlich mit spitzen Klammern. Hoffe das hilft.

Retronaut

Betrifft Quellcode: In einbinden, hat bei mir funktioniert. Oder WP-Syntax Plugin nutzen, oder beides 😉

Gertrude

PFFFFFFF na WAU da hast dir was ausgedacht!
Das muss ich erst mal wirken lassen,….
Hoffentlich bekomme ich das hin, diese Geschichte weiter zu erzählen!?
Ich bin gespannt, supi geschrieben. 🙂