Amerika, wie es hätte sein sollen

Peter Cincotti, ein Musiker aus New York City, beschreibt in seinem Song „Goodbye Philadelphia“ das Amerika, das es vor langer Zeit einmal gab – und es leider nicht mehr ist. Ein Staat, in dem Freiheit noch etwas bedeutet, auf den man stolz sein kann.

Was ist geblieben?

Die USA, die „Weltpolizei“, die anderen Staaten arrogant ihren Willen aufdrückt, wo alleine politisches Kalkül über gut oder böse entscheidet. Ein Land, dessen Regierung Kriege in erster Linie deshalb anfängt, weil man sich einen wirtschaftlichen Vorteil (Öl, taktische Interessen) davon verspricht – aber es der Welt so verkauft, als wolle man sie vor bösen Diktatoren schützen. Ja, und auch ein Land, dessen Bürger überdurchschnittlich strohdoof sind und sich oft nur für den Superbowl interessieren, aber noch nicht einmal wissen, dass der Rest der Welt nicht in Texas liegt oder dass in Deutschland schon „der Krieg aus ist“ (kein Gag!).

Es ist so traurig. Und genau davon singt Peter Cincotti, der beim Montreux Jazz Festival hochdotiert wurde, Klavierspielen schon als Kind gelernt hat und aus N.Y. City kommt (übrigens eine der wenigen Städte in USA, denen ich ein gewisses Niveau bescheinige).

Goodbye, America. Auf bessere Zeiten.

Über Martin

Ich bin der Chefredakteur des Loft 75, dem "Magazin für das 21. Jahrhundert im Stil der 70er". Geboren 1969 in einem kleinen Ort im "Welterbe Oberes Mittelrheintal", somit > 40 Jahre alt und gebürtiger Rheinland-Pfälzer. Ich habe mich bereits 1987 für Computer interessiert und besitze auf jeden Fall eine kreative Ader, schreibe gerne und interessiere mich für Design, Einrichten, Internet, Kochen, Blogging und alles, was außergewöhnlich ist und außergewöhnlich gut aussieht. Privat wohnte ich in Koblenz am Rhein - in dem besagten Loft, das keins ist. Und jetzt wohne ich im Bergischen Land. Ich freue mich, wenn Du dieses Magazin magst - lesen wir voneinander..?
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4 Kommentare

  1. Und es ist faszinierend, wie wandlungsfähig dieser Mann ist. Von seinen jazzigen Anfängen zu poppigen gesellschaftskritischen Werken. Einfach empfehlenswert und ausserdem- nach einem Interview das ich bei SWR3 gehört habe vor Wochen- jemand der über sich selbst lachen kann und Humor hat :-)

  2. @Silke: die Leiste in Deinem Blog habe ich Dir heute morgen weggezaubert :-)

    @Zoomy: Du wirst lachen, ich war noch nie dort, aber ich kenne die Storys aus 1. Hand. Nach New York würde ich wirklich mal gerne düsen… Und ich bin kein IT-Fachmann *lach*, nur ein Hobby-Frickeler, der schon seit 1987 mit Computern zu tun hat und sich gerne mal an einem Problem festbeißt, bis es gelöst ist.

  3. hallihallohallöchen
    hab grade in der werbung gsehn, 149 € mit airberlin. we wärs hal+zoom alleine in neu york?

  4. Zoomy, gib mir mal Deine Mailadresse bitte. Oder schreib eine Mail an mich -> s. Impressum.

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