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	<title>Loft 75 &#187; Empfehlenswerte Artikel</title>
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	<description>Das illustrierte Magazin für das 21. Jahrhundert im Stil der 70er</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 20:18:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Den kindle perfekt nutzen - Tipps &amp; Tricks für den eBook-Reader Nr. 1</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 14:37:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/kindle-ama.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Der Kindle, Bild geklaut von amazon.de. Bitte seid nicht böse..." />Herrschaften, es wird mal wieder Zeit für ein Tutorial und ein paar nützliche Gedanken. Diesmal geht es um Amazons Weihnachtsgeschenk Nr. 1, den kindle. Der ist ja für 99,- € zu haben und sieht nicht nur chic aus, sondern bietet auch viele Möglichkeiten, die Euch das künftige Lesen elektronischer Bücher zu einem Vergnügen machen. 

Das englische Wort "kindle" heißt "etwas anzünden" oder "zündeln". Nun, Amazon zündelt ganz ordentlich, denn seit Erscheinen des neuen kindle denkt so mancher vielleicht ernsthaft über eBooks nach und gibt dem "Lesen 2.0" erstmals eine Chance.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="initialcap">H</span>errschaften, es wird mal wieder Zeit für ein Tutorial und ein paar nützliche Gedanken. Diesmal geht es um Amazons Weihnachtsgeschenk Nr. 1, den <a href="http://www.amazon.de/dp/B0051QVF7A/ref=sa_menu_kdptq1" target="_blank">kindle</a>. Der ist ja für 99,- € zu haben und sieht nicht nur chic aus, sondern bietet auch viele Möglichkeiten, die das künftige Lesen elektronischer Bücher zu einem Vergnügen machen.</p>
<p><span style="font-size: x-large; color: #336666;">eBooks und der kindle</span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2599" title="Der Kindle, Bild geklaut von amazon.de. Bitte seid nicht böse..." src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/kindle-ama.jpg" alt="" width="318" height="371" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das englische Wort &#8220;kindle&#8221; heißt &#8220;etwas anzünden&#8221; oder &#8220;zündeln&#8221;. Nun, Amazon zündelt ganz ordentlich, denn seit Erscheinen des neuen kindle denkt so mancher vielleicht ernsthaft über eBooks nach und gibt dem &#8220;Lesen 2.0&#8243; erstmals eine Chance. Gedruckte Bücher hin oder her, ein eBook-Reader hat was! Was gibt es auf dem Markt? Z.B. den Oyo von SONY, den Reader von KOBO und den von Weltbild. Alle haben ihre Vor- und Nachteile, aber bei keinem anderen ist der Shop und das ganze Erlebnis drumherum so perfekt eingebunden wie beim kindle von Amazon. Und das ist Fluch und Segen zugleich, denn er funktioniert nur dann sinnvoll, wenn man ihn bei amazon.de registriert. Problem? Nein, nicht wirklich. Denn man kann auch beliebige andere Bücher und PDFs, die nicht dort gekauft wurden, problemlos auf dem kindle lesen. Das Dateiformat ist egal, doch dazu später.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: x-large; color: #336666;">Der kindle und ich</span></p>
<p>Ich habe meiner Mutter, einer 76-jährigen Leseratte, zu Weihnachten den kindle gekauft. Eingerichtet und registriert habe ich ihn und somit erste Erfahrungen sammeln können. Außerdem haben Yve und ihre Mutter auch einen bekommen <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das Gerät ist kleiner als ein Taschenbuch, sehr dünn und leicht. Kein Vergleich mit einem dicken Wälzer, der einem beim Lesen die Hand lahm macht! Das Display ist ein ganz spezieller Fall, denn es enthält &#8220;Tinte&#8221;, und zwar in Form von mikroverkapselten Tintentropfen, die auf einem statischen Display mittels elektrischer Spannung zu Buchstaben etc. geformt werden. Heißt: e-Ink. Bedeutet: Lesen, ähnlich wie auf Papier. Inklusive fehlender Beleuchtung. Fühlt sich an wie: ein kleines Reclam-Heft <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Natürlich kann man 1.000 und eine Einstellung am Gerät ändern. Alles leicht erreichbar mittels 5 Tasten: <strong>zurück springen, Tastatur einblenden, Menü anzeigen, Übersicht anzeigen</strong>. Und dann gibt es noch <strong>das Steuerkreuz mit dem &#8220;Enter&#8221; in der Mitte</strong>. Alles sehr easy gelöst. Aber was soll ich groß dazu schreiben, das haben schon andere getan, z.B. <a href="http://mysvenja.blogspot.com/search/label/eBooks" target="_blank">Svenja</a> oder <a href="http://www.amazon.de/product-reviews/B0051QVF7A/ref=cm_cr_dp_all_summary?ie=UTF8&amp;showViewpoints=1&amp;sortBy=bySubmissionDateDescending" target="_blank">die vielen Rezensenten bei Amazon.de</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: x-large; color: #336666;">Sklave von Amazon..? Nö!</span></p>
<p>Könnte man meinen, denn die Registrierung ist unabdingbar und Amazon weiß ab sofort, dass Ihr einen kindle oder eine kindle-App habt. Und im kindle könnt Ihr auch nur auf den Amazon-Shop zugreifen und auf keinen anderen. Amazon bietet seine Bücher im .mobi-Format an; einem Dateiformat mit umfangreicher Rechteverwaltung. Unbegrenztes Tauschen etc. ist nicht (und auch nicht Sinn der Sache, wenn man mal ehrlich ist). Aber das heißt nicht, dass Ihr auf keine anderen Shops zugreifen oder Euch sonstwo eBooks beschaffen könnt!</p>
<p>Ein weiteres, bekanntes Dateiformat für eBooks ist das .epub-Format. Viele Shops, z.B. Weltbild.de oder Thalia.de bieten eBooks in diesem Format an. Aber wie bekommt man diese Bücher möglichst problemlos auf den eigenen kindle bzw. wie kann man sie auf dem PC sichern &#8220;for future use&#8221;?</p>
<p>Also, der kindle ist mitnichten ein &#8220;Werkzeug&#8221; von Amazon, um Euch finanziell zu erleichtern. So ist das auch nicht gedacht! Es geht um&#8217;s Lesen und Amazon zwingt Euch zu nichts, keine Bange. Es wird lediglich die Infrastruktur angeboten, um problemlos eBooks herunterzuladen. Und aus anderen Quellen kann man sich hochoffiziell bedienen, ohne dass man in die &#8220;Illegalität&#8221; rutscht. Also bitte die Paranoia abschalten, vielen Dank &#8211; Amazon stöbert nicht in Eurem Bücherregal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: x-large; color: #336666;">Jetzt kommt &#8220;Calibre&#8221; in&#8217;s Spiel</span></p>
<p><a href="http://calibre-ebook.com/" target="_blank">Calibre</a> ist das, was man eine &#8220;mächtige&#8221; Software nennen könnte, sozusagen ein iTunes für Bücher. Kostenlos und für Windows, OSX und Linux zu bekommen. Bitte ladet sie Euch herunter und installiert sie. Der Funktionsumfang lässt wirklich keine Wünsche offen!</p>
<p>Zunächst sieht Calibre aus wie eine Art iTunes, wie schon gesagt. Nur dass wir uns hier nicht über Musik-Genres und Songs unterhalten, sondern um Bücher-Genres, Schlagworte und Bücher. Also irgendwie ähnlich. Am besten, ich zeige Euch zuerst mal das Hauptfenster von Calibre.</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/calibre.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2597" title="Calibre (Hauptfenster)" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/calibre.jpg" alt="" width="620" height="421" /></a></p>
<p>Sieht doch ganz easy aus, oder? Die Symbolleiste könnt Ihr nach Belieben anpassen, ebenso die Menüleiste, die standardmäßig noch nicht bestückt ist. Wenn Ihr irgendwo ein eBook heruntergeladen habt, dann bindet es in die Calibre-Bibliothek (eine Datenbank) mittels folgendem Befehl ein:</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/calibre-hinzu.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2598" title="Bücher hinzufügen" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/calibre-hinzu.jpg" alt="" width="620" height="123" /></a></p>
<p>Ordner auswählen, wo das Buch gespeichert ist, zack!, ist es auch schon in Calibre importiert! Das machen wir einfach mit allen unseren neuen eBooks und versuchen, nicht über den im kindle verfügbaren Amazon-Shop zu gehen. Nicht, weil das illegal oder anrüchig wäre, sondern weil wir auf diese Weise die volle Flexibilität haben, unsere eBooks zu verwalten.</p>
<p>Natürlich will man gerne mal ein Buch bei Amazon kaufen, und das ist ja auch kein Problem. Ihr solltet nur darauf achten, beim Bestellen <em>&#8220;Auf den PC herunterladen&#8221;</em> zu wählen, wenn Ihr es auch in Calibre importieren wollt. Und somit jederzeit verfügbar haben wollt.</p>
<p><div class="note"><div class="notetip"><strong>Und wenn Ihr aus anderen Quellen, z.B. anderen Online-Händlern, Bücher bezieht, dann macht Ihr das genau so: auf Festplatte speichern und in Calibre importieren. So einfach ist das! Und keine Angst: selbst wenn die Bücher in einem anderen Format als .mobi vorliegen, z.B. PDF oder EPUB, dann komvertiert Calibre diese automatisch &#8211; davon bekommt Ihr gar nichts mit.</strong></div></div></p>
<p>Übertragen auf den eigenen kindle oder das Tablet/Smartphone, auf dem die kindle-App läuft, ist total einfach: bei eingestecktem Lesegerät rechte Maustaste auf das Buch setzen -&gt; <em>&#8220;An Reader übertragen&#8230;&#8221;</em>. Der Rest ist selbsterklärend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: x-large; color: #336666;">Fazit: eBooks machen Spaß</span></p>
<p>Aber leider nicht nur das, sie sind auch inflationär. Man kauft sich ein Buch per Klick oder bekommt von Freunden und Bekannten riesige Büchersammlungen auf dem USB-Stick. Woher auch immer die stammen mögen. Früher hat man ein Buch im Geschäft gekauft, sich darauf gefreut, es evtl. vorbestellt etc. Man hatte etwas in der Hand, so viel steht fest. Gedruckte Seiten, mit dem Geruch der Druckerschwärze (und jedes roch anders!). Jetzt hat man einen kindle, ein Tablett oder was-auch-immer. Schlimmstenfalls einen PC, wo man Bücher liest. Das &#8220;Buch&#8221; verkommt zur Massenware, weil es keins mehr ist. Schade. <strong>Aber eigentlich kommt&#8217;s doch darauf an, dass man liest!</strong> Was auch immer, ob Rosamunde Pilcher, Jussi Adler Olsen oder Immanuel Kant. Science Fiction, Fantasy, Krimi oder Belletristrik: bitte lesen! Auch im Zeitalter von eBooks (das amazon mit dem kindle m.E. trefflich eingeläutet hat) macht Lesen Spaß und es ist immer das persönliche Vergnügen, das man hat. Ob gedruckt oder in e-Ink gegossen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><span style="font-size: large;">Ich wünsche Euch angenehmes &#8220;Kopfkino&#8221;.</span></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="note"><div class="notetip"></p>
<ul>
<li>Benutzt <strong>Calibre</strong>. Nicht, weil es zum illegalen &#8220;Sharen&#8221; da ist (was es nicht ist!), sondern weil Ihr mehr Möglichkeiten habt, Eure eBooks zu verwalten.</li>
</ul>
<ul>
<li>Bedenkt bitte auch: <strong>hier geht es um&#8217;s Lesen, nicht um irgendwelchen Nerd-Kram</strong> oder wie man sein neues Gerät am besten hackt und jailbreakt&#8230;</li>
</ul>
<ul>
<li>Rechts gibt es auch eine <strong>Umfrage</strong> zum Thema &#8220;kindle&#8221; &#8211; einfach klicken zum Teilnehmen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Bis zum 06.01.2012 gibt&#8217;s bei amazon.de jeden Tag ein <strong>Gratis-Buch</strong>. Schaut mal rein und wenn es Euch interessiert, dann ladet es auf Euren PC herunter. Noch mehr Aktionen unter <a href="http://www.kindlepost.de/" target="_blank">kindlepost</a>.</li>
</ul>
<ul>
<li>In <a href="http://www.boerse.bz/boerse/dokumente/ebook-pub/" target="_blank">diesem Forum</a> erfahrt Ihr alles über eBooks, eBook-Reader und das ganze Drumherum.</li>
</ul>
<ul>
<li>Und <a href="http://www.perun.net/2011/12/26/kindle-unterm-weihnachtsbaum/" target="_blank">hier</a> erfahrt Ihr noch mehr (Danke an <a href="http://49suns.de" target="_blank">Julia</a>)!</li>
</ul>
<p></div></div></p>
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		<title>Neue Designideen - Auf der Suche nach dem Geheimnis des 70er-Styles</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 15:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnlandschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/70er-thorowgood-font.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Schriftart &quot;Thorowgood&quot;" />Ich habe schon immer versucht, mein Blog im Magazin-Look der 70er zu gestalten, den finde ich nämlich recht stilprägend für diese Zeit und irgendwie todschick. Mode- und Einrichtungsmagazine aus dieser Zeit waren da ganz charakteristisch, aber auch Kochhefte wie &#8220;Meine Familie &#38; ich&#8221;, die Kochbuchreihe &#8220;MENÜ&#8221; und vieles anderes. Gerne wurden große, dicke Schriften benutzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="initialcap">I</span>ch habe schon immer versucht, mein Blog im Magazin-Look der 70er zu gestalten, den finde ich nämlich recht stilprägend für diese Zeit und irgendwie todschick. Mode- und Einrichtungsmagazine aus dieser Zeit waren da ganz charakteristisch, aber auch Kochhefte wie &#8220;Meine Familie &amp; ich&#8221;, die Kochbuchreihe &#8220;MENÜ&#8221; und vieles anderes.</p>
<p>Gerne wurden große, dicke Schriften benutzt, entweder mit Serifen oder ohne. Eine tolle Schrift von damals war z.B. die &#8220;Thorowgood&#8221;, die kam gerne mal bei Überschriften zum Einsatz. So sieht sie aus:</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/70er-thorowgood-font.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2590" title="Schriftart &quot;Thorowgood&quot;" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/70er-thorowgood-font.jpg" alt="" width="275" height="59" /></a></p>
<p>Eine ähnliche Schrift wird heute übrigens noch beim Magazin <a href="http://www.nido.de/" target="_blank">NIDO</a> als Titel verwendet. Sehr charakteristisch für das gestalterische Gesamtbild der 70er-Jahre waren auch kontrastreiche Fotos, gerne auch mit dunklen Grundtönen bzw. großen Weiß- und Schwarzräumen. Hier ein Beispiel:</p>
<div id="attachment_2591" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><img class=" wp-image-2591 " title="AGFA-Werbung von 1974" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/74-agfa.jpg" alt="" width="620" height="835" /><p class="wp-caption-text">CC-Lizenz. Foto von flickr.com/photos/nesster/</p></div>
<p>Bei dem Urheber des AGFA-Fotos finden sich übrigens noch viele, tolle Fotos im Fotostream. Und wenn wir uns das Bild betrachten, fällt eine dicke, serifenlose Schriftart auf, die man ebenfalls direkt mit &#8220;70ern&#8221; in Verbindung bringt.</p>
<p>Ein weiteres Stilmittel waren abgerundete Ecken. Die kennt Ihr sicher noch von den Scheiben der gelben Telefonzellen der Deutschen Bundespost. Nein? Dann schaut mal hier:</p>
<div id="attachment_2592" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><img class=" wp-image-2592 " title="Eine gelbe Telefonzelle" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/telefonzelle_gelb.jpg" alt="" width="620" height="827" /><p class="wp-caption-text">CC-Lizenz. Foto von flickr.com/photos/subcess/</p></div>
<p>Die &#8220;runden Ecken&#8221; tauchten aber auch an anderen Stellen auf, z.B. in der Werbung oder in Magazinartikeln. Und natürlich hier, im Loft 75. Auf jeden Fall habe ich mich mal hingesetzt und versucht, die typische Gestaltung, wie sie in den 70ern &#8220;en vogue&#8221; war, für mich umzusetzen. Warum? Weil&#8217;s Spaß macht. Und weil man diese Gestaltungsregeln so einfach anwenden kann, habe ich mal ein (völlig sinnfreies, aber unterhaltsames) Beispiel gebastelt:</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-2593" title="Sofa 75" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/sofa75.jpg" alt="" width="620" height="905" /></p>
<p>Ihr seht, das funktioniert tip-top! Und weil ich gerade auf dem &#8220;wir-machen-das-Blog-noch-mehr-70er&#8221;-Trip bin, habe ich versucht, die Kategorien, die Ihr auf der rechten Seite seht, entsprechend visuell umzusetzen. Das erste Ergebnis ist das hier:</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-2594" title="Moderne Technik" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/moderne_technik.png" alt="" width="620" height="360" /></p>
<p>Sieht ungefähr so aus wie das Cover zu einem Arbeitssicherheits-Lehrfilm der Berufsgenossenschaft, aber das soll es ja auch. Auf jeden Fall mache ich in dieser Richtung weiter, weil&#8217;s total Spaß macht. Euch hoffentlich auch ein bißchen <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Normandie für Anfänger - Ultra-Last-Minute und jede Menge Tipps für Normandie-Newbies</title>
		<link>http://www.loft75.de/2011/08/normandie-fuer-anfaenger/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 20:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub und Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-zimmer.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Unser Zimmer" />Unser Sommerurlaub war kurz. Und mal wieder mit der heißen Nadel gestrickt. Denn am letzten Montag hieß es noch "Zeeland/NL", um kurz darauf umzudisponieren und kurzfristig ein paar Tage in der Normandie zu verbringen. Warum wir dort gelandet sind, was wir alles erlebt haben und einige Tipps zum Thema "Kurzurlaub in der Normandie" habe ich in diesem Artikel mit vielen Bildern zusammengefasst. Schau Dir unsere Reiseerlebnisse doch mal an!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Sommerurlaub war kurz. Und mal wieder mit der heißen Nadel gestrickt. Denn am letzten Montag hieß es noch &#8220;Zeeland/NL&#8221;, um kurz darauf umzudisponieren und kurzfristig ein paar Tage in der Normandie zu verbringen. Warum Normandie?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #003366;"><em><strong><span style="font-size: x-large;">Der Franzosenmarkt war Schuld!</span></strong></em></span></p>
<p>Am Sonntag, den 24.07.2011 waren Yve und ich auf dem <a title="Auch wenn bereits im esten Satz ein Akzent zum Apostroph wurde (irgendwelche Pünktchen auf der Tastatur - wofür die wohl gut sind?!), bekommt man hier einen kurzen Überblick." href="http://www.neuwied.de/9.html?&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3191&amp;cHash=dd94f22290" target="_blank">&#8220;Französischen Markt&#8221;</a> in Neuwied. Nachdem wir ein leckeres Baguette mitgenommen hatten, kam der Wunsch auf, doch mal wieder nach Frankreich zu fahren (hach, wie plakativ&#8230;). Und nachdem uns das Angebot, im Ferienhaus in Holland Urlaub zu machen, in letzter Konsequenz doch nicht zugesagt hatte, wurde eben Frankreich geplant. Hauptsache Strand, nicht so weit entfernt und eben &#8211; naja &#8211; Frankreich <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #003366;"><em><strong><span style="font-size: x-large;">Wie plant man so einen kurzfristigen Urlaub mit 4 Personen?</span></strong></em></span></p>
<p>Nach dem Brainstorming und der Entscheidung, wo man für wenig Geld gut übernachten kann, schied ein Ferienhaus aus und ein Hotel kam infrage. Und nachdem ich telefonisch mit meiner Schulatlas-bewehrten Mutter die Küstenorte in der Normandie abgeklappert hatte, stand nach mehreren Recherchen bei Booking.com fest: <a title="Hotels in Le Havre" href="http://www.booking.com/searchresults.de.html?sid=608029ce85a7dcba896e0d96da8d8d39;class_interval=1;clear_group=1;group_adults=1;group_children=0;idf=1;offset=0;review_score_group=empty;score_min=0;si=ai%2Cco%2Cci%2Cre%2Cdi;src=index;ss_all=0;;city=-1441598;origin=disamb;srhash=2550010931;srpos=1" target="_blank">Le Havre</a>. Denn dort bekam man Hotels mit vernünftiger Preisgestaltung in guter Lage am Atlantik. Also Meer, Kultur und ein vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis.</p>
<p>Wir entschieden uns für das Hotel <a title="Le Richelieu" href="http://www.booking.com/hotel/fr/le-richelieu-le-havre.de.html?sid=608029ce85a7dcba896e0d96da8d8d39;srfid=8dd487aabbe2fff93580854f009adfc2X14" target="_blank"><em>Le Richelieu</em></a>, mitten in der Stadt. 8 von 10 Bewertungspunkten, 208,- € für 3 Nächte für 4 Personen, mitsamt kostenlosem WLAN und 500 m vom Meer entfernt. Günstiger und besser geht&#8217;s wohl kaum noch.</p>
<p>Dann wurde gepackt, das Auto vollgetankt, im Vorfeld noch ein wenig recherchiert und auf ging&#8217;s! Ist doch einfach, oder?</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-zimmer.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2416" title="Unser Zimmer" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-zimmer.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
<td><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-lehavrehafen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2417" title="Der Hafen von Le Havre" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-lehavrehafen.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Unser Zimmer</strong></td>
<td><strong>Am Hafen von Le Havre</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #003366;"><em><strong><span style="font-size: x-large;">Die Normandie. Die Basics.</span></strong></em></span></p>
<p>Die Region <em>Haute-Normandie</em> besteht aus den Departements <em>Seine-Maritime</em> und <em>Eure</em> und liegt in Nordfrankreich, direkt am Ärmelkanal. Brighton in Südengland liegt ziemlich genau gegenüber. Die Normannen haben eine lange Geschichte und die Region ist geprägt von Calvados, Fachwerkhäusern und Seebädern an Atlantik-Stränden. Laut <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Normandie" target="_blank">Wikipedia</a> stellen die Deutschen den drtittgrößten Teil des Tourismus-Aufkommens, vor Franzosen und Briten.</p>
<p>In der Normandie isst man viel Fisch und frische Muscheln, man wurde einst gebeutelt von den Wirren des 2. Weltkrieges und hat ein enges Verhältnis zum rauen Atlantik. Schifffahrt und Fischerei sind untrennbar mit der Region verbunden.</p>
<p><div class="note"><div class="notetip"></p>
<ul>
<li>Von Koblenz kommend fährt man ca. 520 km mit dem Auto durch die belgische Wallonie und Nordfrankreich, dann ist man angekommen. Das dauert ca. 6-7 Stunden (wir haben aber länger gebraucht, weil wir &#8220;gemütlich&#8221; gefahren sind). Man sollte mit dem Navi fahren, da dieses die mautpflichtigen französischen Autobahnen umfahren kann. Man tuckert dann zwar über das ein oder andere französische Dorf, was aber sehr reizvoll ist. Wer noch ein Navi braucht: <a title="Ebay-Shop mit vielen guten Navi-Angeboten. Hier hat Yve auch ihres her." href="http://stores.ebay.de/LIMAL/_i.html?rt=nc&amp;_nkw=navigon&amp;_dmd=2&amp;_sid=79738743&amp;_trksid=p4634.c0.m14&amp;_vc=1" target="_blank">hier gibt&#8217;s Navigon-Geräte in Top-Qualität zum kleinen Preis</a> (&#8220;blemished boxes&#8221;).</li>
</ul>
<ul>
<li>Auf der Fahrt sieht man am Straßenrand viele Kriegsgräber aus dem 1. Weltkrieg, die einen Kurzbesuch wert sind. Und auch französische Dorfbäckereien (Boulangerie/Patisserie) sind sehr empfehlenswert!</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Sprit ist so teuer wie bei uns, Super heißt &#8220;Euro 95&#8243;, &#8220;Super 95&#8243; oder &#8220;Sp 95&#8243;. Eine Schachtel Zigaretten (20 Stück) kostet 5,40 €. Also am besten in Belgien kaufen, da sind sie recht billig. Das Tempolimit auf Autobahnen beträgt 130 km/h, auf Landstraßen (N&#8230;) 70-90 km/h.</li>
</ul>
<p></div></div></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-graeber.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2420" title="Soldatenfriedhof aus dem 1. Weltkrieg" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-graeber.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
<td><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-dorf.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2421" title="in Frankreich" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-dorf.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Soldatenfriedhof aus dem 1. Weltkrieg</strong></td>
<td><strong>In Frankreich</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #003366;"><em><strong><span style="font-size: x-large;">Ankunft und erster Tag in Le Havre</span></strong></em></span></p>
<p>Nachdem wir dem tristen deutschen Wetter entflohen waren, erwartete uns in <a href="http://www.google.de/search?tbm=isch&amp;hl=de&amp;source=hp&amp;biw=1462&amp;bih=807&amp;q=le+havre&amp;gbv=2&amp;oq=le+havre&amp;aq=f&amp;aqi=g10&amp;aql=&amp;gs_sm=e&amp;gs_upl=1142l2365l0l2856l8l8l0l2l2l0l236l948l1.3.2l6l0" target="_blank">Le Havre</a> strahlender Sonnenschein. Das Hotel war schnell gefunden und beim Check-In wurden wir von &#8220;Jean-Louis&#8221; auf deutsch begrüßt und direkt mit vielen Tipps ausgestattet: wo man gut essen kann, was man sehen muss, wo man hinfahren sollte. Unser Hotel war hübsch, aber leider waren unsere Zimmer im 4. Stock. Ohne Aufzug&#8230; Das WLAN klappte irgendwie, aber der Empfang war sehr mau, leider. Nachdem wir uns kurz frisch gemacht hatten, gingen wir dann über den Hafen an den Strand.</p>
<p><div class="note"><div class="notetip"></p>
<ul>
<li>Man darf keinen Sandstrand erwarten, Le Havre hat einen Kiesstrand. Allerdings sind die Kiesel gut und gerne 5-10 cm breit und man kann prima darauf laufen. Bei Ebbe gibt es einen kleinen Streifen Sand mit kleinen Fischen und sogar Seesternen! Die Strandregion ist kinderfreundlich und interessant; man kann z.B. die großen Container- und Fährschiffe beobachten. Das ist auch für die Erwachsenen sehr spannend.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Stadtkern von Le Havre wurde nach dem 2. Weltkrieg von einem Architektenteam neu geplant und aufgebaut. Das muss man nicht schön finden, aber aus eben diesem Grund zählt die Stadt zum Weltkulturerbe. Es gibt viel viel Beton, breite Straßen und lange Häuserkomplexe mit Arkaden. Das wirkt auf mich irgendwie etwas tot&#8230;</li>
</ul>
<ul>
<li>Und wenn man mit Meerespanorama gut essen gehen will, empfiehlt sich z.B. &#8220;Les Galets&#8221;, ein Strandrestaurant mit netter, flotter Bedienung, schönem Ambiente und einigermaßen erträglichen Preisen (frische Muscheln mit Sauce nach Wahl und Pommes kosten z.B. 10,50 €, Lachs-Tartar mit Baguette 6,90 €, aber ein großes 0,5 l-Bier haut mit 5,20 € richtig rein. Dafür sind die Portionen wirklich sehr groß und es schmeckt total lecker.) Das benachbarte Strandrestaurant zur Linken sollte man meiden; das Essen ist zwar auch OK, aber die Bedienung lahm, sprachfaul und die Tische wurden nicht abgewischt &#8211; irgendwie hat das was von &#8220;Deutschen-Feindlichkeit&#8221;).</li>
</ul>
<p></div></div></p>
<p>OK, warum haben wir kein authentisches Restaurant in der Stadt aufgesucht? Ganz einfach: die Sucherei war uns für die paar Tage zu mühsam und am Strand war&#8217;s einfach schöner als in der Stadt. Punkt.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-strandlehavre.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2422" title="Am Strand von Le Havre" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-strandlehavre.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
<td><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-strandlehavre2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2423" title="Strand mit Stadtpanorama" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-strandlehavre2.jpg" alt="" width="300" height="228" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Am Strand von Le Havre</strong></td>
<td><strong>Strand mit Stadtpanorama</strong></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2"><img class="alignnone size-full wp-image-2426" title="Typische Straße in der Innenstadt von Le Havre" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-strasselehavre.jpg" alt="" /></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2"><strong>Typische Straße in der Innenstadt von Le Havre</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #003366;"><em><strong><span style="font-size: x-large;">Historie und Naturwunder</span></strong></em></span></p>
<p>Am zweiten Tag fuhren wir nach <a title="Etretat offiziell. In deutsch." href="http://www.etretat.net/office_de_tourisme_etretat/pages/allemand_accueil.php" target="_blank">Étretat</a>, ca. 15 km entfernt. Das kleine Städtchen ist berühmt für die Kreidefelsen mit den absolut spektakulären Felsformationen &#8211; die habt Ihr sicher schon mal irgendwo gesehen. Die Felsen sind kostenlos begehbar. Übrigens stammen die &#8220;Löcher&#8221; in den Felsen von unterseeischen bzw. unterirdischen Flüssen, die die Klippen ausgehöhlt haben.</p>
<p>Spannend wird&#8217;s bei Ebbe: denn dann liegt ein Teil des Strandes frei, der an Fremdartigkeit seinesgleichen sucht! Direkt neben der Klippe <em>Porte d’Aval</em> liegt dann ein von Weitem gesehen braun-grünes Strandgebiet frei, das man unbedingt erkunden sollte. Einst im 2. Weltkrieg genutzt sieht man die Überreste von Bunken, die von Algen überwachsen sind und in denen Meereslebewesen ihr Domizil errichtet haben, z.B. festgesaugte Muscheln und braune &#8220;Klopse&#8221;, kleine Krabben und Fische. Alles in kristallklarem Wasser, das durch die Überreste der Bunker fließt. Und wenn man die Eisentreppe zum <em>Trou à l&#8217;homme</em>, einer Höhle, die einst einen schwedischen Seemann vor der Flut schützte, erklimmt, kann man durch einen dunklen Gang gehen, an dessen hinterem Ende man einen absolut spektakulären Blick auf die Felsen hat.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-etretat.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2418" title="Étretat, die berühmten Felsen" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-etretat.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
<td><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-etretatebbe.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2419" title="Die wundersame Welt bei Ebbe" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-etretatebbe.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Die berühmten Felsen von Étretat</strong></td>
<td><strong>Die wundersame Welt bei Ebbe</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #003366;"><em><strong><span style="font-size: x-large;">Über die &#8220;Brücke der Normandie&#8221; nach Honfleur und Harfleur</span></strong></em></span></p>
<p>Der <em>Pont de Normandie</em> ist die größte Schrägseilbrücke Europas und kostet 5,80 € Maut bei einfacher Überfahrt. Sie führt über die Seine und man muss sie benutzen, wenn man auf die andere Seite der Seinemündung, z.B. nach Honfleur, kommen will.</p>
<p><em>Honfleur</em> ist ein kleines, buntes (touristisch erschlossenes) Städtchen mit Hafen und einem großen Markt am Samstag. Kopfsteinpflaster-Sträßchen mit vielen (überteuerten) Restaurants und Andenkenläden machen die Sache kurzweilig. Hört sich jetzt zwar irgendwie negativ an, aber solche schönen, kleinen Orte sind leider grundsätzlich vom Massentourismus verseucht. Trotzdem ist es schön bunt und interessant und auf jeden Fall einen Besuch wert. Man muss ja kein Kaltgetränk für 5,- € (!!!) in einem Restaurant konsumieren.</p>
<p>Da wir uns leider verfahren hatten, führte unser Weg unwiederbringlich zurück über den Pont de Normandie und somit nicht nach Deauville und Trouville, wo wir gerne hinwollten. Dafür schauten wir uns das Örtchen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harfleur" target="_blank"><em>Harfleur</em></a> an, das eine überaus schöne Kirche zu bieten hat, die <em>Eglise Saint-Martin</em>. Mit tollen, neu gestalteten Kirchenfenstern ist sie wirklich einen Besuch wert, auch wenn man keinen Bezug zum Katholizismus hat (Religion ist mir schnuppe, aber so manches Bauwerk ist einfach schön). In Harfleur gibt es viele kleine Geschäfte, Bäckereien, Metzger etc. und der Ort ist einfach niedlich, hübsch dekoriert und authentisch französisch.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-bruecke.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2424" title="Pont de Normandie - Bild von flickr.com/photos/photograham/ (CC-Lizenz)" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-bruecke.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
<td><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-dorf2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2425" title="Harfleur" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-dorf2.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Der &#8220;Pont de Normandie&#8221;</strong></td>
<td><strong>Harfleur</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #003366;"><em><strong><span style="font-size: x-large;">Paris &#8211; und danach die Ewigkeit</span></strong></em></span></p>
<p>Wenn man schon 200 km von der französischen Hauptstadt entfernt ist und der Umweg nach Hause nur 100 km beträgt, kann man auch auf der Heimfahrt einen Abstecher dorthin machen, oder? Also haben wir am letzten Tag ausgecheckt und das Navi auf Paris programmiert.</p>
<p>Außerdem gibt&#8217;s in Frankreich lustige Namen, die einem an jeder Straßenecke begegnen <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-stricher.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2427" title="Stricher?!" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-stricher.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
<td><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-sauf.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2428" title="Gluck, Gluck, Gluck..." src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-sauf.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Welch ein Firmenname</strong></td>
<td><strong>Auch das hat bei uns eine andere Bedeutung</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Gegen 11.00 Uhr ging&#8217;s los, raus aus Le Havre, Richtung Paris. Nach den obligatorischen Pinkelpausen und Umwegen über Dörfer sind wir nachmittags angekommen. In einem Mc Donald&#8217;s gab&#8217;s kostenloses WLAN und so habe ich auf einer Seite erfahren, dass man in der <a title="Hier kommt der Tipp her :-)" href="http://www.paris-reisefuehrer-info.de/auto_verkehr_anreise/auto_verkehr_anreise.htm" target="_blank"><em>Allee des Fortifications</em></a> im 16. Arrondissement kostenlos parken könne. Auf der Hinfahrt, kurz vor Paris, konnte man bereits in der Ferne den Eiffelturm sehen und Michelle und ich schrieen gemeinsam ohne Vorwarnung &#8220;DER EIFFELTURM!!!&#8221; &#8211; genau in Yves Ohr, die prompt das Steuer verriss <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nachdem wir unseren Parkplatz gefunden hatten, fragten wir uns zunächst durch, wo die nächste Metro-Station ist. Die war ca. 10 Minuten entfernt und heißt <em>La Muette</em>. Von dort aus fährt man mit der Metrolinie 9 bis zur Station <em>Trocadero</em>, die direkt am Eiffelturm liegt. Ein Einzelticket mit der Metro kostet 1,45 € und man kann damit so lange und so oft fahren, wie man will, bis man die Metrotunnel verlässt.</p>
<p><div class="note"><div class="notetip">Wie in allen anderen Großstädten gilt: <strong>der jeweilige U-Bahn-Fahrplan ist der Schlüssel zum Erfolg!</strong> Die Pläne liegen an jeder Station aus und man sollte sich damit vertraut machen, um die Route zu planen. Fehlplanungen können zu unvorhergesehener Fahrerei führen, die ziemlich ermüdend werden kann.</div></div></p>
<p>Grundsätzlich ist der Eiffelturm jedesmal größer, als man ihn sich vorstellt. Das Ding ist einfach gigantisch! Bei strahlendem Sonnenschein und 35°C konnte Michelle es nicht fassen, am Ort ihrer Träume angekommen zu sein und sagte nur <em>&#8220;kneif&#8217; mich, ich kann&#8217;s nicht glauben, dass ich hier bin!&#8221;</em></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-paris1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2413" title="Eiffelturm 2011" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-paris1.jpg" alt="" width="300" height="401" /></a></td>
<td><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-metro.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2415" title="Metro Paris" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-metro.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Der Eiffelturm. Michelles Traum.</strong></td>
<td><strong>Der Klassiker: ein Metro-Eingang</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>35°C &#8211; Sonnenstich &#8211; ich habe langsam aber sicher aufgegeben und mir wurde flau im Magen, meine Kräfte ließen dramatisch nach und mir brach der kalte Schweiß aus. Klar, mit Sonnenbrand, anscheinend zu wenig getrunken und vollkommener Erschöpfung geht das nicht lange gut. Nachdem wir vom Eiffelturm zum Invalidendom gelatscht sind, die Metro Richtung Sacre Coeur genommen und mit der Schrägseilbahn hoch gefahren sind, konnte ich nur noch einsilbige Antworten geben, mich auf Treppenstufen setzen und hoffen, dass ich nicht umkippe. Also wandelte ich wie ein Zombie durch die Sträßchen des Künstlerviertels und nachdem ich eine Kopfschmerztablette von Yve bekam, war es rum: ich sah Sternchen und wollte nur noch in Ruhe sterben. Dass ich das Auto heil erreiche, glaubte ich nicht mehr, aber irgendwie ging&#8217;s doch, trotz Filmriss und dem Gefühl, ich hätte 3 Promille intus.</p>
<p>Wesentlich später war ich wieder ansprechbar und nachdem Yve nachts wacker das Auto aus Paris heraus navigierte, kapitulierte sie schließlich doch, als wir an einem Kreuz in der Pariser Peripherie ankamen, wo alle Autos wirr in der Gegend herumstanden und -fuhren und zudem noch eine Baustelle war. Leicht panisch übergab sie mir das Steuer und ich schaffte es irgendwie, uns aus Paris herauszumanövrieren.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-2414" title="Wer denkt sich solche Kreuzungen aus?!" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/normandie-navi.jpg" alt="" width="620" height="515" /></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wer denkt sich solche Kreuzungen aus?!</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die nächtliche Fahrt war ruhig, aber als wir schließlich wieder in Deutschland ankamen, zog sich die Strecke durch die Eifel wie Kaugummi. Morgens um halb 8 fielen wir dann todmüde in&#8217;s Bett, nachdem wir aus der &#8220;ewigen Stadt&#8221; durch die Ewigkeit der Eifel gefahren sind.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BLOGAKTION: Kleinkunst in der Firma - Die besten Gags aus der Welt der Arbeit</title>
		<link>http://www.loft75.de/2011/07/blogaktion-kleinkunst-in-der-firma/</link>
		<comments>http://www.loft75.de/2011/07/blogaktion-kleinkunst-in-der-firma/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 10:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen zum Mitmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.loft75.de/?p=2394</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/faert.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Färt (aus der Schlosserei)" />Na, Herrschaften, sicher kennt fast jeder von Euch (so er/sie nicht in einer bierernsten Firma arbeitet) die kleinen Eckchen, an denen sich Witziges und Kurioses entdecken lässt. Z.B. selbstgeschweißte Kaffeetassenhalter in der Schlosserei, mehr oder weniger passende Karikaturen, Sprüche und Kopien von allem Möglichen in Teeküchen, Kantinen und Büros &#8211; oftmals einlaminiert oder in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="initialcap">N</span>a, Herrschaften, sicher kennt fast jeder von Euch (so er/sie nicht in einer bierernsten Firma arbeitet) die kleinen Eckchen, an denen sich Witziges und Kurioses entdecken lässt. Z.B. selbstgeschweißte Kaffeetassenhalter in der Schlosserei, mehr oder weniger passende Karikaturen, Sprüche und Kopien von allem Möglichen in Teeküchen, Kantinen und Büros &#8211; oftmals einlaminiert oder in einer vergilbten Prospekthülle, die mittels Tesa an die Wand gepappt wurde.</p>
<p>Also all&#8217; die Dinge, die von einigermaßen humorvollen Kollegen erstellt wurden, um die Lebensbereiche in Firma, Kanzlei, Arztpraxis, Labor, Geschäft oder was-auch-immer ein wenig lustiger zu gestalten. Manches ist vielleicht aus der Not heraus geboren (um beispielsweise die Benutzung der Toilettenbürste zu illustrieren), aus Bequemlichkeit (der an die Werkbank mit schweren Stahlwinkeln angeschraubte Aschenbecher) oder einfach nur aus Gag. Um Euch das mal zu illustrieren, zeige ich Euch zunächst drei Kuriositäten aus unserer Firma (Klicken vergrößert).</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/faert.jpg"><img class="size-full wp-image-2395 alignnone" title="Färt (aus der Schlosserei)" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/faert.jpg" alt="" width="620" height="465" /></a><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/klobuerste.jpg"><img class="size-full wp-image-2396 alignnone" title="Klobürstenbenutzung (Herrentoilette)" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/klobuerste.jpg" alt="" width="620" height="459" /></a><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/roetlich.jpg"><img class="size-full wp-image-2397 alignnone" title="Tauchen kann rötlich sein (Schlosserei)" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/roetlich.jpg" alt="" width="620" height="463" /></a></p>
<p>So, jetzt wisst Ihr sicher, was ich meine. Bestimmt gibt&#8217;s bei Euch auch irgendwelche witzigen <strong>Objekte, Artefakte oder sogar kleine Kunstwerke, die Euch ein Lachen in&#8217;s Gesicht zaubern</strong>. Und weil es endlich mal Zeit wird, die meist versteckten Raritäten des kreativen Firmenhumors öffentlich zu präsentieren, brauche ich Eure Mithilfe!</p>
<p><div class="note"><div class="notetip"></p>
<ul>
<li>Etwas Ulkiges, Abartiges, Abgefahrenes in der eigenen Firma entdeckt? Sofort knipsen und Bild an <strong>(martin</strong> ät <strong>loft75 </strong>pünktchen<strong> de</strong>) schicken!</li>
<li>Ich veröffentliche Eure Bilder und kleinen Storys zum jeweiligen Motiv hier im Loft 75.</li>
<li>Damit wir alle etwas davon haben und das Ganze möglichst kurzweilig wird, könnt Ihr gerne den unten stehenden Aktionsbutton mit einem Hinweis auf diese Aktion auf Eurer Website/Blog einbinden. Sicher findet sich noch der eine oder andere, der auch etwas beizusteuern hat. Je mehr, desto lustiger wird&#8217;s.</li>
<li>Zu gewinnen gibt&#8217;s nix (und aus Raider wird Twix&#8230;), aber Ihr könnt später das beste Motiv per Abstimmung wählen.</li>
</ul>
<p><strong>Ich bin gespannt, welche kreativen Höchstleistungen auf Eurer Arbeitsstelle entstanden sind! Und ich bitte um fleißige Einsendungen, liebe Leser!</strong></div></div></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Der Blogbutton zur Aktion. In groß und klein. Im PNG-Format mit transparentem Hintergrund:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2400" title="kleinkunst-arbeit-logo" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/kleinkunst-arbeit-logo.png" alt="" width="620" height="183" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2401" title="kleinkunst-arbeit-logo (klein)" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/kleinkunst-arbeit-logo-klein.png" alt="" width="250" height="74" /></p>
<p><strong>So geht&#8217;s:</strong> gewünschten Blogbutton mit Rechtsklick und <em>&#8220;Speichern unter&#8230;&#8221;</em> speichern, Größe evtl. anpassen, in den eigenen Blog einfügen und mit der URI dieses Artikels verlinken. Hilfe benötigt? Einfach fragen!</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tutorial: der animierte Desktop für Windows 7/64-Bit - Mit Tricks und Kniffen zum Desktop-Film</title>
		<link>http://www.loft75.de/2011/05/tutorial-der-animierte-desktop-fuer-windows-764-bit/</link>
		<comments>http://www.loft75.de/2011/05/tutorial-der-animierte-desktop-fuer-windows-764-bit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 May 2011 19:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.loft75.de/?p=2353</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/animdesk-1.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Mein Desktop" />Wie bitte, ein animierter Desktop für Windows 7 (64-Bit)? Richtig gelesen, das geht. Aber seid gewarnt, das ist nichts für Computer mit einem älteren Prozessor Computer mit nur einem Prozessor (&#8220;Single-Core&#8221;) 32-Bit-Windows 7-Systeme (geht auch, wird hier aber nicht besprochen) alle anderen Systeme, die kein Windows 7 in der 64-Bit-Version nutzen (z.B. XP) Systeme, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bitte, ein animierter Desktop für Windows 7 (64-Bit)? Richtig gelesen, das geht. Aber seid gewarnt, das ist nichts für</p>
<ul>
<li>Computer mit einem älteren Prozessor</li>
<li>Computer mit nur einem Prozessor (&#8220;Single-Core&#8221;)</li>
<li>32-Bit-Windows 7-Systeme (geht auch, wird hier aber nicht besprochen)</li>
<li>alle anderen Systeme, die kein Windows 7 in der 64-Bit-Version nutzen (z.B. XP)</li>
<li>Systeme, die keinen Aero Glass-Effekt benutzen</li>
<li>Menschen, die kein Verständnis dafür haben, weil sie nicht auf Schnickschnack stehen und keinen Hang zum Deskmodding haben</li>
</ul>
<p>Für alle anderen, die ihren Desktop gerne ultimativ aufhübschen wollen, aber definitiv ein tolles Gimmick! Ohne riesige, fragwürdige Programme, die von irgendwelchen dubiosen Seiten stammen, mit SpyWare nerven und den Speicherverbrauch ultimativ in die Höhe treiben, sondern quasi <strong>mit Windows-Bordmitteln</strong>.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #3e5a54;"><strong><span style="font-size: large;">Meinen Desktop sehe ich doch eigentlich gar nicht, wenn ich am PC arbeite</span></strong></span></p>
<p>Sofern Du einen großen Bildschirm hast, der zudem Breitbild-Format hat, dann schon. Zumindest bei mir: ich besitze einen 22-Zoll-Flatscreen, der so groß ist, dass ich die meisten Programme nur im Fenstermodus betreibe. Da sehe ich auf jeden Fall noch genug von meinem Desktop, zumal die Aero Glass-Optik ja aktiviert ist und man transparente Fensterrahmen hat. So sieht das bei mir aus (Klick vergrößert):</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/animdesk-1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2354" title="Mein Desktop" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/animdesk-1.jpg" alt="" width="620" height="387" /></a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #3e5a54;"><strong><span style="font-size: large;">Vista konnte das bereits: <span style="color: #333333;">DreamScene</span></span></strong></span></p>
<p>Es gab für Windows Vista die sog. &#8220;Ultimate Extras&#8221;; Erweiterungen für die Ultimate-Version von Vista. Da war einiger Schnickschnack dabei, unter anderem eine Funktion namens &#8220;DreamScene&#8221;. Nichts anderes als das, was ich Euch in diesem Tutorial beschreibe. Nämlich eine Möglichkeit, den Desktop zu animieren. Dazu gab es spezielle &#8220;DreamScenes&#8221;, das waren kurze &#8220;Filmchen&#8221; im WMV-Format, die in Endlosschleife wiedergegeben wurden. Diese findet man reichlich im Netz und nach Abschluss des Tutorials seid Ihr auch in der Lage, diese zu benutzen. Und noch mehr.</p>
<p>Bei Windows 7 wurde diese DreamScene-Funktionalität leider kompromisslos gestrichen; vielleicht, weil der Hauptfokus des Betriebssystems auf Performance und nicht auf Gimmicks liegt. Nachvollziehbar. Aber das ändern wir jetzt einfach mal!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #3e5a54;"><strong><span style="font-size: large;">Schritt 1: Systemdateien hinzufügen und Registry mit einem Klick patchen</span></strong></span></p>
<p>Keine Angst, das ist nicht kompliziert und auch nicht gefährlich. Es müssen nur die für die DreamScene-Funktionalität benötigten Dateien heruntergeladen und in eurem Windows-Verzeichnis gespeichert werden. Danach wird per Doppelklick die Registry gepatcht und nach einem Neustart ist alles fertig. Dauert keine 5 Minuten und man muss auch kein Experte sein.</p>
<p>Zuerst müsst Ihr Euch <a title="benötigte Systemdateien bei CHIP.de herunterladen" href="http://www.chip.de/downloads/DreamScene-fuer-Windows-7-64-Bit_40791067.html#" target="_blank">hier</a> das Paket mit den entsprechenden Dateien herunterladen. Sicher <em>nicht</em> illegal, denn das Paket wird bei CHIP.de offiziell zum Download angeboten. Im Paket sind 3 Dateien enthalten: <strong>DreamScene.dll, DreamScene.dll.mui und Dscene.reg</strong>. Mit denen macht Ihr folgendes, nachdem Ihr präventiv einen Systemwiederherstellungspunkt gesetzt habt (unter Start &gt; Systemwiederherstellung):</p>
<ul>
<li> <strong>DreamScene.dll</strong> in den Ordner <em>C:\Windows\System32</em> extrahieren</li>
<li><strong>DreamScene.dll.mui</strong> in den Ordner <em>C:\Windows\System32\en-US</em> extrahieren</li>
<li><strong>Dscene.reg</strong> per Doppelklick ausführen und den Dialog, der erscheint, bestätigen</li>
<li>Windows neu starten (wichtig!)</li>
</ul>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #3e5a54;"><strong><span style="font-size: large;">Schritt 2: DreamScenes herunterladen und als Desktophintergrund nutzen</span></strong></span></p>
<p>Nach dem Neustart Eures Systems steht nun die Funktion zur Verfügung. Es wurden die Systemdateien/-einstellungen, die notwendig sind, um animierte Desktop-Hintergründe zu nutzen, installiert und aktiviert. Jetzt braucht man eigentlich nur noch was Schönes, das als Hintergrund herhalten soll. Hier einige gute Adressen:</p>
<ul>
<li><a title="DreamScenes en masse" href="http://dreamscene.org/gallery.php?Cmd=Show&amp;site=all#downloadgallery" target="_blank">DreamScene.org</a>: eine ganze Menge animierter Hintergründe, in Rubriken angeordnet und mit Vorschau.</li>
<li><a title="DreamScenes bei deviantART" href="http://browse.deviantart.com/?qh=&amp;section=&amp;q=dreamscene" target="_blank">deviantART</a>: ein bißchen stöbern, dann findet Ihr hier wirklich einzigartige DreamScenes.</li>
</ul>
<p>Die heruntergeladenen DreamScenes liegen im WMV-Format (=Windows Media Video) vor und werden einfach in einen beliebigen Ordner auf Eurer Festplatte kopiert. Und auf eine beliebige DreamScene-Datei macht Ihr dann den magischen Rechtsklick:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2355" title="&quot;Set as desktop background&quot;" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/animdesk-2.jpg" alt="" width="620" height="349" /></p>
<p>Und ab jetzt habt Ihr einen animierten Desktop&#8230;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #3e5a54;"><strong><span style="font-size: large;">Probleme?</span></strong></span></p>
<p>Je aufwändiger die animierten Dateien sind, desto mehr Rechnerleistung wird in Anspruch genommen. Wie gesagt, mit einer älteren CPU geht gar nichts. Es sollte schon mindestens eine halbwegs moderne 2-Kern-CPU sein. Ich benutze einen <em>AMD Athlon II X2 245</em> mit 2 mal 2,4 GHz Takt, da läuft&#8217;s schon extrem flüssig und das System wird leistungsmäßig so gut wie nicht in Mitleidenschaft gezogen &#8211; lediglich das Scrollen im Browser kommt mir subjektiv ein wenig langsamer vor. Aber keinesfalls störend. Die CPU-Last liegt bei manchen DreamScenes um die 20%, bei anderen schon mal bei 70%, hängt von der gewählten DreamScene ab.</p>
<p>Falls das Arbeiten allerdings zur Qual wird, dann benutzt auf jeden Fall wieder einen statischen Desktop-Hintergrund.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #3e5a54;"><strong><span style="font-size: large;">Anregungen</span></strong></span></p>
<p>Es kann jedes Video im WMV- oder MPG-Format als animierter Desktop-Hintergrund verwendet werden. Ob das kurze Animationen oder richtige Videos sind, ist eigentlich egal. Vielleicht auch ein Musikvideo oder das Lieblings-Video mit dem Freund oder der Freundin &#8211; das alles ist als Desktop-Hintergrund abspielbar. Übrigens: falls das Video Sound enthalten sollte, wird dieser nicht wiedergegeben. Wäre ja auch ziemlich störend, wenn permanent irgendein Gedudele abläuft.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><div class="note"><div class="notewarning"></p>
<ul>
<li><strong>Bedenkt bitte, dass das nur für Windows 7 in der 64-Bit Version gilt! <span style="text-decoration: underline;">Falls Ihr eine 32-Bit-Version von Windows 7 habt, dann schaut mal <a title="so geht's mit 32-Bit Windows 7" href="http://www.chip.de/downloads/DreamScene-fuer-Windows-7-32-Bit_40791573.html" target="_blank">hier</a> vorbei.</span> Falls irgendwas nicht funktioniert und Ihr die Videodateien nicht per Rechtsklick als Desktop-Hintergrund setzen könnt, dann geht die einzelnen Schritte noch einmal genau durch. Achtet unbedingt darauf, dass die oben genannten Systemdateien in den richtigen Ordnern landen. Und das Neustarten nach dem Doppelklick auf die Dscene.reg auch nicht vergessen.</strong></li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li><strong>Die Unterschriften von Desktop-Icons sind bisweilen unsauber. Nichts Dramatisches, aber eben vorhanden. Wenn ich einen Workaround dafür finde, ergänze ich den Artikel entsprechend.<br />
 </strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Wenn alles nicht klappen sollte, dann stellt Euer Windows wieder her, indem Ihr unter Start &gt; &#8220;Systemwiederherstellung&#8221; den gesetzten Wiederherstellungspunkt aufruft und somit die Änderungen rückgängig macht.</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Das sollte aber eigentlich nicht nötig sein, denn außer, dass die Funktion wider Erwarten nicht zur Verfügung steht, kann nichts am System kaputt gehen.</strong></li>
</ul>
<ul>
</ul>
<p></div></div></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong><span style="font-size: x-large;">Und nun viel Spaß mit Eurem animierten Desktop!</span></strong></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>PutPat-Videos auf dem Computer speichern - Ein kurzes Tutorial, wie man Videos von PutPat auf der Festplatte speichern kann</title>
		<link>http://www.loft75.de/2011/02/putpat-videos-auf-dem-computer-speichern/</link>
		<comments>http://www.loft75.de/2011/02/putpat-videos-auf-dem-computer-speichern/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 22:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kino, Fernsehen, Video]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.loft75.de/?p=2310</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/putpat-streamtransport.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="StreamTransport und PutPat" />Sicher kennen viele von Euch PutPat &#8211; den eigenen, zumeist werbefreien Musikvideo-Sender im Internet. Das ist nun wirklich eine feine Sache! Wenn Ihr das noch nicht kennt, dann schaut doch einfach mal hier &#8216;rein und erfahrt mehr darüber. In Zeiten, in denen die GEMA immer mehr Videos auf YouTube sperrt und man in die Röhre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher kennen viele von Euch PutPat &#8211; den eigenen, zumeist werbefreien Musikvideo-Sender im Internet. Das ist nun wirklich eine feine Sache! Wenn Ihr das noch nicht kennt, dann <a href="http://www.loft75.de/2009/06/euer-eigener-musikvideo-sender-putpat/">schaut doch einfach mal hier &#8216;rein und erfahrt mehr darüber</a>.</p>
<p>In Zeiten, in denen die GEMA immer mehr Videos auf YouTube sperrt und man in die Röhre schaut, möchte man vielleicht eine Möglichkeit zur Hand haben, trotzdem seine Liebligsvideos anzusehen (einfach PutPat laden und den persönlichen Kanal entsprechend anpassen) oder vielleicht auch auf dem Computer zu speichern, um sie unabhängig von der Internetverbindung anschauen und evtl. seine Party mit ein paar bewegten Bildern aufhübschen zu können.</p>
<p>Nun, das geht einfacher als gedacht, man muss nun wirklich keine Klimmzüge unternehmen, um das zu realisieren. Man benötigt nur ein kostenloses Programm, um direkt loszulegen!</p>
<p><span style="color: #927a4e;"><strong><span style="font-size: medium;">StreamTransport herunterladen</span></strong></span></p>
<p>Dies ist eine kostenlose Software für Windows, die sowohl ein Browserfenster zum Abspielen hat als auch die Möglichkeit bietet, die einzelnen Videos herunterzuladen. Dazu besorgt man sich <a title="StreamTransport herunterladen" href="http://www.streamtransport.com/">StreamTransport</a> auf deren Website und installiert es wie gehabt per Doppelklick. Somit ist Punkt 1 schon erledigt.</p>
<p><span style="color: #927a4e;"><strong><span style="font-size: medium;">Videos aus PutPat herunterladen &#8211; so geht&#8217;s</span></strong></span></p>
<ul>
<li>Startet StreamTransport und gebt die Adresse <em>putpat.tv</em> im oberen Eigabefeld ein. Mit einem Klick auf ENTER lädt sich die Website in StreamTransport und Ihr loggt Euch mit Euren Benutzerdaten ein.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wählt den gewünschten Kanal und los geht&#8217;s: </li>
</ul>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/putpat-streamtransport.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2311" title="StreamTransport und PutPat" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/putpat-streamtransport.jpg" alt="" width="620" height="398" /></a></p>
<ul>
<li>Jedes einzelne Video wird automatisch in die untere Liste eingehängt, sobald es startet. Wenn Ihr es herunterladen möchtet, dann markiert es und klickt auf &#8220;Download&#8221;. Vorher einen Haken machen bei &#8220;Change Folder&#8221;, denn dann werdet Ihr vor dem Herunterladen aufgefordert, die Datei zu benennen und einen Ordner auszuwählen, wo das Video gespeichert werden soll.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Fertig!</strong> Das gewünschte Video ist im Format FLV (Flash) in vernünftiger Qualität und mit ordentlichem Sound gespeichert. Gutes Gelingen und viel Spaß beim Anschauen Eurer Videos <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<p><div class="note"><div class="notetip">Wer das FLV-Format nicht mag oder nicht abspielen kann, sollte einen Blick auf <a title="Grottige Website, aber klasse Software" href="http://www.xmedia-recode.de/download.html" target="_blank">XMediaRecode</a> werfen &#8211; diese ebenfalls kostenlose Software kann fast jedes Format in ein anderes konvertieren, z.B. FLV in MP4 etc.</p>
<p>Und natürlich klappt StreamTransport nicht nur mit PutPat, sondern mit jeder beliebigen Video-Seite und sogar mit den öffentlich-rechlichen Mediatheken (!!). Einfach die Adresse der Seite eingeben, die das Video enthält, das Ihr herunterladen wollt. Der Rest funktioniert wie oben beschrieben.</div></div></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Radio hören mit dem Windows Media Player - Eine kleine Anleitung mit Tipps &amp; Tricks</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/08/radio-hoeren-mit-dem-windows-media-player/</link>
		<comments>http://www.loft75.de/2010/08/radio-hoeren-mit-dem-windows-media-player/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.loft75.de/?p=2235</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/webradio_kopieren.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Adresse des Livestreams kopieren" />So, Herrschaften, Ihr habt ja sicherlich alle den Windows Media Player bei euch installiert, sofern Ihr Windows nutzt. Das Teil ist gar nicht mal so schlecht, ehrlich gesagt, ist es prima, denn man kann es nativ unter 32- oder 64-Bit-Systemen betreiben, es bietet eine Menge hübscher Funktionen und der Windows Media Player (WMP) sieht auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, Herrschaften, Ihr habt ja sicherlich alle den Windows Media Player bei euch installiert, sofern Ihr Windows nutzt. Das Teil ist gar nicht mal so schlecht, ehrlich gesagt, ist es prima, denn man kann es nativ unter 32- oder 64-Bit-Systemen betreiben, es bietet eine Menge hübscher Funktionen und der Windows Media Player (WMP) sieht auch noch hübsch aus.</p>
<p>Klar, die üblichen Player wie foobar2000 oder VLC sind natürlich unter den Geeks wesentlich besser gelitten, aber der WMP ist bei jedem Windows-System (sofern es nicht die &#8220;N&#8221;-Version ist) sowieso an Bord. Weshalb sollte man ihn also nicht nutzen? Und jetzt zeige ich Euch, wie man damit Webradio hört und ganz einfach und problemlos Sender speichert und darauf zugreift.</p>
<p><span style="color: #3366cc;"><strong><span style="font-size: x-large;">Webradio hören</span></strong></span></p>
<p>Viele Radiosender bieten auf ihrer Website die Möglichkeit, einen Livestream anzuhören. Der wird meist innerhalb der Seite abgespielt und setzt voraus, dass man sein Browswerfenster geöffnet hat. Wird der Browser geschlossen, ist das Webradio weg. Ich finde es schöner, wenn man sein Lieblings-Webradio unabhängig vom Browser anhören kann.</p>
<p>Der WMP ist das Programm meiner Wahl, wenn ich Webradio hören will. Obwohl er einem das Leben unnötig schwer macht..! Man hat auf einer Seite, z.B. NDR2.de, den Link zum Livestream gefunden und möchte diesen im WMP abspielen und in der WMP-eigenen Bibliothek in einer Playlist speichern, sodass man den Sender jederzeit per Doppelklick hören kann. Fehlanzeige. Den Link zum Stream in das WMP-Fenster zu ziehen schlägt fehl, eine Verknüpfung, die man bereits erstellt hat, ebenso. Was also tun?</p>
<p><span style="color: #3366cc;"><strong><span style="font-size: x-large;">Man muss den Umweg kennen&#8230;</span></strong></span></p>
<p>Ist zwar doof, aber der WMP kann Webradio-URLs nur per Umweg in eine Playlist hinzufügen. Und so geht&#8217;s:</p>
<p><em><span style="font-size: medium;">1. Streaming-Adresse des Webradios, das man hören will, herausbekommen.</span></em></p>
<p>Viele Websites von Radiosendern bieten einen Link &#8220;Livestream&#8221; o.ä., mit dem man live das gewünschte Radioprogramm hören kann. Wir machen das mal am Beispiel von <a title="Livestream-Seite von N-JOY" href="http://www.n-joy.de/radio/livestream116.html">N-JOY</a>:</p>
<p><img class="size-full wp-image-2236 alignnone" title="Adresse des Livestreams kopieren" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/webradio_kopieren.jpg" alt="" width="600" height="384" /></p>
<p>Manche Radio-Websites bieten hier leider keine Möglichkeit, die Datenquelle auszuwählen, sondern es öffnet sich direkt der Player in einem neuen Fenster und er dudelt auch direkt los. Hier kann man einen etwas komplizierten Umweg gehen, indem man sich per Rechtsklick auf das sich öffnende Popup-Fenster den Quelltext anzeigen lässt und versucht, die Stream-Adresse herauszubekommen. Im Falle von Radio FFH wurde ich leider nicht fündig, auch nicht nach dem Studium der FAQ zum Livestream-Empfang. Hm! Über dieses leidige Thema haben sich aber schon viele den Kopf zerbrochen und beispielsweise <a href="http://www.mysnip.de/forum-archiv/thema/8773/96070/___Streamadresse+herausfinden___.html" target="_blank">hier</a> einige Lösungsansätze gepostet.</p>
<p><em><span style="font-size: medium;">2. Stream im WMP abspielen</span></em></p>
<p>Das geht einfach. WMP starten (TIPP: wer ein 64-Bit-System benutzt, hat nur die 32-Bit-Variante des WMP in der Superbar verlinkt &#8211; diesen Link einfach löschen und stattdessen im Explorer die Datei &#8220;wmplayer.exe&#8221; im Verzeichnis C:\Programme finden und in die Superbar ziehen. Schon kann man die 64-Bit-Version benutzen) und mit <em>Strg+U</em> oder <em>&#8220;Datei &#8211; URL öffnen&#8230;&#8221;</em> die kopierte Stream-Adresse einfügen und <em>OK</em> klicken.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2237" title="Webradio-Link einfügen" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/webradio_einfuegen.jpg" alt="" width="600" height="319" /></p>
<p>Jetzt dudelt der gewählte Radiosender lustig vor sich hin &#8211; prima! Aber wie bekommen wir den Stream in eine Playlist, sodass man in immer wieder vom WMP aus aufrufen kann? Jetzt kommt der erwähnte Umweg&#8230;</p>
<p><em><span style="font-size: medium;">3. Playlist erstellen und Radiosender hinzufügen</span></em></p>
<p>Wenn man nicht weiß, wie&#8217;s geht, wird man bekloppt. Aber davor bewahre ich Euch, denn Ihr müsst nur eine neue Playlist erstellen mittels Klick auf den oberen Button <em>&#8220;Wiedegabeliste erstellen&#8221;</em>. Diese nennen wir einfach mal &#8220;Radio&#8221;. Rechts oben im WMP habt Ihr außerdem 3 Tab-Reiter, einer davon heißt <em>&#8220;Wiederge&#8230;&#8221;</em>. Draufklicken! Und hier steht endlich der Name des Radiosenders, den Ihr gerade abspielt, also in unserem Beispiel N-JOY. Den zieht Ihr in die Wiedergabeliste et voila: Der Radiosender ist in der Wiedergabeliste drin!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2238" title="Sender in die Playlist ziehen und fertig" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/webradio_playlist.jpg" alt="" width="600" height="270" /></p>
<p><span style="color: #3366cc;"><strong><span style="font-size: x-large;">Fazit: Warum einfach, wenn&#8217;s auch kompliziert geht</span></strong></span></p>
<p>Warum es dermaßen umständlich ist, eine Streamingadresse in den WMP einzufügen, wird mir ewig ein Rätsel bleiben. Statt dass man einfach den Link zum Internetradio-Sender in das WMP-Programmfenster zieht, nein, es muss 1.000 mal geklickt werden und wenn man nicht weiß, wo und wie man klicken soll, rauft man sich die Haare.</p>
<p>Besonders schlimm finde ich, dass es im Fenster &#8220;Wiedergabeliste&#8221; noch nicht einmal ein Kontextmenü per rechter Maustaste gibt, wo man die gewünschten Informationen zum Internetradio eintragen kann. Also sowas wie <em>&#8220;Umbenennen&#8230;&#8221;</em> etc.</p>
<p>Wie dem auch sei, wenn man weiß, wie&#8217;s geht, dann kann man seine Lieblings-Internetradios problemlos in die Playliste des WMP integrieren und einfach per Doppelklick Internetradio hören. Was noch stört, ist die Tatsache, dass erst beim Anhören des Radiosenders in der Playlist der korrekte Titel des Senders angezeigt wird. In der Playlist selbst steht nämlich der Dateiname des Streams, z.B. &#8220;ndr_n-joy_hi_wma&#8221;. Nochmal <em>Hmmpf!</em> Und nein, es gibt keine mir bekannte Möglichkeit, das zu ändern, selbst manuelle Eingriffe in die Playlist-Datei sind nicht möglich (bzw. nicht zielführend)</p>
<p><span style="color: #3366cc;"><strong><span style="font-size: x-large;">Kurzanleitung &#8211; so streamt und speichert man Internetradio mit dem WMP</span></strong></span></p>
<ul>
<li>Stream-Adresse des gewünschten Radiosenders herausbekommen und kopieren</li>
<li>die URL in der Bibliotheks-Ansicht des WMP per Strg+U einfügen und wiedergeben</li>
<li>neue Playlist &#8220;Radio&#8221; erstellen, oben rechts auf &#8220;Wiederge&#8230;&#8221; klicken und den Radiosender in die Playlist ziehen.</li>
</ul>
<p><strong>So, und nun viel Erfolg beim Erstellen Eurer eigenen &#8220;Radio-Playlist&#8221;!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das fast in&#8217;s Wasser gefallene Festival - RheinKultur Bonn - genial, wenn es nicht regnet ;-)</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/07/das-fast-ins-wasser-gefallene-festival/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 20:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Feste und Bräuche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.loft75.de/?p=2194</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/rheinkultur_hochwasser.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Überflutete Straßen in Bad Godesberg" />Am Samstag hatten wir kinderfreie Zeit und brachen bei angenehmem Wetter (warm, sonnig) nach Bonn auf, um mal wieder ein Festival zu erleben. Bei der RheinKultur war ich sicher 15 Jahre nicht mehr und um so mehr freute ich mich auf einen schönen Festival-Tag. Aber bereits auf der Fahrt verfinsterte sich der Himmel und ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="initialcap">A</span>m Samstag hatten wir kinderfreie Zeit und brachen bei angenehmem Wetter (warm, sonnig) nach Bonn auf, um mal wieder ein Festival zu erleben. Bei der <a title="zur Website des Festivals" href="http://www.rheinkultur-festival.de/index.php" target="_blank">RheinKultur</a> war ich sicher 15 Jahre nicht mehr und um so mehr freute ich mich auf einen schönen Festival-Tag. Aber bereits auf der Fahrt verfinsterte sich der Himmel und ab Remagen lagen dicke Äste und umgestürzte Bäume am Wegesrand! Überall Feuerwehr, die Straße war nass, hier musste es wie aus Kübeln geregnet haben. Als wir in Bad Godesberg einfuhren, waren ganze Straßen überschwemmt und die Gullideckel hoben sich!</p>
<p><img class="size-full wp-image-2195 alignnone" title="Überflutete Straßen in Bad Godesberg" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/rheinkultur_hochwasser.jpg" alt="" width="620" height="465" /></p>
<p>Auch als wir unseren Parkplatz erreichten, schüttete es wie aus Eimern und mit Regenschirm bewaffnet machten wir uns auf in Richtung Festivalgelände. Nach ca. weiteren 30 Minuten Dauerregen wurde es dann glücklicherweise heller und das Publikum kehrte zurück zur vollkommen aufgeweichten Rheinaue.</p>
<p>RheinKultur ist ein richtig tolles Festival, denn es ist kostenlos, in schönem Ambiente (Rheinaue Bonn), mit interessanten Bands und vielen tollen Ständen und Fressbuden und natürlich guter Laune. Top-Acts waren u.a. Max Herre (&#8220;A.N.N.A&#8221;), Madsen und Juliette Lewis.</p>
<p>Der erste Act, den wir uns in voller Länge anschauten, war <a title="zur Website der Familie Popolski" href="http://www.the-pops.de/" target="_blank">&#8220;Der Familie Popolski&#8221;</a>, eine Band, die so tut, als hätte Opa Pjotrek Popolski die Popmusik erfunden und alles, was man so in den Charts hört, ist eigentlich nur von ihm geklaut. Folglich spielen die Popolskis die &#8220;Originalversionen&#8221;, und zwar mit schrägen Sprüchen in deutsch-polnisch (<em>&#8220;mussen wir kurz Wudkapause machen. Alle 20 Minuten, wie in Polen. Wir sind jetzt schon hackedicht&#8221;</em>). Die Musik ist klasse, denn es ist ein Mix aus Polka-Hardrock-Reggae, der einfach nur abgeht wie Sau. Mit auf der &#8220;Buhne&#8221; sind &#8220;Cousine Dorota&#8221; (<em>&#8220;der Heißeste von der Heißesten&#8221;</em> &#8211; singt göttlich und sieht auch nicht übel aus) und <em>&#8220;der Stratocastri&#8221;</em>, eine goldene, dreihalsige (!) Gitarre, der man ungeahnte Töne entlocken kann.</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/rheinkultur_popolski.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2196" title="der Stratocastri von der Popolskis" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/rheinkultur_popolski.jpg" alt="" width="620" height="465" /></a></p>
<p>Große Comedy, riesen-Spaßfaktor und einfach geile Musik, die abgeht und auch musikalisch überzeugt. Hier gibt&#8217;s eine kleine Auswahl auf <a title="Suchergebnisse bei YouTube" href="http://www.youtube.com/results?search_query=der+familie+popolski&amp;suggested_categories=24%2C10&amp;page=1" target="_blank">YouTube</a>.</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/rheinkultur_kippen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2197" title="Zerfledderte Kippen" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/rheinkultur_kippen.jpg" alt="" width="202" height="151" /></a>So, langsam waren unsere Zigarettenschachteln vollends zerfleddert vom dauernden rein-raus und dem Regen, und wir schauten uns auf dem Festivalgelände um. Essenstechnisch war für jeden etwas dabei, es gab viele Schmuck- und T-Shirt-Stände, interessante Gestalten und prima Stimmung. Später trafen wir noch Yves Freundin mitsamt Tochter und deren Freund und fortan bestritten wir den weiteren Abend mit diesen Herrschaften. Schließlich war das Wetter jetzt wieder klasse und das Festivalgelände proppenvoll. 5 Bühnen, die unterschiedliche Stilrichtungen präsentierten (HipHop, Krach, gute Musik, Techno und noch mehr gute Musik) sorgten für Abwechslung. Und weiter ging&#8217;s zu <a title="Jennifer Rostock. Die Website." href="http://www.jennifer-rostock.de/" target="_blank">Jennifer Rostock</a>.</p>
<p>Die Dame und ihre Band machen Musik im Stil von &#8220;Wir sind Helden&#8221;, gemischt mit Ideal, Großstadtgeflüster und Karpatenhund. Die Sängerin Jennifer Weist ist rotzfrech und holte sich mehrmals Leute aus dem Publikum auf die Bühne: ein 15-jähriges Mädel, das überraschend gut <a title="zum Live-Video bei Youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=LaTJ3XLwiZo" target="_blank">&#8220;Kopf oder Zahl&#8221;</a> sang und einen &#8220;potenten jungen Herrn&#8221;, der sein Hinterteil während des Gesangs schwingen musste.</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/rheinkultur_jrostock.jpg"><img class="size-full wp-image-2198 alignnone" title="Jennifer Rostock" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/rheinkultur_jrostock.jpg" alt="" width="620" height="465" /></a></p>
<p>Später, nachdem wir das Gelände abgegrast hatten, uns die Schultern weh taten dank der &#8220;Kühltasche aus der Hölle™&#8221;, die selbst im leeren Zustand noch so viel wog wie im vollen und nach einem netten Gespräch mit einer Zigaretten-Promo-Studentin machten wir uns irgendwann gegen 23.00 Uhr auf den Nachhauseweg.</p>
<p><div class="note"><div class="notehelp"></p>
<p><strong><span style="font-size: large;">War klasse! Und wer kommt nächstes Jahr mit?</span></strong></p>
<p></div></div></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Hey weiblicher Mensch, kannst Du mir bitte was zu trinken geben?&#8221; - Der Irrsinn der Gender-Theorie. Und warum das EU-Parlament ncht alle Tassen im Schrank hat.</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/06/hey-weiblicher-mensch-kannst-du-mir-bitte-was-zu-trinken-geben/</link>
		<comments>http://www.loft75.de/2010/06/hey-weiblicher-mensch-kannst-du-mir-bitte-was-zu-trinken-geben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 19:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Ich prangere an]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/gender_logo.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Die Faust im Schritt" />Die Tage ist per Twitter Folgendes von iwona_w &#8216;reingekommen: Also, diese ganzen Kampf-Emanzen übertreiben es langsam ganz schön: http://bit.ly/a2t2Fk /via @fatmike182 Die Mutter als tumbes Sexobjekt, gefangen in einer minderwertigen Rolle Der dort verlinkte Text sagt in Kurzfassung aus, dass der Begriff &#8220;Mutter&#8221; sexistisch geprägt sei (!!), weil er eine weibliche Person quasi &#8220;degradiert&#8221; &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tage ist per Twitter Folgendes von <a title="iwona_w aka Ivy bei Twitter" href="http://twitter.com/iwona_w" target="_blank">iwona_w</a> &#8216;reingekommen:</p>
<blockquote><p>Also, diese ganzen Kampf-Emanzen übertreiben es langsam ganz schön: <a title="zum Artikel" href="http://www.medrum.de/?q=content/kampf-gegen-den-mutterbegriff-als-sexistischem-stereotyp" target="_blank">http://bit.ly/a2t2Fk</a> /via @fatmike182</p>
</blockquote>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="font-size: large;">Die Mutter als tumbes Sexobjekt, gefangen in einer minderwertigen Rolle</span></p>
<p>Der dort verlinkte Text sagt in Kurzfassung aus, dass der Begriff &#8220;Mutter&#8221; sexistisch geprägt sei (!!), weil er eine weibliche Person quasi &#8220;degradiert&#8221; &#8211; nämlich zur Ernährerin und Erziehungsperson. Es sei &#8211; so der Europarat &#8211; mit der <a title="Worum geht's? Kurze Einführung bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Studies" target="_blank">Gender-Theorie</a> nicht vereinbar, dass eine Frau in die stereotype, diskriminierende (!!!) Rolle als Mutter gesteckt wird. <em>Mutter</em> sei ein sexistisches Stereotyp, das die Frau in den Medien in  eine überlieferte Rolle dränge. Für diese Zielsetzungen tritt besonders die &#8220;European Women&#8217;s Lobby&#8221;  (EWL), eine Nicht-Regierungsorganisation, bereits seit langer Zeit ein.</p>
<p>Sehr anschaulich beschreibt auch das Zitat aus dem entsprechenden Arbeitspapier des Europarats, worum es geht:</p>
<blockquote><p>When they are not under-represented or invisible, women are often represented in the media in roles<br />
 traditionally assigned by society, portrayed as passive and lesser beings, mothers or sexual objects. These<br />
 sexist stereotypes in the media perpetuate a simplistic, immutable and caricatured image of women and<br />
 men, legitimising everyday sexism and discriminatory practices and establishing a barrier to gender equality.</p>
</blockquote>
<p>For non-english-speakers:</p>
<blockquote><p>Wenn sie nicht gerade unterrepräsentiert oder gar unsichtbar sind, werden Frauen in den Medien oft als passive oder niedere Menschen dargestellt oder als Mütter und Objekte der sexuellen Begierde. Diese sexistischen Stereotypen in den Medien zeigen ein vereinfachtes, unveränderliches Image von Frauen und Männern, die damit zu ihrer eigenen Karikatur werden. Dies legitimiert den täglichen Sexismus und die Diskriminierungen und verhindert eine sexuelle Gleichheit.</p>
</blockquote>
<p>Unter dem besagten Artikel diskutieren auch ein paar Frauen mit und fühlen sich in ihrer Rolle als Mutter durchaus wohl und können nur den Kopf schütteln, warum sie bevormundet werden sollen und ihnen sogar der Begriff &#8220;Mutter&#8221; abspenstig gemacht werden soll, der ja so gar nichts Schlechtes oder Negatives beinhaltet.</p>
<p>Eine gewisse Frau Stump, die offensichtlich von ihrem Leben als Frau gefrustet ist, dem schweizerischen Nationalrat angehört und aus irgendwelchen Gründen im Europarat sitzt, ist maßgeblich verantwortlich für diesen groben Unfug. Und will allen Ernstes durchdrücken, dass Mütter nicht mehr Mütter genannt werden sollen. Wie denn bitteschön sonst, wenn sie ein oder mehrere Kinder haben?</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="font-size: large;">Ab jetzt wird&#8217;s böse</span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2146" title="Die Faust im Schritt" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/gender_logo.jpg" alt="" width="276" height="274" />Soll das Kind sie mit Vornamen oder &#8220;Bezugsperson&#8221; anreden, oder wie geht das in Zukunft vonstatten? Was kommt als nächstes von diversen verpeilten, realitätsfremden Kampf-Emanzen? Dürfen irgendwann die Begriffe <em>Mann</em> und <em>Frau</em> nicht mehr verwendet werden? Oder <em>Er</em> und <em>Sie</em>? Werden wir zu einem großen <em>Es</em> und bezeichnen uns fortan nur noch als <em>diversifizierte Menschen</em>? Ja, das wäre fein, wenn es nach Frau Schwarzer und den <a title="Militanter Feminimus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feminismus#Militanter_Feminismus" target="_blank">&#8220;Radikal-Feministinnen&#8221;</a> ginge. Dann würden die Männer die Schwänze abgeschnitten bekommen und die Feministinnen würden sich dann noch beschweren, dass sie ihre Männer nicht mehr nach Belieben benutzen können, weil nichts mehr in der Hose ist. <a title="Artikel zu Valerie Solanas" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Valerie_Solanas#Das_SCUM-Manifest" target="_blank">Frau Solanas</a> propagierte übrigens die Tötung aller Männer (man sollte den Zusammenhang zu ihrem Leben sehen, aber was sie sagte, war einfach krank).</p>
<p>Mal ganz im Ernst, ich bin für Gleichberechtigung. Aber sind wir nicht schon längst gleichberechtigt? Ich persönlich kenne keine Frauen, die diskriminiert werden, weil sie Frau sind. Im Stern war vor einigen Monaten ein Artikel, dass Frauen sogar schon den Männern überlegen sind und die besseren Chancen im Leben haben, also WTF?</p>
<p>Was ich bei vielen Kampf-Emanzen bemerkt habe, ist dass sie oft überdurchschnittlich unattraktiv sind oder sich gerne mit Hölzfällerhemden bekleiden (und auch sonst weiblich anmutende Kleidungsstücke meiden), Kurzhaarfrisuren bevorzugen (außer Frau Schwarzer, die ist nur wirr auf dem Kopf und im Kopf), radikal links orientiert sind und sich anscheinend in ihrer Rolle als Frau nicht wohlfühlen. Ach ja, Mütter sind sie auch eher selten. Und so manche von diesen Damen hat irgendwie noch nicht mitbekommen, dass seit Frau Solanas eine ganze Menge hinsichtlich Gleichstellung passiert ist, sondern wollen immer noch die verhassten Männer mit dem Messerchen entmannen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="font-size: large;">Was ist das Problem an einer &#8220;Rolle&#8221;?</span></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2153" title="Marge Simpson von shannonpatrick17@flickr.com (CC)" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/marge_simpson-222x300.jpg" alt="" width="222" height="300" />Jeder von uns spielt Rollen. Im täglichen Leben sind wir Karrierefrauen, Mütter, Väter, Freunde und Freundinnen, Weicheier und Helden. Superman und Supergirl, Marge Simpson, Hello Kitty oder Bruce Willis. Toughe KFZ-Mechanikerinnen und softe Sozialpädagogen. Und letztere sind nach Feierabend vielleicht kuschelbedürftige Frauen oder peitschenschwingende Männer. Wo ist das Problem?</p>
<p>Wenn&#8217;s um die Bezahlung im Job geht: wenn Frauen bei gleicher Qualifikation weniger verdienen als Männer, soll den Personalverantwortlichen das beste Stück verwelken. Denn das ist nicht richtig und gehört rechtlich verboten. Aber sonst? Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass der Großteil der Männer und Frauen unter den Rollen leiden, die sie innehaben. Und jeder ist &#8211; zumindest jobmäßig &#8211; seines Glückes Schmied, da rede sich bitte niemand &#8216;raus.</p>
<p>Laut <a title="Wie geht's uns heute? neon zum Thema &quot;Damals-Heute&quot;" href="http://www.neon.de/kat/sehen/gesellschaft/312017.html" target="_blank">neon</a>, Ausgabe Juli 2010, hatten 1980 4,5%, aller Frauen eine Führungsposition im privaten Bankgewerbe. 2008 waren es bereits 24,3%. Wer hätte das gedacht?</p>
<p>Yve, meine Freundin, hat auch eine sehr vernünftige  und qualifizierte Stelle, obwohl sie 2 Kinder erzieht und nebenbei Mutter, Tochter und Lebensgefährtin ist. Sie beschwert sich nicht, dass sie sich &#8220;schminken muss&#8221;, &#8220;gut aussehen soll&#8221; und erzählt auch nicht von den Qualen, Ohrringe zu tragen und hübsche Oberteile anzuziehen.</p>
<p>Was ist also schlimm daran, diese oder jene bestimmte Rolle zu haben? Ich bin Seelentröster und Freund für die beiden Kiddies, engagierter Mitarbeiter in meinem Betrieb, Hosen- und Hemden-Träger, Mann, Geliebter, melancholischer Misanthrop, romantischer Held und noch so viel mehr. Ich leide nicht darunter. Ich fühle mich nicht benachteiligt, wieso auch. Yve findet ihr Leben und ihre Rollen auch okay, soweit ich das beurteilen kann. Und sie ist meistens gerne Mutter, denn sie hat sich diese Rolle ausgesucht, indem sie 2 Kinder geboren und die Verantwortung für sie übernommen hat.</p>
<p>Und da kommt eine Dame daher, die ihr das absprechen will? Die sagt, dass das &#8220;sexistisch&#8221; sei und sie auf eine minderwerige Rolle reduziert wird? Ich glaube nicht, dass Yve &#8211; wie viele andere Frauen &#8211; sich durch den Begriff &#8220;Mutter&#8221; diskriminiert fühlt. Im Gegenteil!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="font-size: large;">Und was ist mit den Männern?</span></p>
<p>Von denen ist allenfalls halbherzig die Rede, z.B. im obigen Zitat aus dem &#8220;Arbeitspapier&#8221;. Wir scheinen auch für Feministinnen nicht wirklich interessant zu sein, sind wir doch die Wurzel allen Übels. <a title="Infos zu Valerie Solanas" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Valerie_Solanas" target="_blank">Valerie Solanas</a> hatte einst das berüchtigte SCUM-Manifest verfasst, in dem die Tötung aller Männer gefordert wird (!!!). Wie viel Hass, wie viel Verachtung projizieren radikale &#8220;Frauenrechtlerinnen&#8221; in unser Geschlecht?</p>
<p>Der Fall der Amerikanerin Lorena Bobbitt, die ihrem Mann den Penis abgetrennt hat, weil dieser sie wohl betrogen, zur Abtreibung gezwungen und vergewaltigt hat, ist sicher harter Tobak, ohne Frage. Aber dass z.B. Alice Schwarzer, die früher gerne mal bei <em>&#8220;Was bin ich?&#8221;</em>, der Kult-Spielshow mit Robert Lembke, im Rateteam auftauchte, diese Tat explizit guthieß mit den Worten: <em>&#8220;Sie hat ihren Mann entwaffnet. [...] Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt.&#8221;</em> Aha, Freude. Messerattacken gegen Menschen sind also ein freudiges Ereignis?!</p>
<p>Nicht falsch verstehen, selbst wenn der genannte Mann all&#8217; das seiner Frau angetan hat, dann kann man vielleicht das Pimmel-Abschneiden als Affekthandlung sehen. Aber sich über Gewalt zu <em>freuen</em>, hat Dimensionen eines Heiligen Krieges.</p>
<p><em><br class="spacer_" /></em></p>
<p><span style="font-size: large;">Radikale Feministen haben den letzten Zug verpasst</span></p>
<p><img class="alignleft" title="Die fröhlichen Hausfrauen" src="http://1.bp.blogspot.com/_iAcAXbkO4Oc/Sjv7FZNK64I/AAAAAAAAALE/ftQbjj8j-Xo/S730/Happy+Housewife+Header.jpg" alt="" width="301" height="234" />Nun ja, <em>&#8220;radikale Feministen&#8221;</em> könnte man diese geschlechtslosen Wesen nennen, die irgendwie die letzte Konsequenz nicht gezogen haben &#8211; nämlich das von ihnen propagierte &#8220;Binnen-I&#8221; (KollegInnen, BaggerfahrerInnen, etc.) zu streichen*/**. Denn wenn sie einen Schritt weiter denken würden, dann fiele ihnen auf, dass in einer geschlechtslosen Gesellschaft sprachliche Konventionen nicht mehr nötig wären. Denn dann gäbe es nur ein einheitliches, homogenes Geschlecht. Oder &#8211; je nach radikaler Ausprägung &#8211; nur noch Frauen.</p>
<p>Ich und viele andere sind sicher froh, dass dem nicht so ist. Denn es gibt sie: Männer und Frauen! Hurra! Gefangen in ihren Rollen, die sie toll finden, wo Väter noch Väter und Mütter noch Mütter sein können, wo Erotik nichts Verdammungswürdiges ist und jede/r Einzelne sich in der entsprechenden Rolle verdammt wohl fühlen kann.</p>
<p>Liebe Kampf-Emanzen, auch wenn das jetzt hart für Euch ist: akzeptiert es, eine Frau zu sein und freut Euch des Lebens oder lasst Euch umoperieren und haltet die Klappe. Und bitte, bitte behaltet Eure Theorien, die noch nicht mal Eure eigenen Geschlechtsgenossinen hören wollen, für Euch. Besten Dank.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<hr style="width: 620px; border: 1px solid #cccccc; color: #ffffff;" noshade="noshade" />
<p><span style="font-size: x-small;">*) &#8230;und wer in der Schule nicht aufgepasst hat, weiß auch nicht, dass es ein grammatisches und ein biologisches Geschlecht gibt und dass das 2 verschiedene Paar Schuhe sind. So viel zum Thema &#8220;Binnen-I&#8221; &#8211; setzen, 6!<br />
 </span></p>
<p><span style="font-size: x-small;">**) Schönes Beispiel, wie abwegig politisch-korrekte Gender-Bezeichnungen sein können: Studenten und Studentinnen sollen als &#8220;Studierende&#8221; bezeichnet werden. Was aber, wenn ein &#8220;Studierender&#8221; stirbt? Dann wäre das ein &#8220;toter Studierender&#8221;, was ja faktisch nicht sein kann, denn man kann nicht tot sein und gleichzeitig studieren&#8230;Bullshit&#8230;</span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><div class="note"><div class="notehelp">Vielleicht ein bisschen hart formuliert, aber wenn ich so was lese, kommt mir der Kaffee hoch. Und wie seht Ihr die Sache, meine Damen und Herren?</p>
<p><strong>Eure Meinung interessiert mich &#8211; schreibt mir!</strong></div></div></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verschwörungstheorie des Monats - oder: warum schafft BP es nicht, das Bohrloch im Golf von Mexiko zu stopfen?</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/05/verschwoerungstheorie-des-monats/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 17:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Ich prangere an]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/bp_blackpest-203x300.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="BP - Black Pest (c) Greenpeace UK" />Dass die Bohrinsel-Explosion im Golf von Mexiko eine der größten Umwelt-Sauereien ist, die jemals statt gefunden haben, dürfte klar sein, wenn man sich überlegt, dass seit dem 20.04.2010 - also seit über 5 Wochen - täglich mehrere Millionen Liter Rohöl in den Pazifik strömen. Wesentlich geringfügigere Katastrophen (welch ein Begriff...) haben in der Vergangenheit schon  extreme Schäden am Ökosystem angerichtet. In den täglichen Nachrichten wird auch eher das Oder-Hochwasser oder der Eurovision Song Contest als erste Meldung gebracht, daher scheint ja alles nicht so schlimm zu sein, wie ich es sehe.

Aber obacht! Irgendwas scheint hier faul zu sein! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Bohrinsel-Explosion im Golf von Mexiko eine der größten Umwelt-Sauereien ist, die jemals statt gefunden haben, dürfte klar sein, wenn man sich überlegt, dass seit dem 20.04.2010 &#8211; also seit über 5 Wochen &#8211; täglich mehrere Millionen Liter Rohöl in den Pazifik strömen. Wesentlich geringfügigere Katastrophen (welch ein Begriff&#8230;) haben in der Vergangenheit schon  extreme Schäden am Ökosystem angerichtet. In den täglichen Nachrichten wird auch eher das Oder-Hochwasser oder der Eurovision Song Contest als erste Meldung gebracht, daher scheint ja alles nicht so schlimm zu sein, wie ich es sehe.</p>
<p><span style="color: #4a5c03;"><span style="font-size: large;">Aber obacht! Irgendwas scheint hier faul zu sein!</span></span></p>
<ul>
<li>die bekannten Ölunfälle, z.B. die Havarie der Amoco Cadiz und der Exxon Valdez, waren damals stets auf Platz 1 der Nachrichten-Schlagzeilen.</li>
<li>seit &gt; 5 Wochen passiert außer einigen hilflosen Aktionen seitens BP nichts, aber auch gar nichts.</li>
<li>Es wurden chemische Zubereitungen wie Corexit (das Erzeugnis der BP-Tochter Nalco) &#8211; ein recht toxisches Gemisch aus Emulgatoren und Lösungsmitteln, dessen Zusammensetzung streng geheim ist &#8211; auf die Wasseroberfläche gebracht, um das Rohöl in feinste Teilchen zu verteilen und somit besser im Meer zu verteilen.</li>
</ul>
<p><span style="color: #4a5c03;"><span style="font-size: large;">Was würde Bruce Willis tun? Und warum tut BP das nicht?</span></span></p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/bp_blackpest.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail  wp-image-2131" title="BP - Black Pest (c) Greenpeace UK" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/bp_blackpest-203x300.jpg" alt="" width="159" height="236" /></a>Ganz klar: todesmutig herabtauchen und mit geballter Manneskraft á là &#8220;Armageddon&#8221; mittels hoch geheimer Hochtechnologie einen Deckel drauf machen. Klar, ganz so einfach wie im Film geht es nicht. Man muss sich überlegen, dass in einer Tiefe von 1500 Metern eine schwarze Pampe mit Hochdruck aus einem relativ kleinen Loch strömt, das Gebiet rund um das Loch mit dunklen Rohöl-Schwaden vernebelt ist und wir hier insgesamt von extrem unwirtlichen Bedingungen sprechen. Trotzdem: mein laienhaftes Wissen sagt mir, dass man vielleicht eine dicke, 1500 m lange Röhre von oben auf das Loch herab lässt und gut ist&#8230;der Rest, der oben ankommt, kann abtransportiert werden. Wie gesagt, das ist laienhaft ausgedrückt, entbehrt jeglicher technischer Grundlage, und doch ist es ein simples Gedankenspiel. Warum geht das nicht?</p>
<p><span style="color: #4a5c03;"><span style="font-size: large;">Hätte man überhaupt Bruce Willis engagiert?</span></span></p>
<p>Das ist die Frage, die mich bewegt. Mir scheint fast, BP hätte kein wirkliches Interesse daran, das Bohrloch innerhalb kurzer Zeit zu stopfen. Medienwirksam  und multimedial gibt es eine <a title="was geht ab im Bohrloch? Hier geht's zur LiveCam" href="http://www.bp.com/liveassets/bp_internet/globalbp/globalbp_uk_english/homepage/STAGING/local_assets/bp_homepage/html/rov_stream.html" target="_blank">&#8220;Bohrloch-Cam&#8221;</a>, über die sich jedermann/frau über den aktuellen Zustand des Bohrlochs informieren kann. Während das Öl nur so sprudelt. Hey, das ist doch mal innovativ.</p>
<p>Nein, ich glaube nicht, dass man Bruce Willis oder einen anderen &#8220;Experten&#8221; engagiert hätte, um die Odyssee so schnell wie möglich zu beenden. Denn auf merkwürdige Weise scheint BP ein Interesse daran zu haben, das Ganze noch eine Zeitlang laufen zu lassen. So kommt es zumindest mir vor. Selbst der jüngste Versuch, mittels der &#8220;Top Kill&#8221;-Methode unter hohem Druck Schlamm und Beton in das Bohrloch zu drücken, ist heute gescheitert. Mag sein, dass es ein hoch komplexes technisches Problem ist, was da zu bewältigen ist, aber irgendwie klingt das alles bisweilen etwas dilettantisch, was dort veranstaltet wird.</p>
<p><span style="color: #4a5c03;"><span style="font-size: large;">Hier beginnt die handfeste Verschwörungstheorie&#8230;</span></span></p>
<p>Man stelle sich vor, BP hat eine Versicherung abgeschlossen, die monatlich eine ordentliche Menge Geld kostet. Eine Versicherung, die &#8211; wenn man mal ehrlich ist, in diesem Gewerbe auch durchaus Sinn macht &#8211; Unfälle und deren Folgen abdeckt. Sagen wir mal, sie haftet pro Tag bei einem &#8220;unverschuldeten&#8221; Unfall mit mehreren Millionen Dollar oder Euro. Das heißt nichts anderes, als dass mit jedem Tag, an dem das Öl aus dem Bohrloch strömt, sich die Versicherungsprämie für BP immer mehr amortisiert.  Vielleicht hat BP ja auch ein paar Schulden? Wäre doch eine prima Gelegenheit, sich mit den erhaltenen Versicherungsprämien gesund zu stoßen. Also lassen wir die schwarze Brühe so lange sprudeln, bis alle Defizite in den Bilanzen via Versicherung ausgeglichen sind. Und wenn nicht, dann holen wir uns einfach nur die bisher gezahlten Versicherungsbeiträge wieder &#8216;rein, prima! Und die paar Millionen Dollar Wiedergutmachung für die Umweltschäden werden doch ganz bestimmt aus der Portokasse bezahlt.</p>
<p>Das wäre scher nicht das erste Mal in der Geschichte der Versicherungen, dass sowas durchgezogen wird. Und für mich klingt das durchaus realistisch, nämlich nach einem handfesten Versicherungsbetrug. Einen merkwürdigen Beigeschmack ergibt auch die Tatsache, dass im Jahr 2004 ein unterzeichneter Brief eines BP-Verantwortlichen von einem <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/oel148.html" target="_blank">&#8220;nicht sicheren Ventil&#8221;</a> an besagter Ölplattform, die jetzt nicht mehr existiert, berichtet. Der Verdacht drängt sich auf, dass hier irgendwas billigend in Kauf genommen wurde. Groben Unfug schließe ich einfach mal aus, denn einen solchen Offenbarungseid würde niemand, der in der Geschäftsleitung von BP sitzt, unterschreiben.</p>
<p><span style="color: #4a5c03;"><span style="font-size: large;">Und wie man es dreht: die Umwelt ist scheißegal</span></span></p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/bp_goodthings.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2132" title="We bring good things to life (c) Greenpeace UK" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/bp_goodthings-300x281.jpg" alt="" width="239" height="223" /></a>Ob Versicherungsbetrug, menschliches Versagen oder schlicht Unfähigkeit &#8211; wir werden wieder ölverschmierte Vögel sehen, eine dunkel schwappende Meeresoberfläche und Fischer, die ihrer Existenz beraubt sind. Ein riesiges Biotop, das auf lange Zeit zerstört ist und Spätfolgen, die noch nicht absehbar sind. In einem Ausmaß, das es bisher noch nicht gab und das von den üblichen Medien von Anfang an (nach dem Sport, der Fußball-WM und den anderen Kleinigkeiten des täglichen Lebens) auf Platz 5-6 der Nachrichten-Rangfolge verbannt wurde.</p>
<p>Wenn ich persönlich im Betrieb, in dem ich arbeite, groben Unfug veranstalte, dann werde ich abgemahnt und im Wiederholungsfalle entlassen. Wenn grauhaarige Herren das Gleiche in einem Großkonzern machen, dann werden sie vorzeitig entlassen und bekommen &#8211; und das ist sicher kein Gerücht! &#8211; monatliche Abfindungen, die das 10-fache meines Monatsgehaltes locker toppen. Yve kann oft nicht gut schlafen, meine Mutter auch nicht. Aber das Tolle ist, dass die genannten Herrschaften sicher den wohltuendsten Nachtschlaf haben, den man sich vorstellen kann. Ich wette darauf!</p>
<p>Keine Alpträume von Tieren, die mit letzter Kraft und ölverschmiertem Gefieder zum Sterben an einen schwarzen Strand kriechen, kein Gedanke an Milliarden sterbende Meeresbewohner, die ohne unser Verschulden noch leben würden. Nochmal im Bett &#8216;rumdrehen &#8211; yeah! Das Leben ist schön! Danach Rasenmähen, einen Tee trinken und sich darüber freuen, dass man nicht am Strand die Ölklumpen wegschippen muss. Sondern sich am Nachmittag ein Nickerchen in der Sonne gönnen kann, mit dem Gedanken, dass &#8220;das schon irgend jemand wieder weg macht&#8221;.</p>
<p><div class="note"><div class="notehelp"><strong>Wie seht Ihr das?</strong></p>
<p>Geldscheffelei im Großkonzern, menschliches Versagen oder schlampiges Vorgehen seitens BP? Bitte diskutiert sachlich, denn ich habe nur meine persönliche Meinung kundgetan, sonst nichts. Ohne Anspruch auf Richtigkeit und ohne Verbindlichkeit. Ich habe nur mal laut gedacht&#8230;zumal ich mittlerweile realisiert habe, dass fast alles möglich ist, wenn der Konzern nur groß genug und eine gewisse Menge Geld im Spiel ist.</p>
<p><span style="font-size: x-small;">Übrigens stammen die Bilder im Artikel von einer <a title="zum Logo-Contest bei Greenpeace UK" href="http://www.greenpeace.org.uk/files/tarsands/logo-competition.html" target="_blank">Aktion bei Greenpeace UK</a> und ich bedanke mich bei den Jungs und Mädels, dass ich sie uneingeschränkt verwenden darf.</span></div></div></p>
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		</item>
		<item>
		<title>So wird Thunderbird zum PIM - Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/03/so-wird-thunderbird-zum-pim/</link>
		<comments>http://www.loft75.de/2010/03/so-wird-thunderbird-zum-pim/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 23:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.loft75.de/?p=2014</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/tb_kalender-einladen.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Teilnehmer einladen mit Lightning" />Kurz zur Erklärung, bevor ich hier loslege: ein PIM ist ein &#8220;Personal Information Manager&#8221;; der bekannteste Vertreter dürfte Microsoft Outlook sein. Also eine Software, mit der man E-Mails empfangen und versenden, Kontakte und Aufgaben verwalten und zugehörige Notizen erstellen kann. Mir ist durchaus bewusst, dass es im Netz sehr viele Seiten zum Thema &#8220;Thunderbird zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="initialcap">K</span>urz zur Erklärung, bevor ich hier loslege: ein PIM ist ein &#8220;Personal Information Manager&#8221;; der bekannteste Vertreter dürfte Microsoft Outlook sein. Also eine Software, mit der man E-Mails empfangen und versenden, Kontakte und Aufgaben verwalten und zugehörige Notizen erstellen kann. Mir ist durchaus bewusst, dass es im Netz sehr viele Seiten zum Thema <em>&#8220;Thunderbird zum Outlook-Klon hochrüsten&#8221;</em> gibt, aber ich versuche trotzdem, diesem Thema vielleicht ein paar neue Seiten abzugewinnen bzw. dem einen oder anderen von Euch das Thema schmackhaft zu machen. Dieses Tutorial richtet sich übrigens in erster Linie an Privatanwender. <strong>Alle Programme und Add-ons, die ich hier vorstelle, sind kostenlos erhältlich und als Open-Source verfügbar.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #888888;"><span style="font-size: large;">Die Grundausstattung: Mozilla Thunderbird.</span></span></p>
<p>Wer nur ein E-Mail-Programm sucht, ist mit dem Thunderbird sicher sehr gut beraten. IMAP, POP und moderne Filterfunktionen, eine sehr gute Junk-Erkennung und eine fast unbegrenzte Erweiterbarkeit sorgen dafür, dass das Mailen zu einer rundum komfortablen Sache wird. Wer allerdings Outlook gewöhnt ist, vermisst einige Funktionen, die aber zum größten Teil problemlos nachgerüstet werden können.</p>
<p><div class="note"><div class="notetip"><strong>So wird&#8217;s gemacht:</strong> Mozilla Thunderbird <a title="Mozilla Thunderbird von der offiziellen Seite herunterladen." href="http://de.www.mozillamessaging.com/de/thunderbird/" target="_blank">hier herunterladen</a>, installieren und einrichten. Viele Tipps und Tricks, Tutorials und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Thema findest Du <a title="Features von Mozilla Thunderbird" href="http://de.www.mozillamessaging.com/de/thunderbird/features/#tabs-search" target="_blank">hier</a> und <a title="umfangreiche Hilfestellungen" href="http://www.thunderbird-mail.de/wiki/Hauptseite" target="_blank">hier</a>.</div></div></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #888888;"><span style="font-size: large;">E-Mail klappt. Jetzt möchten wir noch unsere Termine und Aufgaben verwalten.</span></span></p>
<p>Zu diesem Zweck gibt&#8217;s die Erweiterung &#8220;Lightning&#8221;, ein Kalender-Add-on, das auch in der Lage ist, auf den Google-Kalender zuzugreifen (auf Wunsch). Aber auch ohne Google-Kalender macht das richtig Spaß und klappt prima, denn Lightning ist dem Aussehen und der Funktionalität des Outlook-Kalenders ähnlich. Demnach ist auch eine vollständige Integration in Thunderbird selbstverständlich, sodass man z.B. in der Lage ist, neue Termine einzurichten und Teilnehmer aus dem eigenen Adressbuch einzuladen:</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/tb_kalender-einladen.png"><img class="size-full wp-image-2017 alignnone" title="Teilnehmer einladen mit Lightning" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/tb_kalender-einladen.png" alt="" width="620" height="397" /></a><br class="spacer_" /></p>
<p><div class="note"><div class="notetip"><strong>So wird&#8217;s gemacht:</strong> Lightning <a title="aktuelle Lightning-Version herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/2313" target="_blank">hier</a> herunterladen, via <em>Extras &gt; Add-ons &gt; Erweiterungen &gt; &#8220;installieren&#8221;</em> in Thunderbird integrieren. Wer auf den Google-Kalender zugreifen möchte, bekommt <a title="Lightning mit Google-Kalender einrichten. Eine Anleitung von Cashy." href="http://stadt-bremerhaven.de/google-kalender-mit-sunbird-und-thunderbird-synchronisieren-webdav/" target="_blank">hier</a> eine leicht verständliche Anleitung.</div></div></p>
<p><div class="note"><div class="notewarning"></p>
<p>Wichtig: Wer die SMS-Benachrichtigung des Google-Kalenders nutzen möchte, muss zusätzlich die Erweiterung <a title="Erweiterung hier herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/en-US/sunbird/addon/4631" target="_blank">&#8220;Provider for Google Calendar&#8221;</a> herunterladen und installieren. Ansonsten kann als Alarmtyp keine SMS-Benachrichtigung ausgewählt werden.</p>
<p></div></div></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #888888;"><span style="font-size: large;">Notizen zu E-Mails speichern</span></span></p>
<p>Zusätzlich zur E-Mail-Funktionalität haben wir jetzt einen Kalender mitsamt Aufgabenplaner, außerdem das integrierte, leistungsfähige Adressbuch von Thunderbird. Eine recht interessante Funktion lässt sich ebenfalls via Add-on nachrüsten: die Möglichkeit, zu E-Mails Notizen zu hinterlegen. Hierzu wird die experimentelle Erweiterung <a title="tbNotes hier herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/14395" target="_blank">tbNotes</a> benötigt, die auf die übliche Weise installiert wird. Aber obacht: es handelt sich um ein experimentelles Add-on, das in manchen Situationen die Ansicht des Thunderbird-Fensters nicht korrekt aktualisiert. Aber wer möchte, kann es dennoch installieren, um die Funktionalität zu testen. Die Entwicklung des Add-ons geht weiter, und in den nächsten Versionen werden diese Fehler sicher behoben.</p>
<p>So sieht&#8217;s aus:</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/tb_notizen.png"><img class="size-full wp-image-2024 alignnone" title="Notizen zu E-Mails hinterlegen" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/tb_notizen.png" alt="" width="620" height="404" /></a></p>
<p><div class="note"><div class="notetip"><strong>So wird&#8217;s gemacht:</strong> tbNotes <a title="tbNotes hier herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/14395" target="_blank">hier</a> herunterladen und auf die übliche Weise installieren. In der Nachrichtenübersicht die Spalte mit dem vielsagenden Namen &#8220;N.&#8221; einblenden und an die gewünschte Stelle ziehen. Notizen per rechter Maustaste und <em>&#8220;Notiz hinzufügen&#8221;</em> anlegen oder per Klick auf den Info-Balken im Nachrichten-Vorschaufenster. Wenn eine E-Mail eine Notiz hat, wird das kleine Kästchen in der Spalte &#8220;N.&#8221; in der Nachrichtenübersicht gelb angezeigt. Die Notiz kann per rechter Maustaste angeschaut und bearbeitet werden.</div></div></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #888888;"><span style="font-size: large;">Feintuning: So wird unser PIM perfekt</span></span></p>
<p><strong>Thunderbird im Tray anzeigen:</strong> Statt in der Taskleiste, kann unser neuer PIM auch im Tray (also neben der Uhr und den anderen Symbolen) angezeigt werden. Dazu einfach die Erweiterung <a title="&quot;Minimize to Tray Plus&quot; hier herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/2831" target="_blank">&#8220;Minimize To Tray Plus&#8221;</a> oder für Windows 7-Benutzer <a title="&quot;Minimize on Start and Close&quot; hier herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/48585" target="_blank">&#8220;Minimize on Start and Close&#8221;</a> herunterladen. Die sorgt dafür, dass Thunderbird beim Minimieren oder Schließen nicht mehr auf der Taskleiste, sondern im Tray auftaucht. Spart Platz und ist der entsprechenden Funktionalität von Outlook nachempfunden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2025" title="Thunderbird im Tray" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/tb_tray.png" alt="" width="620" height="123" /></p>
<p><strong>Menüleiste ausblenden:</strong> Die Menüleiste benötigt man wirklich nur selten und viele der häufig benutzten Befehle kann man per Symbolleiste oder Rechtsklick ausführen. Also lassen wir die Menüleiste verschwinden. Geht leider nicht mehr so einfach wie früher, aber mittels der kleinen Erweiterung <a title="&quot;Compact Menu 2&quot; hier herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/4550" target="_blank">&#8220;Compact Menu 2&#8243;</a> ist auch dieses Vorhaben schnell umgesetzt: Erweiterung installieren und dann per Rechtsklick auf die Menüleiste ebendiese ausblenden. Fertig! Möchte man das Menü wieder sehen, einfach wieder per Rechtsklick auf die Symbolleiste wieder einblenden.</p>
<p><strong>Mehr Schaltflächen für die Symbolleiste:</strong> Wem die Möglichkeiten der Symbolleisten-Bestückung nicht ausreichen, lädt sich das Add-on <a title="&quot;Toolbar Buttons&quot; hier herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/2377" target="_blank">&#8220;Toolbar Buttons&#8221;</a> herunter und installiert es. Danach stehen wesentlich mehr Symbole zur Verfügung, die man sich nach Belieben in die Symbolleiste ziehen kann.</p>
<p><strong>Ein schickes Theme einrichten:</strong> Ich benutze momentan in Thunderbird und Firefox das hübsche <a title="&quot;Office Black Theme&quot; hier herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/8076" target="_blank">&#8220;Office Black&#8221;</a>. Aber es gibt natürlich noch andere Themes &#8211; einfach mal bei Mozilla in der Theme-Galerie vorbeischauen.</p>
<p><strong>Thunderbird mit Windows starten:</strong> Die Verknüpfung zu Thunderbird einfach in den Ordner &#8220;Autostart&#8221; verschieben: <em>Start &gt; Programme &gt; Autostart &gt; rechte Maustaste &gt; öffnen</em>. Desktop-Verknüpfung zu Thunderbird hineinziehen. Ab jetzt steht Thunderbird direkt nach dem Windows-Start zur Verfügung und es werden &#8211; je nach den gewählten Konteneinstellungen &#8211; direkt alle E-Mails abgeholt sowie Termine und Aufgaben geladen und ggf. an anstehende Aufgaben erinnert.</p>
<p><strong>Thunderbird-Adressbuch mit OpenOffice.org verwenden:</strong> Wer das frei erhältliche Office-Paket OpenOffice.org verwendet, wird sich darüber freuen, dass das Adressbuch von Thunderbird dort zur Verfügung gestellt werden kann. Aber da es schon ein umfangreiches, gut verständlichs Tutorial zu diesem Thema gibt, verweise ich auf <a title="OpenOffice.org mit dem Thunderbird-Adressbuch verwenden" href="http://www.thunderbird-mail.de/wiki/Thunderbird-Adressbuch_in_OpenOffice_verwenden" target="_blank">diese Seite</a>.</p>
<p><div class="note"><div class="notetip"><strong>Mein Tipp:</strong> Alle beschriebenen Anpassungen funktionieren natürlich auch mit der <a title="Portable Version von Thunderbird bei Cashy herunterladen" href="http://stadt-bremerhaven.de/thunderbird-portable-thunderbird-3-0-3/" target="_blank">portablen Version von Thunderbird</a>! Dieser kann auf einem USB-Stick installiert werden und bietet ebenfalls die volle Funktionalität. Für alle, die ihren PIM immer dabei haben wollen.</div></div></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #888888;"><span style="font-size: large;">Das Ergebnis: unser persönlicher Information Manager</span></span></p>
<p>Und so schick sieht unser neues Kommunikationstool aus:</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/tb_fertig-gepimpt.png"><img class="alignnone size-full wp-image-2027" title="Unser neuer PIM" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/tb_fertig-gepimpt.png" alt="" width="620" height="402" /></a></p>
<p>Übersichtlich und klar strukturiert können jetzt fast alle Funktionalitäten von Outlook genutzt werden. Was noch fehlt, ist die Synchronisation mit einem Mobiltelefon bzw. Smartphone. Ich weiß auch nicht, ob es für diesen Zweck bisher brauchbare Erweiterungen gibt, da ich diese Funktion nicht benötige.</p>
<p><span style="color: #888888;"><span style="font-size: large;">Zusammenfassung: das wird benötigt</span></span></p>
<ol>
<li><a title="Mozilla Thunderbird herunterladen" href="http://de.www.mozillamessaging.com/de/thunderbird/" target="_blank">Thunderbird</a> (auch als <a title="hier geht's zum Download des portablen Thunderbird" href="http://stadt-bremerhaven.de/thunderbird-portable-thunderbird-3-0-3/" target="_blank">portable Version</a> für den USB-Stick erhältlich)</li>
<li><a title="Ligtning herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/2313" target="_blank">Lightning</a>, das Kalender- und Aufgabentool</li>
<li><a title="tbNotes hier herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/14395" target="_blank">tbNotes</a> zur Notizverwaltung</li>
<li><a title="&quot;Minimize to Tray Plus&quot; hier herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/2831" target="_blank">Minimize to Tray Plus</a> oder <a title="&quot;Minimize on Start and Close&quot; hier herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/48585" target="_blank">Minimize on Start and Close</a> für die Anzeige im Systemtray</li>
<li><a title="&quot;Toolbar Buttons&quot; hier herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/2377" target="_blank">Toolbar Buttons</a>, mehr Funktionen für die Symbolleiste</li>
<li><a title="&quot;Office Black Theme&quot; hier herunterladen" href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/8076" target="_blank">Office Black Theme</a> für ein perfektes Aussehen</li>
<li>optional ein Google-Kalender-Account (damit macht&#8217;s definitiv mehr Spaß! Schaut einfach unter <em>google.de &gt; Mehr&#8230; &gt; Kalender</em>). Wenn Ihr bereits einen Google-Account habt, könnt Ihr Euch mit Euren Benutzerdaten direkt einloggen und einen Kalender erstellen.</li>
</ol>
<ul>
</ul>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><div class="note"><div class="notehelp">War das hilfreich für Euch? Habe ich Euch auf den Geschmack gebracht, ab jetzt einen kostenlosen Thunderbird zum vollwertigen PIM aufzurüsten? Welche in diesem Zusammenhang sinnvollen Erweiterungen nutzt Ihr noch?</p>
<p><strong>Schreibt mir!</strong></div></div></p>
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		<title>Web-Memes - oder: Trololo vs. Rick Astley</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/03/web-memes-oder-trololo-vs-rick-astley/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 01:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen zum Mitmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.loft75.de/?p=2004</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/serious_cat-300x225.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Serious Cat - mit lustigem englisch" />Gut, ich gebe zu, so internet-addicted kann ich gar nicht sein, denn ich tat mich zunächst etwas schwer damit, die weit reichende Bedeutung in Gillys Artikel über &#8220;Trololo&#8221; herauszufinden. Da war die Rede von einem &#8220;Mem&#8221; und man sah ein ziemlich grotesk-komisches Video von einem unbekannten russischen Schlagersänger aus den 70ern. Aber ich wollte wissen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, ich gebe zu, so internet-addicted kann ich gar nicht sein, denn ich tat mich zunächst etwas schwer damit, die weit reichende Bedeutung in <a href="http://blog.gilly.ws/2010/03/17/meme-trololo-the-new-rickroll" target="_blank">Gillys Artikel über <em>&#8220;Trololo&#8221;</em></a> herauszufinden. Da war die Rede von einem &#8220;Mem&#8221; und man sah ein ziemlich grotesk-komisches Video von einem unbekannten russischen Schlagersänger aus den 70ern. Aber ich wollte wissen, worum es genau geht, und daher habe ich mich mal schlau gemacht über Mems und den wahren Hintergrund des <em>&#8220;Rickrolling&#8221;</em>. So, dass ich es verstehe. Und Ihr auch.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #005a87;"><span style="font-size: large;">So, worum geht&#8217;s denn?</span></span></p>
<p>Es handelt sich um eine Form des &#8220;viralen Bekanntmachens&#8221; &#8211; im Werbebereich auch als &#8220;virales Marketing&#8221; bekannt. Heißt im Klartext: <em>&#8220;Ich kenne etwas saucooles und verbreite das per Mundpropaganda im Internet, damit bald jeder andere auch dieses saucoole Ding sieht und kennt!&#8221;</em></p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/serious_cat.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2005 alignleft" title="Serious Cat - mit lustigem englisch" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/serious_cat-300x225.jpg" alt="" width="238" height="178" /></a>Aha, es geht also um das Prinzip des &#8220;Lauffeuers&#8221;, das sich ungehemmt verbreitet. Irgendwann kennt&#8217;s jeder, und das ist das erklärte Ziel. Dazu gehört zum Beispiel <a title="zur &quot;serious cat&quot;" href="http://knowyourmeme.com/memes/serious-cat" target="_blank">die ernsthafte Katze</a>, die viele von Euch sicher kennen, aber auch <a title="zu &quot;Zensursula&quot;" href="http://knowyourmeme.com/memes/zensursula" target="_blank">Zensursula</a>. Und vieles mehr &#8211; hauptsächlich sind es witzige oder absurde Grafiken, Sprüche und Videos, die mit einer rasenden Geschwindigkeit im Internet bekannt gemacht werden. Und die dann gehäuft in Foren, auf Blogs und sonstwo auftauchen.</p>
<p>Wikipedia bietet zum Stichwort <a title="Wikipedia-Artikel zum Thema &quot;Mem&quot;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mem" target="_blank">&#8220;Mem&#8221;</a> (wie das massenhafte <em>&#8220;Bekanntmachen von absurden Dingen, die irgendwann Kultstatus besitzen&#8221;</em> wissenschaftlich heißt) übrigens keine befriedigende Erklärung. Jedenfalls keine, die man verstehen kann. Also habe ich es verständlich erklärt.</p>
<p><div class="note"><div class="notetip"><strong>Wir merken uns:</strong></p>
<p>Ein Mem(e) ist ein Bild/Video/Spruch, der/das sich im Internet ungehemmt verbreitet und somit nach kurzer Zeit Kultstatus genießt.</div></div></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #005a87;"><span style="font-size: large;">Und was war da mit Rick Astley los?</span></span></p>
<p>Den britischen Sänger Rick Astley, der in den 80ern einige Hits mit dem Produzententrio Stock/Aitken/Waterman hatte, kennt Ihr vielleicht. <em>&#8220;Never gonna give you up&#8221;</em> war sein bekanntester Song, und lustigerweise hat man das Video zu diesem Lied anno 2007 benutzt, um eines der ersten großen Memes im Internet zu verbreiten: das &#8220;Rickrolling&#8221;. Basierend auf dem typischen 80er-Tanzstil des Herrn Astley ist ein Kult entstanden, der im April 2007 zum Anlass genommen wurde, einen Aprilscherz der besonderen Art zu machen: Links auf Webseiten und Mails, die auf angeblich interessante Inhalte oder gar nackte Männer und Frauen hinweisen, führten unweigerlich zum besagten Video auf Youtube. Also <em>&#8220;April, April &#8211; ich hab&#8217; Dich &#8216;reingelegt!&#8221;</em> Kein Wunder, dass Youtube am 1. April 2007 fast zusammengebrochen ist, weil hunderttausende Internetnutzer (ohne es vorher zu wissen) dieses Video aufgerufen haben.</p>
<p>Schauen wir doch mal &#8216;rein.</p>
<p>
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="620" height="387" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/oHg5SJYRHA0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="620" height="387" src="http://www.youtube.com/v/oHg5SJYRHA0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</p>
<p><div class="note"><div class="notetip"><strong>Wir fassen zusammen:</strong></p>
<p>&#8220;Rickrolling&#8221; heißt eigentlich nichts anderes als &#8220;jemanden verarschen&#8221; oder &#8220;in den April schicken&#8221;. Allerdings mit der modernen Internet-Methode. Und wenn man auf diese Weise verarscht wurde, dann nennt man das neudeutsch <em>&#8220;You have been rickroll&#8217;d&#8221;</em>. Herr Astley nimmt das übrigens mit Humor, denn auf einer Parade in den USA tauchte er aus dem Off auf, um &#8220;Never gonna give you up&#8221; auf dem Festwagen zu singen &#8211; sozusagen hat er sich damit selbst ge&#8221;rickroll&#8217;d&#8221;.</div></div></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #005a87;"><span style="font-size: large;">Wer ist der legitime Nachfolger des &#8220;Rick Astley-Meme&#8221;?</span></span></p>
<p>Ganz klar: Eduard Chill! Ein russischer Schlagersänger, der vor ca. 40 Jahren ein Lied gesungen hat, das so albern, genial und &#8220;rickrolling&#8221; ist, dass einem beim ersten Ansehen die Haare zu Berge stehen und man spätestens beim 3. Anschauen des Videos schallend lachen muss. Der Herr trällert etwas zusammen, schwingt elegant seine Arme und schlendert in einer einfachen, aber wirkungsvollen Kulisse herum. Grandios. Auch interessant: <a title="mehr Infos bei tagesschau.de" href="http://www.tagesschau.de/schlusslicht/trololoman100.html" target="_blank">der Artikel bei tagesschau.de</a>.</p>
<p>
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="620" height="389" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/oavMtUWDBTM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="620" height="389" src="http://www.youtube.com/v/oavMtUWDBTM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</p>
<p>Klar, das Video hat diverse Nachahmer &#8211; <a title="Trololo forever! Die besten Trololos" href="http://blog.gilly.ws/2010/03/17/meme-trololo-the-new-rickroll" target="_blank">da schaut Ihr am besten beim Gilly &#8216;rein</a>, da werden die besten &#8220;Trololos&#8221; mit Video vorgestellt. Und bald ist ja auch wieder der 1. April, Herrschaften.</p>
<p><div class="note"><div class="notetip">Ihr wisst jetzt, was ein Mem(e) ist, wie und warum es sich verbreitet und wofür es gut ist. Was es mit dem späteren Ruhm von Rick Astley auf sich hat und warum ein sowjetischer Schlagerstar, der mittlerweile 75 Jahre alt ist, das Internet in kürzester Zeit erobert hat.</p>
<p><strong>So, und was sind die neuen Memes für 2010? Nur her mit Euren Tipps und Vorschlägen!</strong></div></div></p>
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		<item>
		<title>Der letzte deutsche Schnee - Eine Todesanzeige. Hoffentlich.</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/03/der-letzte-deutsche-schnee/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 21:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.loft75.de/?p=1947</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/schneeklumpen-600x450.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Der letzte deutsche Schnee" />Hier ist er also, der letzte Rest der weißen Pracht, die wahrscheinlich niemand von uns mehr so wirklich sehen will. Und weil wir froh sind, dass er für dieses Jahr endlich von uns gegangen ist, gibt&#8217;s auch eine offizielle Todesanzeige. Und zum Schluss empfehle ich noch ein dazu passendes, schönes deutschsprachiges Lied, das passenderweise genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist er also, der letzte Rest der weißen Pracht, die wahrscheinlich niemand von uns mehr so wirklich sehen will.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-1949 alignnone" title="Der letzte deutsche Schnee" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/schneeklumpen-600x450.jpg" alt="" width="620" height="464" /></p>
<p>Und weil wir froh sind, dass er für dieses Jahr endlich von uns gegangen ist, gibt&#8217;s auch eine offizielle Todesanzeige.</p>
<p><img class="size-full wp-image-1952 alignnone" title="Todesanzeige" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/todesanzeige_schnee.png" alt="" width="620" height="564" /></p>
<p>Und zum Schluss empfehle ich noch ein dazu passendes, schönes deutschsprachiges Lied, das passenderweise genau so heißt wie dieser Artikel&#8230;</p>
<p>
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="620" height="415" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=882412&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="620" height="415" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=882412&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</p>
<p><a href="http://vimeo.com/882412">erdmöbel: der letzte deutsche schnee</a> from <a href="http://vimeo.com/ekimas">ekimas</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<item>
		<title>FRAU SCHNEEKÖNIG IST TOT - Exclusiv im Loft 75. 2 Stories und 2 Hörspiele.</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/03/frau-schneekoenig-ist-tot/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 00:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://farm3.static.flickr.com/2036/2172336201_80b392220d.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="Auf der Eislaufbahn lernte ich Sandra K. kennen..." title="Auf der Eislaufbahn lernte ich Sandra K. kennen..." />Yve und mich überkam es, mit den Worten aus der Kühlschrankpoesie ein paar Sätze auf meinem Kühlschrank zu legen. Wer es nicht kennt: die Kühlschrankpoesie ist ein kleines Kästchen, das ziemlich viele magnetische Worte enthält, die man nach Lust und Laune auf allen magnetischen Flächen anbringen kann. Das geht einfach, macht Spaß und ist ein toller Zeitvertreib.

Auf jeden Fall kam demletzt ein bedeutungsschwerer Satz dabei heraus, der die Basis für 2 kleine, spannende Kurzgeschichten lieferte, die Yve und ich für Euch geschrieben und vertont haben. Mit 2 vollkommen unterschiedlichen Ansätzen und Ideen. Schaut und hört doch einfach mal, was wir aus dem Satz gemacht haben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Yve und mich überkam es, mit den Worten aus der Kühlschrankpoesie ein paar Sätze auf meinem Kühlschrank zu legen. Wer es nicht kennt: die <a title="bei amazon.de anschauen und bestellen" href="http://www.amazon.de/K%C3%BChlschrankpoesie-Wort-Bildmagnete-Liebesbotschaften-Wortmagnete/dp/3725411573" target="_blank">Kühlschrankpoesie</a> ist ein kleines Kästchen, das ziemlich viele magnetische Worte enthält, die man nach Lust und Laune auf allen magnetischen Flächen anbringen kann. Das geht einfach, macht Spaß und ist ein toller Zeitvertreib.</p>
<p>Auf jeden Fall kam demletzt ein bedeutungsschwerer Satz dabei heraus, der die Basis für 2 kleine, spannende Kurzgeschichten lieferte, die Yve und ich für Euch <strong>geschrieben</strong> und <strong>vertont</strong> haben. Mit 2 vollkommen unterschiedlichen Ansätzen und Ideen. Schaut und hört doch einfach mal, was wir aus dem Satz gemacht haben&#8230;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong><span style="font-size: x-large;">Frau Schneekönig ist tot</span></strong><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p><span style="color: #808080;"><span style="font-size: x-small;">von Martin</span></span></p>
<p><img class=" alignleft" title="Auf der Eislaufbahn lernte ich Sandra K. kennen..." src="http://farm3.static.flickr.com/2036/2172336201_80b392220d.jpg" alt="Auf der Eislaufbahn lernte ich Sandra K. kennen..." width="170" height="227" /></p>
<p>Sandra K. war eine tolle Frau, blond gelockt, mit einem entwaffnenden Lachen, klug und gut gekleidet. Ich lernte die Dame im Winter in Frankfurt auf der Eislaufbahn kennen, mitten im Schneegestöber. Wir stießen zusammen, unterhielten uns, lachten, küssten uns und landeten Stunden später in meinem Futonbett. Und am nächsten Morgen fragte ich sie, ob wir frühstücken sollen. Mit Nutellabroten und schwarzem Kaffee saßen wir Händchen haltend am Küchentisch. Später zog sie sich an und ging, nicht ohne mir mit Kajalstift einen Gruß auf dem Badspiegel zu hinterlassen, während ich duschte: <em>&#8220;gib uns eine Chance &#8211; 06131444444447.555885987 CU, Deine &#8216;Frau Schneekönig&#8217;&#8221;</em>.</p>
<p>Mit einer <em>Marlboro</em> in der Hand und leicht zittrigen Fingern wählte ich abends um halb 8 ihre Nummer auf dem Tastentelefon; der Himmel, den ich aus dem Fenster sah, war dunkel und kalt. Stille. Tuuut &#8212; tuuut &#8212; tuuut.</p>
<p><strong><em>KÖNIG&#8230;</em></strong></p>
<p><em>&#8220;Ich bin&#8217;s, du hattest gestern bei mir gefrühstückt und wir hatten eine schöne Nacht zusammen.&#8221;</em></p>
<p><strong><em>&#8220;Ach du, hallo.&#8221;</em></strong></p>
<p><em>Hat dir die Nacht mit uns etwas bedeutet? War es schön für dich?</em></p>
<p><em><strong>&#8220;Ja, war schön. Etwas ganz Besonderes.&#8221;</strong><br />
 </em></p>
<p><em>&#8220;Du hattest auf den Spiegel geschrieben </em><em>&#8220;gib uns eine Chance&#8221;. Und jetzt rufe ich dich an um zu fragen, ob wir es versuchen sollen und ob du mich wiedersehen willst.&#8221;</em></p>
<p><strong><em>&#8220;Na klar, ich würde dich schon mal wiedersehen wollen.&#8221;</em></strong></p>
<p><em>&#8220;Prima, was hältst Du von Freitag um 15.00 Uhr bei Luigi im Cafè? Hast du Zeit?&#8221; </em></p>
<p><em>Okay, dann sehen wir uns? Ich freue mich.</em></p>
<p><strong><em>&#8220;Ja, prima.&#8221;</em></strong></p>
<p><em>&#8220;Also bis dann. Ciao.&#8221;</em></p>
<p><strong><em>&#8220;Ciao.&#8221;</em></strong></p>
<p>KLACK. Aufgelegt.</p>
<p>Freitags saß ich im Café und wartete, dass sie kam. Vor mir stand eine große Tasse Latte Macchiato, neben mir aßen die Leute Kuchen und schwätzten. Meine Finger trommelten auf der Tischplatte, ich war aufgeregt. Da sah ich, dass die Tür aufging und Sandra K. hereinkam. Sie schaute sich suchend um und entdeckte mich, kam auf mich zu. Mit fielen die Augenringe auf und ihre blasse Gesichtsfarbe. Sie setzte sich wortlos neben mich, legte ihre Tasche ab und schaute mich aus verzweifelten Augen an.</p>
<p><strong><em>&#8220;Hi.&#8221;</em></strong></p>
<p><em>&#8220;Hallo Sandra, schön, dass Du da bist. Geht&#8217;s Dir gut?&#8221;</em></p>
<p><strong><em>&#8220;Heute ist einer meiner guten Tage. Du bist hier und ich freue mich darüber, auch wenn es vielleicht nicht so aussieht.&#8221;</em></strong></p>
<p>Sandra sah mir lange in die Augen und wir küssten uns. Als ich kurz die Augen öffnete, fiel mir auf, dass etwas aus ihrer Tasche gerutscht war. Eine Medikamentenschachtel mit dem Aufdruck <em>&#8220;Elidisine&#8221;</em>. Ich trennte mich von ihrem Mund und fragte:</p>
<p><em>&#8220;Was ist das denn?&#8221;</em></p>
<p>Hektisch packte sie die Schachtel zurück in die Tasche, stand auf und dann sagte sie zu mir:<em> <strong>&#8220;Das hättest Du nicht sehen dürfen&#8230; Ich kann dir das nicht erklären. Leb&#8217; wohl und danke für alles.&#8221;</strong></em></p>
<p>Sandra K., &#8220;meine Frau Schneekönig&#8221;, die Dame mit dem umwerfenden Lachen von der Eislaufbahn, drehte sich um und warf mir noch eine Kusshand zu, dann ging sie. Ich saß eine Minute wie versteinert da, legte das Geld für das Getränk auf den Tisch und verließ das Café, um ihr zu folgen. Draußen begann es zu schneien. Weit hinten, an einer Straßenecke, meinte ich, sie zu sehen. Ich lief in ihre Richtung, versuchte, nicht auf dem Neuschnee auszurutschen, aber verlor ihre Spur.</p>
<p>Tagelang hörte ich nichts von ihr, sie war wie vom Erdboden verschwunden. Sie ging nie mehr an&#8217;s Telefon, so oft ich es auch bei ihr versuchte. Doch plötzlich fiel mir ein Spruch auf meinem Kühlschrank auf, den ich vorher noch nicht bemerkt hatte. Er war mit Magnetwörtern gelegt. Ich las:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>FRAU SCHNEEKÖNIG IST TOT</strong></p>
<p>Mir lief es heiß und kalt den Rücken herunter und ich suchte die Tageszeitung, schlug die Seite mit den Todesanzeigen auf. Sollte sie etwa..? Und da entdeckte ich Folgendes:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1583" title="Frau Schneekönig ist tot..." src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/frau_schneekng_tod.jpg" alt="Frau Schneekönig ist tot..." width="600" height="304" /></p>
<p>Die Medikamentenschachtel, die aus ihrer Handtasche fiel, war ein Krebsmedikament, wie ich herausbekam. Und am Kühlschrank fand ich noch weitere Sätze, die mir vorher nicht auffielen und mich in Tränen ausbrechen ließen. Denn Sandra wusste, dass sie sterben wird. Und sie wollte noch ein letztes Mal in ihrem Leben einen Geliebten haben und sich dabei fühlen, als wäre sie nicht dem Tod geweiht. Einfach noch mal lieben, ohne Angst vor dem letzten Tag in ihrem Leben&#8230;</p>
<p>Folgende Sätze standen untereinander auf dem Kühlschrank, ebenfalls in Magnetwörtern gelegt:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>WAGE LIEBE</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>STERBE GLÜCKLICH</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>IM TOD IST NICHTS ZU ENDE</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<hr style="width: 620px; border: 1px solid #cccccc; color: #ffffff;" noshade="noshade" />
<p><span style="color: #888888;"><span style="font-size: large;">Hört Euch Martins Story an!</span></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/schneekoenig_martin_complete.mp3">Frau Schneekönig ist tot &#8211; Martins Story</a></span></p>
<hr style="width: 620px; border: 1px solid #cccccc; color: #ffffff;" noshade="noshade" />
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><div class="note"><div class="notehelp">Und, wie fandet Ihr das? Hat Euch die Story zum Nachdenken angeregt? Und jetzt kommt Yves Geschichte &#8211; ein ganz anderer Ansatz, aber genau so morbide&#8230;und nachdenklich. Lest sie Euch sorgfältig durch, weil Yve einen verschlungeneren Schreibstil hat als ich.</p>
<p><strong>Gute Unterhaltung!</div></div></strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong><span style="font-size: x-large;">Frau Schneekönig ist tot</span></strong><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p><span style="color: #808080;"><span style="font-size: x-small;">von Yve</span></span></p>
<p>Er legte den letzten Stein auf den Steinhaufen, holte seinen kleinen, selbst beschrifteten Kalksandstein hervor und stellte ihn dahinter. Auf dem Stein stand in großen, sorgfältig aufgemeißelten Worten <em>„Frau Schneekönig ist tot&#8221;</em>. Er setzte sich neben den Steinhaufen, steckte sich eine Zigarette an und ließ die letzten Monate Revue passieren.</p>
<p>Vor fast genau 6 Monaten war es genauso trübe wie jetzt auch. Die Abenddämmerung zog langsam auf und mit ihr ein über den Boden kriechender Nebel.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://farm1.static.flickr.com/22/93302628_2647abd08b.jpg" alt="" width="332" height="500" />Er stand auf, trat seine Zigarette aus und ging zu der Stelle, an der er sie zum ersten Mal gesehen hatte. Damals, vor fast genau 6 Monaten, stand sie hier und starrte sinnend auf den vor ihr stehenden Stein. Es war ein schöner alter Stein, mit Ornamenten verziert. Die Schrift war kaum noch leserlich gewesen, aber in den letzten Monaten hatte er in mühevoller Kleinarbeit die Buchstaben herausgearbeitet. Es war ein Grabstein, ein alter Grabstein, und er teilte dem Besucher mit, dass hier vor rund 80 Jahren ein Heribert Gröner beerdigt worden war.</p>
<p>Er hatte sie damals angesprochen, weil er sie bitten wollte, sie fotografieren zu dürfen. Es war ein beeindruckendes Bild geworden. Sie stand im Zwielicht der Abenddämmerung im kniehohen Nebel, gänzlich verloren im Betrachten des Grabsteines. Ihr rotes Haar hob sich deutlich von ihrem schwarzen Mantel ab, unter dem sie eine beigefarbene Hose und schwarze Stiefel trug. Sie wirkte verloren und in ihm stieg das Bedürfnis auf, sie in den Arm zu nehmen und gegen alle Bösartigkeiten dieser Welt zu beschützen.</p>
<p>Er durfte dieses Bild von ihr machen und lud sie als Gegenleistung zu einem Kaffee ein. Sie hatte ihm schweigend gegenüber gesessen, trank ihren Kaffee aus, schrieb eine Nummer auf einen Zettel und übergab ihm diesen mit den Worten, dass er sie gerne anrufen könne, stand auf und ging.</p>
<p>Er zündete sich eine weitere Zigarette an und dachte daran, wie er sie damals drei Tage später anrief. Sie reagierte zurückhaltend auf seinen Anruf, bat ihn aber am nächsten Tag, sie in der Abenddämmerung am Grabstein zu treffen. Als er ankam, stand sie bereits vor dem Stein. Er stellte sich neben sie und sie fing an zu erzählen.</p>
<p>Ihr Name sei Constanze Winter und sie wäre vor einem Monat in diese Stadt gezogen. Sie hat ihre viele Kilometer entfernt liegende Heimatstadt, ihre Familie und Freunde, ihren gut bezahlten Job verlassen, für ein unbestimmtes Gefühl. Es zog sie immer wieder in der Abenddämmerung zu diesem Grabstein, auf dem man nichts erkennen könne, von dem sie nicht wisse, wem er gehört.  Es sei wie ein Zwang, dem sie nachgeben muss, der sie zu diesem Ort führt, egal was sie unternimmt, sie fühlt sich dazu gezwungen, diesen Ort immer und immer wieder aufzusuchen.</p>
<p>Sie schaute ihn, während ihr die Tränen über das Gesicht liefen, verzweifelt an, drehte sich um und rannte weg. Er wollte ihr folgen, doch irgendwas hielt ihn an seinem Platz fest, er hatte das Gefühl, sich nicht mehr bewegen zu können. Panik stieg in ihm auf, während der Nebel dichter wurde und um seine Oberschenkel waberte. Es kam ihm wie Stunden vor, bis er sich wieder bewegen konnte und er lief sofort los, aber Constanze war weg. Er ging zu dem Grabstein zurück und er hatte das Gefühl, als ob dieser ihm Ruhe geben würde. Er spürte, dass etwas von diesem Stein aus mit ihm sprach, ihm sagte, dass er nicht aufgeben solle, dass sein Glück auf ihn warte.</p>
<p>Er strich zärtlich über den Grabstein und zündete sich wieder eine Zigarette an. Er wusste, dass er zu viel rauchte, seine Lunge brannte bereits und nachts hielt ihn oft sein Husten wach, aber er kam gegen das Verlangen nicht an und wollte es auch nicht.</p>
<p>Er wartete wieder drei Tage, bis er sie anrief und auf einen Kaffee einlud. Sie trafen sich in seinem Stammcafé. Sie trug wieder den langen schwarzen Mantel, die beige Hose und die Stiefel. Er nahm seinen ganzen Mut zusammen, griff nach ihrer Hand und frug  sie, was sie gemeint hätte mit dem „Zwang&#8221;. Sie starrte lange in ihre Tasse und fing stockend an zu erzählen.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3661/3319054973_ec571f12cf.jpg" alt="" width="268" height="179" />Sie sei Ende 30 und wäre verheiratet gewesen. Vor gut 3 Jahren sei ihr Mann erkrankt, sie habe ihn bis zu seinem Tod vor gut 2 Monaten gepflegt. Auf seiner Beerdigung hätte sie das Gefühl gehabt, als wenn eine Stimme in ihrem Kopf wäre die ihr sagte, dass sie in diese Stadt ziehen und diesen Grabstein aufsuchen sollte. In ihrem Kopf entstand ein Bild von dem Stein. Sie habe viele Tage lang versucht dieses Bild aus ihrem Kopf zu verbannen, doch es tauchte immer wieder auf und die Stimme wurde immer drängender. Sie hätte es nicht mehr ausgehalten und aus diesem Grunde den Umzug organisiert. Und jetzt wisse sie nicht, was sie hier solle und warum sie immer wieder den  Grabstein aufsucht. Egal wie sehr sie sich wehren würde, aber etwas zöge sie immer wieder dort hin. Sie wisse nicht, wer dort liegt und welche Bedeutung es für sie hätte.</p>
<p>Er dachte daran, dass er die nächsten Monate viel Zeit haben würde und bot ihr an, mit ihr zu recherchieren wer dort lag und ihren Träumen auf den Grund zu gehen.</p>
<p>Sie schaute ihn dankbar an und nahm sein Angebot an. Sie erzählte ihm, dass die Stimme sie immer mit dem Kosenamen ansprechen würde, den ihr Mann ihr gegeben hatte &#8211; <em>„Frau Schneekönig&#8221;</em>. Sie habe diesen Namen immer gehasst.</p>
<p>Er zündete sich wieder eine Zigarette an, hustete und merkte, dass seine Hand zitterte. Er dachte an die Arbeit der letzten Monate, wie er stundenlang vor dem Grabstein hockte und die Buchstaben freilegte. Er dachte dran, wie Constanze und er schließlich herausfanden, wer Heribert Gröner war und daran, wie Constanze und er sich immer mehr annäherten, sich ineinander verliebten. Und er dachte auch an Constanzes Mann.</p>
<p>Heribert Gröner war zu seinen Lebzeiten ein Lebemann gewesen. Er soll nur seine eigenen Interessen verfolgt und durchgesetzt haben, ohne Rücksicht auf andere. Er wurde schwer krank und starb in den Armen seiner Frau. Doch vor seinem Tode versprach er, dass er die ihr zugefügten Demütigungen an anderer Stelle wieder gut machen würde.</p>
<p>Constanze hatte ihm viel von ihrem Mann erzählt, von der Erleichterung, dass die Krankheit ihn und auch sie erlöste. Von den Stunden der Verzweiflung, der Trauer und der Hilflosigkeit und von den Demütigungen und von dem Versprechen ihres Mannes wenige Minuten vor seinem Tode, sie für alles zu entschädigen, was sie durch ihn erleiden musste.</p>
<p>Er stand auf, ging zurück zu dem Grabstein und las zum wiederholten Male die Inschrift:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>HERIBERT GRÖNER<br />
 1869 &#8211; 1929</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>HALTE DEIN VERSPECHEN.<br />
 DEINE FRAU SCHNEEKÖNIG </strong></p>
<p>Ihm lief es wieder eiskalt über den Rücken. Wie damals, als Constanze ihm gestand, dass ihr Mann sie auch immer so nannte. Ihr Mädchenname sei „König&#8221; und ihr Mann setzte den Schnee, symbolisch für Winter, vor diesen Namen. Nach einem heftigen Streit schrieb er an die Kühlschranktür <em>„Frau Schneekönig ist tot&#8221;</em>, kurze Zeit später erkrankte er.</p>
<p>Sie recherchierten lange und gründlich, doch es gab keinerlei Verbindung zwischen Heribert Gröner, ihrem Mann und ihr. Die einzige Verbindung war der Lebenswandel, die Erkrankung und das Versprechen dieser zwei Männer. Und selbst nachdem sie das alles wussten, ließen die Träume Constanze nicht los und immer wieder wurde sie im Traum mit <em>„Frau Schneekönig&#8221; </em>angesprochen. Die Träume wurden drängender und fordernder. Sie verlangten, dass Constanze <em>Frau Schneekönig</em> vernichtet, beseitigt und begräbt.  Erst wenn das geschehen sei, würde sie ihre Ruhe und ihren Frieden wieder finden.</p>
<p>Constanze bat ihn, ihr zu helfen; er weigerte sich lange Zeit, doch sie  bekniete ihn, flehte ihn an und schließlich gab er nach. Weniger aus Überzeugung, vielmehr aus Liebe zu ihr, tat er, worum sie ihn gebeten hatte.</p>
<p>Er drehte sich um und ging zu dem Steinhaufen. Sein Blick streifte den beschrifteten Stein und in dem Moment wurde ihm klar, worum ihn Constanze wirklich gebeten hatte. In seinem Kopf setzte sich das Puzzle zusammen, es ergab ein Bild.</p>
<p>Er brach zusammen, Tränen liefen über sein Gesicht, er konnte nicht glauben, dass er so halbherzig und ohne Glauben an die Sache herangegangen war. Er zündete sich seine letzte Zigarette an, warf die Packung weg, straffte seine Gestalt und wusste, wohin er zu gehen hatte, denn Frau Schneekönig war  tot&#8230;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<hr style="width: 620px; border: 1px solid #cccccc; color: #ffffff;" noshade="noshade" />
<p><span style="color: #888888;"><span style="font-size: large;">Hört Euch Yves Story an!</span></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/schneekoenig_yve_complete.mp3">Frau Schneekönig ist tot &#8211; Martins Story</a></span></p>
<hr style="width: 620px; border: 1px solid #cccccc; color: #ffffff;" noshade="noshade" />
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><div class="note"><div class="notehelp">2 Geschichten, 2 Schicksale, 1 Satz. Das kommt dabei heraus, wenn zwei verschiedene Menschen das gleiche Thema interpretieren. Klar, beide Geschichten sind traurig und melancholisch, aber was kann man noch anderes aus diesem Satz machen? Sagt es mir! Vielleicht habt Ihr ein düsteres Bild, eine interessante Geschichte oder etwas ganz Anderes, das zu diesem Satz passt. Wir sind gespannt auf Eure Ideen und Kommentare. Und wenn Ihr wollt, dann wird dieser Artikel erweitert um <strong>Eure Stories, Eure Bilder und Eure Ideen</strong>. Die einzige Voraussetzung ist, dass die besagten Kühlschrankmagneten auch auftauchen &#8211; denn das ist die &#8220;Brücke&#8221; zwischen den realen Vorkommnissen und Euren Ideen.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Ist Frau Schneekönig wirklich tot..?</span></strong></p>
<p>Yve und ich sind gespannt, was Ihr denkt&#8230;</div></div></p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/schneekoenig_martin_complete.mp3"></a></p>
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		<title>7 Fragen an: IVY - Ivy aus Wien steht heute Rede und Antwort. Und Ihr erweitert Euren Horizont - ganz sicher.</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/02/7-fragen-an-ivy/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 03:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[7 Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Küchentipps]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/ivy1-300x264.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Ivy + Tochter" />Heute stelle ich 7 Fragen an die liebe Ivy, die sehr spannend beantwortet wurden. Ich denke, dass hier jeder seinen ultimativen &#8220;Wien-Tipp&#8221; und den ein oder anderen Denkanstoß bekommen wird. Aus dem Leben einer jungen Mutter, Bloggerin und Studentin, die in einer der faszinierendsten  Hauptstädte Europas lebt. Ivy, stell&#8217; Dich doch mal kurz vor. Natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="initialcap">H</span>eute stelle ich 7 Fragen an die liebe <a title="zu Ivys Blog" href="http://ivy.machts.net/" target="_blank">Ivy</a>, die sehr spannend beantwortet wurden. Ich denke, dass hier jeder seinen ultimativen &#8220;Wien-Tipp&#8221; und den ein oder anderen Denkanstoß bekommen wird. Aus dem Leben einer jungen Mutter, Bloggerin und Studentin, die in einer der faszinierendsten  Hauptstädte Europas lebt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Ivy, stell&#8217; Dich doch mal kurz vor. Natürlich ein wenig ausführlicher als auf Deiner &#8220;About&#8221;-Seite&#8230;</span></strong></p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/ivy1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1932" title="Ivy + Tochter" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/ivy1-300x264.jpg" alt="" width="300" height="264" /></a>Ich bin bald 24 Jahre alt, lebe mit meiner fast 4 Jahre alten Tochter in Wien. Ich studiere Medieninformatik an der Universität Wien und TU Wien. Ich habe vorher ein Jahr Medizin studiert, aber habe dann aufgehört, weil dieses Studium einfach nichts für mich war. Erstens bin ich nicht der Typ, der so viel auswendig lernen kann. Zweitens hab ich dann mit Medieninformatik etwas gefunden, das mich noch mehr interessiert. Zudem wär ein Medizinstudium mit Kind absolut unmöglich. Auch der Beruf des Arztes ist nicht gerade familienfreundlich.</p>
<p>Seit Juli 2009 bin ich Single und ganz glücklich damit, auch wenn ich hin und wieder gerne wieder jemanden hätte. Aber ich denke, was sich ergibt, das ergibt sich ohnehin von allein.</p>
<p>Ich arbeite nebenbei einige Stunden für ein kleines Softwareunternehmen. In meiner Freizeit besuche ich gerne verschiedenste ausgefallene Veranstaltungen. So habe ich letztes Jahr mit meiner besten Freundin B. beim <a title="The Vienna Project" href="http://www.theviennaproject.com/" target="_blank">Vienna Project</a> mitgemacht, einer Art Real Life Agentenspiel. Oder Sachen wie die <a title="Journey to the end of the night" href="http://journeyvienna.at/" target="_blank">Journey to the End of the Night</a>. Wenn es mir zeitlich möglich ist, besuche ich auch gerne immer wieder Veranstaltungen zum Thema Web2.0 und Social Media. Nicht nur, weil mich dieses Gebiet sehr interessiert, sondern auch, weil ich gerne neue Leute kennenlerne und Kontakte knüpfe. Wien ist eine hervorragende Stadt dafür. Ich besuche auch hin und wieder Twittagessen oder &#8211; wie diesen Samstag &#8211; nehme an einem openkitchen Event teil (man trifft sich mit fremden Leuten und kocht gemeinsam etwas unter einem bestimmten Motto).</p>
<p>Da all diese Dinge ohnehin schon viel meiner wenigen Freizeit in Anspruch nehmen, habe ich leider zum Weggehen mit Freunden nicht so viel Zeit, was ich aber trotzdem sehr gerne und intensiv mache <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich lese auch sehr gerne (alles Mögliche) und bin auch auf lovelybooks.de aufzufinden (iwona_w ist dort mein Nick), wo ich mich mit anderen über Bücher austausche.</p>
<p>Kochen ist auch eines meiner größten Hobbies. Ich koche eigentlich jeden Tag, denn mir ist frisches Essen sehr wichtig. Ich schreibe gerade an einem Kochbuch für Alleinerzieher, das ein bisschen exotisch wird, aber dafür mit schnellen und günstigen Rezepten.<br />
 Wer mich gut kennt, weiß, dass ich eines nicht mag: Unpünktlichkeit, Unzuverlässigkeit und Trödelei. Dafür liegen mir &#8220;Tugenden&#8221; wie Freunschaft, Vertrauen und Humor sehr am Herzen.</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/kaffeehaus.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1927" title="Kaffee Alt Wien - selbst schon da gewesen! Von Kopernikus1966@flickr.com" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/kaffeehaus-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a>Du wohnst in Österreich, genauer gesagt in Wien. Ich war im Jahr 1998 das erste (und leider bisher) letzte Mal dort. Gilly hat ein paar hübsche Tipps zu Currywurst- und Dönerbuden in Berlin gegeben, aber wo sollte man als Wien-Besucher unbedingt mal hingehen? Kult-Essen, Szene-Kneipe? Was empfiehlst Du? Was muss man mal gegessen oder getrunken haben? Und wo?</span></strong></p>
<p>Wien ist ja sehr bekannt für seine alte und lange Tradition der Kaffeehauskultur. Es gibt in Wien für Touristen sehr nette Kaffeehäuser, die den Wiener Flair sehr gut wiedergeben. Eines der bekanntesten ist zB. das <a title="Café Central" href="http://www.palaisevents.at/cafecentral.html" target="_blank">Cafe Central</a>. Auch das <a title="Café Hawelka" href="http://www.hawelka.at/" target="_blank">Cafe Hawelka</a> ist sehr bekannt und hat fast noch mehr Flair. Dort waren regelmäßig Gäste wie H.C. Artmann oder auch ausländische Gäste wie Andy Warhol und Arthur Miller. Dann gibt es noch das <a title="Café Landtmann" href="http://www.landtmann.at/" target="_blank">Cafe Landtmann</a>, welches aber sehr teuer ist und zudem hauptsächlich von Politikern heimgesucht wird. Warum es so bekannt ist und so viele Touristen anzieht, weiß ich leider auch nicht. Eines, das aber wahrscheinlich jeder kennt, ist das <a title="Café Sacher" href="http://www.sacher.com/de-cafe-wien.htm" target="_blank">Cafe Sacher</a>, das man schon allein wegen seiner Torte aufsuchen muss <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich persönlich besuche allerdings diese Kaffeehäuser nicht, denn erstens sind mir dort meist zuviele Touristen und zweitens kenne ich die &#8220;Geheimtipps&#8221; von Wien.</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/enzi2003_schwimmbadblau.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail  wp-image-1928" title="&quot;Enzis&quot;" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/enzi2003_schwimmbadblau-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Wien ist &#8211; wahrscheinlich ähnlich wie andere Hauptstädte &#8211; eine multikulturelle Stadt, in der es Restaurants in Hülle und Fülle gibt. Wer ein echt gutes Wiener Schnitzel essen will, wird sich sehr schwer tun eines hier zu finden. <a title="Figlmüller" href="http://www.figlmueller.at">Figlmüller</a> im ersten Bezirk ist da natürlich wahrscheinlich Spitzenreiter. Ich gehe sehr gerne essen ins <a title="Ra'mien" href="http://www.ramien.at/" target="_blank">Ra&#8217;mien</a>, das sehr gute moderne Asia-Küche anbietet.</p>
<p>Wer abends gerne ein Bierchen trinkt, ist im <a title="Café Benno" href="http://www.kh-mediendesign.at/cafebenno/html/start/index.html" target="_blank">Cafe Benno</a> gut aufgehoben, in dem man auch leckere Baguettes bekommt und Spiele spielen kann. Wer noch nach Mitternacht ein Gulasch mit einem Bier haben möchte, ist im <a title="Cafè Europa" href="http://www.europa-lager.at/" target="_blank">Cafe Europa</a> richtig. Nicht zu verachten ist im Sommer das <a title="Museumsquartier Wien" href="http://www.mqw.at/" target="_blank">Museumsquartier</a>, das eines meiner absoluten Lieblingslocations in ganz Wien ist. Dort kann man sich gemütlich auf &#8220;Enzis&#8221; setzen (das sind so komische Liegen, siehe Bild links) und ein Bierchen trinken. Oder man setzt sich ins <a title="Café Leopold" href="http://www.cafe-leopold.at/" target="_blank">Cafe Leopold</a> oder eines der anderen Cafes oder Bars im MQ. Dort finden auch regelmäßig Veranstaltungen statt (Lesungen, FlashMobs, etc.) Es gäbe wahrscheinlich noch unzählige Locations, aber ich kann ja nicht ewig vor mich hin schreiben <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Nochmal das Thema &#8220;Österreich&#8221;. Obwohl wir &#8211; Deutsche und Österreicher &#8211; teilweise eine gemeinsame Kultur haben, sind wir doch in einigen Punkten recht verschieden. Denkst Du, dass im virtuellen Leben (Blogs, Social Networks, Foren, etc.) noch die üblichen Vorurteile von &#8220;damals&#8221; bestehen oder dass die beiden deutschsprachigen Staaten dank Web 2.0 näher zusammen gewachsen sind? Und sich endlich mal ohne &#8220;Piefke&#8221;- und &#8220;Schluchtenscheißer&#8221;-Sprüche so verstehen, wie sie es sollten? Oder sind Dir schon mal Negativ-Beispiele begegnet?</span></strong></p>
<p>Ich glaube, dass durch das Web2.0 generell viele Nationen zusammen gewachsen sind. Ich denke auch, dass da die Grenzen teilweise ziemlich verschwommen sind. Ich habe eigentlich nie schlechte Erfahrungen mit &#8220;Deutschen&#8221; gemacht. Ganz im Gegenteil. Eigentlich nur Positive. Natürlich merkt man anhand von einigen Ausdrücken immer wieder, dass wir doch sehr unterschiedlich sind, was ja aber nichts Schlechtes sein muss. Wir Österreicher haben teilweise einfach ein schlechtes Bild von den Deutschen, weil wir viel deutsches Fernsehen schauen und man weiß ja, dass da oft nicht die schlauesten Sendungen laufen. Der Durchschnittsösterreicher projiziert das dann natürlich auf die deutsche Gesamtbevölkerung, dem ja nicht so ist. Ich nenne diese Sendungen liebevoll <em>&#8220;Hartz IV&#8221;-Sendungen</em>, weil da halt nur solche Leute drin vorkommen. Klischees und Vorurteile wird man überall finden. Über alle Nationen, über alle Völker. Dass diese nicht so leicht abzubauen sind, wissen wir alle. Aber ich denke, dass gerade im Zeitalter sozialer Vernetzung diese Vorurteile überbrückt werden können. Und es ist ja auch nicht schlecht, dass &#8220;der Deutsche&#8221; als genauer, korrekter und zuverlässiger Mensch angesehen wird. Das sind sicher Vorurteile, die teilweise überholt sind, aber ich glaube nicht, dass das im Zusammenleben sonderlich stört.</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Ich habe mein Blog anno 2004 begonnen, als ich mich in einer schweren Krise befand &#8211; eigentlich sollte es ein Internet-Tagebuch im klassischen Sinne werden. Was war Deine Intention, ein Blog in&#8217;s Netz zu stellen und wo soll die Reise hingehen?</span></strong></p>
<p>Ich habe wirklich schon lange ein Blog. Das Aktuelle, das ein Freund von mir hostet, ist mein erstes WordPress-Blog. Zuvor hatte ich schon Blogs auf 20six und twoday. Irgendwann wird es Zeit selbstständig zu werden. Leider Gottes fehlt mir momentan ein bisschen Motivation zum Bloggen. Das liegt teilweise auch an Twitter und Facebook. Der Grund für ein Blog war damals kein besonderer. Tagebuch geführt habe ich schon immer, schon von klein auf. Ich sah einfach eine neue Möglichkeit damit umzugehen. Anderen zu zeigen, wer ich bin. Was in mir vorgeht. Vor allem war mir damals das Feedback sehr wichtig. Als sehr junger Mensch möchte man doch hin und wieder ein Feedback für sein Tun/Denken. Das war damals teilweise wirklich sehr hilfreich. Heute mache ich es eher aus dem Grund des Festhaltens, der Information. Weniger zur Selbstdarstellung.</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1929" title="Ein Herz für Serien - nu scot@flickr.com" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/ivy_serien-202x300.jpg" alt="" width="202" height="300" />Sicherlich verbringst Du einige Zeit am Tag im Internet &#8211; oder vielleicht auch nicht? Wie ist Dein Internet-Konsumverhalten? Eher der Mail-Checker, der Social-Network-Typ oder Multimedia-Junkie? Oder gemischt? Und überhaupt: jeden Tag Internet..? Oder lieber manchmal mit einem Buch auf dem Sofa verkrümeln?</span></strong></p>
<p>Ohne Internet geht&#8217;s gar nicht. Wenn das mal einen Tag nicht geht, sitze ich schon auf heißen Kohlen. Twitter, Facebook, Email. Muss ich ständig nachsehen. Deshalb freue ich mich auch schon, wenn endlich mein Mobilfunktvertrag ausläuft (im Juli) und ich mir ENDLICH ein iPhone zulegen kann, damit ich diese Dinge auch ständig bei mir habe <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich muss einfach immer up-to-date sein. Wissen, was wann und wo passiert. Und gegebenenfalls dort sein. Das bin einfach ich. Natürlich braucht man auch mal eine Auszeit (lesen oder weggehen etc.), aber das genieße ich dann dafür umso mehr. Ein Leben ohne Internet und Social Networks könnte ich mir bei Gott nicht mehr vorstellen.</p>
<p>Ich schaue auch total viele Serien (Desperate Housewives, Greys Anatomy, Dexter, House, Flashforward, Lost, Entourage, Gossip Girl) und entspanne dabei total. Aber dann brauch ich wieder die Online-Communities, um über Theorien zu spinnen etc. (zB. bei Lost).</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Mal was Anderes. Was denkst Du, sind die größten Fehler, die man in einer Beziehung begehen kann? Und welche Fehler würdest Du nicht mehr machen? Denkst Du, dass Männer und Frauen überhaupt in Frieden zusammen leben können? Radikale Feministinnen sagen jedenfalls, dass das nicht geht&#8230;was sagst Du?</strong></span></p>
<p>Das ist eine wirklich schwere Frage. Einen Fehler, den ich auf keinen Fall mehr machen würde ist, mich zu verstellen, um jemandem zu gefallen. Jemand hat mich so zu akzeptieren wie ich bin. Ich werde mich niemals für jemanden verbiegen, nur damit es für denjenigen passt. Das soll nicht heißen, dass ich nicht kompromissbereit bin. Aber ich kenne viele Paare, die auch sehr glücklich sind, obwohl jeder seine Fehler hat. Ich möchte auch nicht mehr mit jemandem zusammensein, der zu verschieden von mir ist. Ich finde es toll, wenn jeder auch eigene Interessen hat. Aber wenn man gar keine gemeinsamen Interessen oder Ziele hat, dann ist die Sache schon verloren. Momentan kommt das alles aber ohnehin nicht für mich in Frage. Wenn ich einen Mann kennenlerne, dann muss er auch wissen, dass es mich nur dann gibt, wenn er meine Tochter akzeptiert, denn die ist mir wichtiger als jeder Mann dieser Welt. Ich glaube auch nicht, dass es den/die Richtige/n gibt. Das sind meiner Meinung nach nur Wegbegleiter.</p>
<p>Von radikalem Feminismus halte ich überhaupt nichts. Ich habe in Wien während der AudiMax-Besetzung sehr viele solcher Frauen kennengelernt. Ich persönlich glaube, dass radikale Feministinnen ein Problem mit sich selber haben. Das sind Frauen, die nie was in ihrem Leben erreicht haben oder Frauen, denen was Schlimmes passiert ist und sie deshalb Männer hassen. Ich finde, dass &#8220;Männerhass&#8221; genau der richtige Ausdruck dafür ist. Denn das, was die teilweise abziehen, fällt für mich nicht mehr unter den Begriff &#8220;Gleichberechtigung&#8221;, sondern ist reiner Männerhass. Mir tun diese Frauen irgendwie leid, denn sie können die Anwesenheit eines Mannes nie so genießen, wie andere Frauen es tun. Und ja, ich habe keine Scheu davor zuzugeben, dass wir Frauen Männer brauchen. Da geht es gar nicht darum, dass wir Frauen auch alles alleine machen können. Natürlich können wir. Aber wollen wir das? Ich jedenfalls bin froh, wenn ein Mann eine Lampe montiert oder meine schweren Kisten in den 3. Stock schleppt. Dafür koche ich ihm auch gerne mal was. Ich halte zwar nichts von den veralteten Rollenbildern, aber manchmal ist es auch angenehm einfach &#8220;Frau&#8221; zu sein.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/ivy_danzig.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1930" title="Danzig/Gdansk" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/ivy_danzig-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a>Und zum Abschluss dieses krassen Themen-Mixes geht&#8217;s noch schnell nach Polen. Du bzw. Deine Eltern haben polnische Wurzeln bzw. stammen von dort. Gib&#8217; uns doch einen kurzen Abriss über Deine persönliche österreichisch/polnische Geschichte, wenn Du magst. Und natürlich ein unschlagbares Rezept von dort, das man vergebens auf den einschlägigen Kochseiten sucht&#8230;</strong></span></p>
<p>Ja, meine Eltern stammen aus Polen. Ich selber bin auch dort geboren (in Danzig) und bin gemeinsam mit meinen Eltern im Jahr 1988 (1 Jahr vor Mauerfall) nach Österreich gekommen. Meine Eltern haben das erste Jahr in Österreich in einem Flüchtlingslager verbracht. An diese Zeit kann ich mich überhaupt nicht erinnern, logischerweise. Mein Vater hat in dieser Zeit in Wien gearbeitet (für sehr wenig Geld), hat unter der Brücke geschlafen usw. Eigentlich eine sehr traurige Geschichte. Aber ich bin stolz, dass meine Eltern aus dem &#8220;Nichts&#8221; es geschafft haben eine tolle Existenz aufzubauen und mir und meiner Schwester ein finanziell halbwegs erträgliches Leben zu bieten. Ich schäme mich auch nicht dafür, denn ich finde, man sollte immer wissen, wo man herkommt und sich immer dessen bewusst sein. Ich habe meine polnischen Wurzeln immer in meinem Herzen. Ich freue mich auch immer, wenn ich Polen treffe, weil ich dann wieder ein bisschen plaudern kann und es doch irgendwo &#8220;heimelige&#8221; Gefühle in mir weckt <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und zum Abschluss gibts noch ein Rezept von mir (exklusiv, denn das Rezept kommt in mein Kochbuch):</p>
<p><em><strong><span style="font-size: large;">Oliven-Huhn mit Paprika-Kartoffeln und Zucchini</span></strong></em></p>
<p><em>für 2 Personen</em></p>
<p><strong>Zutaten</strong></p>
<ul>
<li>1 Handvoll Pinienkerne</li>
<li>6 – 8 große entkernte schwarze Oliven</li>
<li>Olivenöl</li>
<li>grobkörniges Salz</li>
<li>1 kleine Stange Lauch</li>
<li>2 große Hühnerkeulen</li>
<li>4 mittelgroße Kartoffel (Heurige)</li>
<li>Paprikapulver (süß)</li>
<li>1 mittelgroße Zucchini</li>
<li>Salz</li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung</strong></p>
<p>Die Kartoffeln mit Schale 15 Minuten vorkochen.  Danach halbieren und die Hälften wiederum dritteln. Mit der Schale nach unten auf ein Backblech legen. Zucchini in Scheiben schneiden und dazulegen. Kartoffeln und Zucchini mit Olivenöl beträufeln, salzen und mit Paprikapulver würzen.</p>
<p>Backofen auf 180°C vorheizen (E-Herd).</p>
<p>Die Hühnerkeulen in eine Form legen und leicht salzen. Pinienkerne, Olivenöl, Oliven und grobkörniges Salz in einem Mörser zu einer groben Paste zerkleinern. Lauch in Scheiben schneiden, dazugeben und vermischen. Die Paste auf die Hühnerkeulen schmieren. Die Keulen für 45 bis 55 Minuten (je nach Größe) in den Ofen legen. Die letzten 25 Minuten die Kartoffeln und Zucchini auch in den Ofen geben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Ivy, ich danke Dir ganz herzlich für das Interview! Es hat mir viel Freude gemacht, diesen Artikel zu schreiben und ich finde es toll, dass Du Deine Ansichten, Meinungen und Tipps im Rahmen dieses Projektes mit uns allen geteilt hast.</strong></p>
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